Feb 08

octeniderm ist ein Hautantiseptikum von schülke, das sich vor allem durch seine lange Remanenzwirkung auszeichnet. Über einen Zeitraum von 24 Stunden bietet octeniderm einen zuverlässigen Schutz vor einer erneuten Kontamination. Doch nicht nur die lange Remanenzwirkung, sondern auch die kurzen Einwirkzeiten machen octeniderm zu einem beliebten Hautdesinfektionsmittel. Nur 15 Sekunden vor Injektionen auf talgdrüsenarmer bzw. 2 Minuten bei talgdrüsenreicher Haut muss das Hautantiseptikum aufgetragen werden. octeniderm kann sowohl gesprüht als auch mit einem sterilen Tupfer aufgetragen werden. Selbstverständlich ist – wie bei allen Hautdesinfektionsmitteln – auf eine vollständige Benetzung zu achten.

octeniderm kann zur Hautantiseptik vor Injektionen, Infusionen, Blutentnahmen, Punktionen, operativen Eingriffen, Exzisionen und Biopsien verwendet werden.

Darüber hinaus eignet sich das Hautantiseptikum auch hervorragend zur Wund- und Nahtversorgung sowie zur hygienischen und chirurgischen Händedesinfektion. Besonders durch die lange Remanenzwirkung ist octeniderm eine echte Alternative zu klassischen Händedesinfektionsmitteln.

octeniderm ist VAH- und DGHM-gelistet und weist eine sehr gute Hautverträglichkeit auf.

Das farblose Hautantiseptikum bietet ein breites antiseptisches Wirkspektrum:

  • Bakterizid, inkl. Mycobakterien (TbB)
  • Fungizid
  • Begrenzt viruzid (inkl. HBV, HIV, HCV, Herpes simplex Viren)

octeniderm gibt es ab sofort in der Sprühflasche im neuen Design – für noch mehr Sicherheit und eine geringere Verwechslungsgefahr.

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Dez 11

Die Hände sind unser wichtigstes Werkzeug. Sie sind den ganzen Tag in Bewegung und kommen bei fast allen unseren Tätigkeiten zum Einsatz. Da die Hände mit allen möglichen Gegenständen in Berührung kommen, sammeln sich an ihnen zwangsläufig auch Bakterien und andere Keime. Das regelmäßige Waschen der Hände reicht im privaten Umfeld aus, um die Keimbelastung der Hände ausreichend zu reduzieren. Menschen, die im Gesundheitswesen arbeiten, müssen allerdings andere Maßnahmen ergreifen. Bei Ihnen ist eine Händedesinfektion das einzige Mittel, um zu vermeiden, dass sie Infektionen von Patient zu Patient übertragen.

Unter Händedesinfektion versteht man die Verringerung der Keimzahl der Hände auf ein unbedenkliches Maß mit Hilfe eines Händedesinfektionsmittels. Die Hände eines Menschen haben eine residente Hautflora, welche sie vor pathogenen Keimen schützt. Diese natürliche Hautflora ist nicht schädlich, wird aber von der Händedesinfektion genauso angegriffen wie die transiente Hautflora, welche aus hautfremden Keimen besteht. Die Händedesinfektion richtet sich vor allem gegen diese hautfremden Keime, denn sie sind potentiell pathogen und somit gefärhlich.

Die Händedesinfektion zur Vermeidung von Infektionsübertragungen geht auf Ignaz Semmelweis zurück. Allerdings wurde im Jahre 1847 noch Chlorkalk zur Desinfektion verwendet, während moderne Händedesinfektionsmittel in der Regel alkoholbasiert sind.

Man unterscheidet in der Medizin die hygienische von der chirurgischen Händedesinfektion.

Die hygienische Händedesinfektion ist die gängigere Art der Desinfektion. Sie wird täglich mehrfach durchgeführt – unter anderem vor und nach jedem Patientenkontakt, nach dem Toillettengang und nach dem Kontakt mit potentiell infektiösen Stoffen. Für die hygienische Händedesinfektion werden ca. 2-3 Hübe Händedesinfektionsmittel aus einem Wandspender entnommen und sorgfältig nach einem bestimmten Schema in den Händen verrieben. Die Einwirkzeit kann von Hersteller zu Hersteller unterschiedlich sein und richtet sich u.a. nach der Art von Keim, die abgetötet werden soll. Wichtig ist, dass bei der Händedesinfektion auf keinen Fall Ringe, Uhren, Armbänder oder sonstiger Schmuck getragen werden. Das Desinfektionsmittel kann nicht richtig unter den Schmuck gelangen und darunter können sich regelrechte Nistplätze für Keime bilden.

