Feb 12

Blutdruckmessgeräte im Überblick

Die Hypertonie, auch Bluthochdruck genannt, ist eine der häufigsten auftretenden Erkrankungen in den Industrieländern. Da die Hypertonie zu diversen Folgeschäden, wie z.B. Herzinfarkt, Schlaganfall oder Nierenschäden, führen kann, ist es wichtig, diese Krankheit zu behandeln und die Therapie regelmäßig zu kontrollieren. Die Kontrolle des Blutdrucks erfolgt sowohl in der Arztpraxis als auch im häuslichen Bereich mit einem so genannten Blutdruckmessgerät. Das Blutdruckmessgerät ist ein diagnostisches Instrument, das in der Lage ist, auf nicht-invasive Weise den systolischen und diastolischen Blutdruckwert zu bestimmen. Das Verfahren der nicht-invasiven Blutdruckmessung mit einem Blutdruckmessgerät und einer Armmanschette geht auf den italienischen Arzt Riva-Rocci zurück. Deswegen wird der Blutdruck heute noch mit “RR” abgekürzt. Mittlerweile ist eine Vielzahl verschiedener Blutdruckmessgeräte auf dem Mark erhältlich. Grundsätzlich kann man bei Blutdruckmessgeräten zwischen vollautomatischen und manuellen Blutdruckmessgeräten unterscheiden. Vollautomatische Blutdruckmessgeräte bestimmen den Blutdruck selbstständig auf Knopfdruck und sind meist in der Lage, die Werte zu speichern. Bei der manuellen Blutdruckmessung wird meist ein Stethoskop zur Hilfe genommen, die Werte können allerdings auch durch Palpation bestimmt werden.

Das vollautomatische Blutdruckmessgerät

Vollautomatisches BlutdruckmessgerätBeim vollautomatischen Blutdruckmessgerät kann man zwischen dem Oberarm-Blutdruckmessgerät und dem Handgelenk-Blutdruckmessgerät unterscheiden. Das Oberarm-Blutdruckmessgerät gilt als wesentlich genauer, da bei der Messung am Oberarm deutlich weniger Fehler auftreten können. Bei der Messung mit einem Handgelenk-Blutdruckmessgerät werden in der Regel viele Anwendungsfehler (Falsches Anlegen der Manschette, Bewegen während der Messung, etc.) gemacht, wodurch die Messung ungenau wird. Das vollautomatische Blutdruckmessgerät besteht aus einer Manschette und dem eigentlichen Gerät bzw. beim Handgelenk-Blutdruckmessgerät sind die beiden Bauteile miteinander verbunden. Die Manschette des Blutdruckmessgeräts wird um den Oberarm bzw. um das Handgelenk gelegt und die Messung durch Knopfdruck gestartet. Vollautomatische Blutdruckmessgeräte kommen aufgrund der einfach durchführbaren Messung vor allem im häuslichen Bereich zur Anwendung.

Das manuelle Blutdruckmessgerät

Manuelles BlutdruckmessgerätDas manuelle Blutdruckmessgerät ist nur für den Oberarm erhältlich. Im Gegensatz zum vollautomatischen Blutdruckmessgerät besteht das manuelle Blutdruckmessgerät nur aus einer Manschette, die mit einem Manometer verbunden ist. In der Regel wird zur Durchführung der Messung ein Stethoskop benötigt. Die Manschette wird um den Oberarm gelegt und aufgepumpt. Das Stethoskop wird in die Ellenbeuge gelegt und die Luft langsam abgelassen. Das erste Auftreten der Korotkow Geräusche zeigt den oberen, den systolischen Blutdruckwert an, das letzte Auftreten der Korotkow Geräusche markiert den unteren, den diastolischen Blutdruckwert. Die Messung mit dem manuellen Blutdruckmessgerät gilt bei vielen Ärzten als die genauere Messung und wird deswegen von ihnen bevorzugt. Das manuelle Blutdruckmessgerät kommt fast ausschließlich im professionellen Bereich, d.h. in Arztpraxen, Krankenhäusern und Reha-Einrichtungen, zum Einsatz.

Um eine verlässliche Therapiekontrolle durchführen zu können, wird häufig das Langzeit-Blutdruckmessgerät eingesetzt. Dieses Blutdruckmessgerät misst über einen Zeitraum von 18-24 Stunden in regelmäßigen Abständen die Blutdruck-Werte. Dies ist wesentlich genauer als die Stichprobenmessung in der Arztpraxis, da viele Patienten durch die Nervosität und die ungewohnte Umgebung einen kurzzeitig erhöhten Blutdruck entwickeln und die Zufallsmessung dadurch unbrauchbar wird. Die Ergebnisse der Langzeit-Blutdruckmessung können vom Arzt am Computer ausgewertet werden.

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Okt 22

Sichere Hypertonie-Diagnostik mit dem Langzeitblutdruckmessgerät

Viele Menschen leiden unter Bluthochdruck, der so genannten Hypertonie. Die Behandlung kann mit verschiedenen Mitteln, wie z.B. einer Bewegungssteigerung, einer Ernährungsumstellung, Medikamenten oder einer Stressreduktion erfolgen. Diagnostiziert wird eine Hypertonie mit Hilfe eines Blutdruckmessgerätes. Doch nicht immer ist eine stichprobenartige Messung in der Arztpraxis wirklich aussagekräftig, denn viele Patienten leiden an der so genannten Weißkittelhypertonie und weisen dadurch lediglich hohe Blutdruckwerte auf, wenn sie sich in einer Arztpraxis oder einem Krankenhaus befinden. Um einer so verursachten falschen Diagnose vorzubeugen, ist es üblich, ein so genanntes Blutdrucktagesprofil zu erstellen.