Dies gilt natürlich auch für die chirurgische Händedesinfektion. Die chirurgische Händedesinfektion ist sehr viel gründlicher als die hygienische Händedesinfektion und wird z.B. vor operativen Eingriffen durchgeführt. Das Ziel der chirurgischen Händedesinfektion ist die möglichst vollständige Eliminierung der transienten Hautflora. Für diese Art der Händedesinfektion wird eine viel größere Menge Desinfektionsmittel benötigt und auch die Einwirkzeit ist wesentlich länger als bei der hygienischen Händedesinfektion. Außerdem werden bei der chirurgischen Händedesinfektion nicht nur die Hände, sondern auch die Arme bis hinauf zum Ellenbogen desinfiziert.

Für die Händedesinfektion stehen verschiedene Händedesinfektionsmittel zur Verfügung. Sie unterscheiden sich nicht nur in der Konsistenz, sondern vor allem in Wirkspektrum und Einwirkzeit. Um eine hygienische Anwendung zu gewährleisten, wird das Händedesinfektionsmittel einem Armhebel-Wandspender oder einem berührungsfreien Desinfektionsmittelspender entnommen.

Da die Händedesinfektion die Haut bei regelmäßiger Verwendung austrocknen kann, ist es wichtig, die Haut durch geeignete Cremes zu pflegen.

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Aug 13

Desinfektionstücher – Reinigung und Desinfektion für den professionellen Bereich

Die Flächendesinfektion im Gesundheitswesen ist ein wichtiges Instrument zur Vermeidung von Kreuzinfektionen bzw. Infektionsübertragungen. Deswegen sollte sie besonders gewissenhaft und regelmäßig durchgeführt werden. Zur Durchführung der Flächendesinfektion stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. Zum einen die Sprühdesinfektion mit einem gebrauchsfertigen Flächendesinfektionsmittel, zum anderen die Wischdesinfektion mit einem Konzentrat. Die Sprühdesinfektion weist in Bezug auf die flächendeckende Benetzung erhebliche Risiken auf. Mit der Sprühdesinfektion kann eine 100%ige Benetzung in der Regel nicht garantiert werden, da durch das Aufsprühen des Präparats Sprühschatten entstehen können, d.h. Bereiche, die das Desinfektionsmittel nicht erreicht.

Wesentlich sicherer ist die Flächendesinfektion durch Wischdesinfektion. Durch die Wischdesinfektion wird eine vollständige und flächendeckende Benetzung aller Oberflächen gewährleistet. Auch hier gibt es wieder mehrere Möglichkeiten der Durchführung. Zum einen kann das Flächendesinfektionsmittel mit einem wiederverwendbaren Lappen aufgetragen werden, zum anderen ist die Verwendung von Desinfektionstüchern möglich. Bei Desinfektionstüchern handelt es sich um Einwegtücher (meist aus Vliesstoff), die mit einem Flächendesinfektionsmittel getränkt und nach der Desinfektion entsorgt werden.

Verschiedene Hersteller, wie z.B. schülke oder Desomed, bieten Systemlösungen an, die aus trockenen Desinfektionstüchern und passenden Eimern bestehen. Die Desinfektionstücher können mit einem dazu geeigneten Flächendesinfektionsmittel getränkt und über einen bestimmten Zeitraum hinweg aufgebraucht werden. Durch dieses eigenhändige Ansetzen der Desinfektionstücher ist eine wirtschaftliche und bedarfsgerechte Handhabung möglich. Desinfektionstücher bieten viele Vorteile gegenüber der Desinfektion mit einem beliebigen, wiederverwendbaren Tuch oder der Sprühdesinfektion:

  • Sichere, flächendeckende Benetzung
  • Optimale Abgabe der Wirkstoffe an die Oberfläche
  • Keine Keimverschleppung, da Entsorgung direkt nach Gebrauch
  • Hygienische Einzelentnahme aus Spender
  • Schnelle und einfache Handhabung spart Zeit und Kosten

Günstige fertige Desinfektionstücher und Systeme bestehend aus Spender und Vliestüchern kaufen Sie z.B. günstig bei Praxisdienst.