Für diese Art der Diagnostik wird ein Langzeitblutdruckmessgerät benötigt. Bei einem Langzeitblutdruckmessgerät handelt es sich um ein vollautomatisches Oberarm-Blutdruckmessgerät, dessen programmierbarer Rekorder besonders klein und leicht ist, damit er den ganzen Tag vom Patienten problemlos mitgeführt werden kann. Das Langzeitblutdruckmessgerät führt, im Gegensatz zu einem herkömmlichen digitalen Blutdruckmessgerät, die Messungen vollkommen selbstständig nach einem bestimmten Programm aus. Meist wird der Rekorder des Langzeitblutdruckmessgerätes in einer speziellen Tasche verstaut, die der Patient dann um die Brust oder den Bauch trägt. So ist das Langzeitblutdruckmessgerät vor äußeren Einflüssen wie Regen oder Kälte geschützt und kann optimal arbeiten.

LangzeitblutdruckmessgerätZiel der Messung mit einem Langzeitblutdruckmessgerät ist es, über den Tag und die Nacht hinweg möglichst viele Werte aufzuzeichnen und dabei zu erkennen, wie der Blutdruck des Patienten sich in verschiedenen Situationen (während der Arbeit, während des Schlafs, während Ruhe-Phasen) verhält. Daraus kann der Arzt sehen, ob beim Patienten eine Hypertonie vorliegt, und wenn ja, wie sie am besten zu behandeln ist.

Das Langzeitblutdruckmessgerät kann zum programmieren und zum Auslesen der Werte an einen Computer angeschlossen werden. Bei der Programmierung stehen dem Arzt meist verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung, wie oft das Gerät während des Tages und der Nacht den Blutdruck ermitteln soll. Bei manchen Geräten ist es auch möglich, die Intervalle frei zu wählen. Um aussagekräftige Ergebnisse zu erhalten sollte das Langzeitblutdruckmessgerät 18-24 Stunden getragen werden.

Das Langzeitblutdruckmessgerät wird aber nicht nur zur Diagnostik, sondern auch zur Therapiekontrolle von Bluthochdruck verwendet. So kann durch das Auswerten des Tages- und Nachtprofils vom Arzt festgestellt werden, ob die Medikamente richtig dosiert sind.

Aus hygienischen Gründen ist es beim Langzeitblutdruckmessgerät möglich, die Oberarm-Manschetten auszutauschen, so dass bei jedem Patienten eine frische Manschette verwendet werden kann. Bekannte Hersteller von Langzeitblutdruckmessgeräten sind z.B. Boso, Envitec oder Welch Allyn.

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Mai 09

Boso Langzeitblutdruckmessgerät für mehr Patientenkomfort

Die Blutdruckmessung stellt bei der Messung in der Arztpraxis immer einen Zufallswert dar und kann von vielen Faktoren, wie z.B. Angst vor dem Arztbesuch oder einer Ungenauigkeit des Blutdruckmessgerätes, beeinflusst werden. Um eine zuverlässige Aussage über die Blutdruck-Situation des Patienten machen zu können, ist die Blutdruckmessung über 24 Stunden mit einem Langzeitblutdruckmessgerät nötig. Die Messung mit einem Langzeitblutdruckmessgerät hat den Vorteil, dass sie nicht nur einen kurzen Einblick ermöglicht, sondern in den 24 Stunden ein komplettes Blutdruckprofil des Patienten erstellt. Ein Langzeitblutdruckmessgerät muss bestimmte Vorraussetzungen erfüllen, denn der Patient muss es über einen langen Zeitraum ständig bei sich haben und sollte so wenig wie möglich davon gestört werden, damit die Werte denen eines ganz normalen Tages entsprechen.

Boso Langzeitblutdruckmessgerät Das Boso TM-2430 PC2 ist ein Langzeitblutdruckmessgerät, das sich vor allem durch seine kleinen Abmessungen und sein geringes Gewicht auszeichnet. Dadurch wird das Boso Langzeitblutdruckmessgerät von den Patienten besser akzeptiert. Da das Boso Langzeitblutdruckmessgerät auch unter Belastung, wie z.B. beim Sport Messungen durchführen muss, ist es mit der oszillometrischen Messmethode ausgestattet, die für exakte Ergebnisse in fast allen Situationen sorgt. Je nach Bedarf kann das Boso Langzeitblutdruckmessgerät für unterschiedliche Intervalle programmiert werden und lässt sich so sehr gut auf die individuelle Patienten-Situation einrichten. Die Programmierung des Boso TM-2430 Langzeitblutdruckmessgerätes ist sehr einfach und erfolgt über den Computer in der Praxis. Auch das Auslesen ist sehr leicht und nimmt nur wenige Sekunden in Anspruch. Das Boso Langzeitblutdruckmessgerät wird mit der boso Profil-Manager-Software geliefert, womit sich Messwerttabellen, Mittelwerte und Grafiken erstellen lassen. Die erstellten Grafiken lassen sich selbstverständlich auch farbig ausdrucken – so dass sie in der Patientenakte untergebracht oder zu anderen Ärzten mitgegeben werden können.

Das Boso TM-2430 Langzeitblutdruckmessgerät sorgt für exakte Langzeit-Blutdruckmessungen, die nicht nur für den Arzt, sondern auch für den Patienten besonders komfortabel sind.

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