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Jul 26

SterilliumDie Händedesinfektion ist der effektivste Weg zur Reduktion der Keimzahl auf den Händen. Es ist zwar auch durch das gründliche Waschen und Abtrocknen der Hände möglich, die Keimbelastung der Hände wirksam zu reduzieren, allerdings ist dieses Verfahren nur ausreichend für das private Umfeld. Im Gesundheitswesen ist eine Desinfektion der Hände unerlässlich, um die Keimübertragung und Keimverschleppung wirkungsvoll zu verhindern.

Zur Desinfektion der Hände stehen verschiedene Händedesinfektionsmittel zur Verfügung. Die meisten Händedesinfektionsmittel sind alkoholbasiert, denn Alkohol hat eine gute Hautverträglichkeit. Allerdings trocknen alkoholische Händedesinfektionsmittel die Haut mit der Zeit aus, weswegen die meisten Desinfektionsmittel mit rückfettenden Substanzen versetzt sind.

Der Klassiker unter den Händedesinfektionsmitteln ist Sterillium von BODE. Sterillium ist ein gebrauchsfertiges, alkoholisches Einreibepräparat, das sowohl für die hygienische als auch für die chirurgische Händedesinfektion eingesetzt werden kann. Sterillium weist nicht nur eine gute Hautverträglichkeit auf, es hat auch ein breites Wirkspektrum und kurze Einwirkzeiten.

 

Wirkspektrum von Sterillium

  • Bakterizid
  • Fungizid
  • Tuberkulozid
  • Begrenzt viruzid (wirksam gegen behüllte Viren, inkl. HBV, HIV, HCV)
  • Wirksam gegen Adeno-, Papova- und Rotaviren 

 

Sterillium lässt sich in allen hygienerelevanten Bereichen einsetzten – und zwar nicht nur im Gesundheitswesen, sondern auch in der Industrie, in der häuslichen Krankenpflege und auf Reisen.

Die Verwendung von Sterillium ist nicht nur auf die Händedesinfektion beschränkt – in Ausnahmefällen kann das Desinfektionsmittel auch zur Hautdesinfektion vor Injektionen, Punktionen oder Blutentnahmen verwendet werden.

 

Sterillium ist in verschiedenen Ausführungen erhältlich. Neben dem klassischen Sterillium gibt es noch folgende Präparate:

  • Sterillium virugard (für besonders empfindliche Bereiche – hohe Wirksamkeit gegen Viren)
  • Sterillium med (Parfüm- und Farbstofffrei, mit größerem Wirkspektrum als das klassische Sterillium)
  • Sterillium classic pure (Parfüm- und Farbstofffrei)
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Jul 25

Die einzige Maßnahme, die zu einer ausreichenden Reduktion pathogener Keime auf den Händen führt, ist die Händedesinfektion. Man unterscheidet die hygienische und die chirurgische Händedesinfektion. Für Tätigkeiten im regulären Praxisalltag reicht die hygienische Händedesinfektion aus. Die chirurgische Händedesinfektion wird nur vor operativen Eingriffen oder anderen Tätigkeiten angewandt, die einer optimalen Hygiene bedürfen.

Zur Entnahme des Händedesinfektionsmittels stehen spezielle Desinfektionsmittelspender zur Verfügung. Das Besondere an Desinfektionsmittelspendern ist, dass sie nicht mit der Hand, sondern mit dem Arm bedient werden. Bei Desinfektionsmittelspendern handelt es sich nämlich um so genannte Armhebelspender. Diese Spender sind mit einem Hebel ausgestattet, der mit dem Arm oder dem Ellenbogen bedient werden kann. Durch Herunterdrücken des Hebels wird das Händedesinfektionsmittel abgegeben. Die Bedienung mit dem Arm ist wesentlich hygienischer als mit der Hand, weil sich am Arm des Anwenders weit weniger Keime befinden als an den Händen. Viele Desinfektionsmittelspender werden mit Originalflaschen bestückt und werden nicht im herkömmlichen Sinne nachgefüllt. Durch dieses Verfahren wird das Auftreten von Resistenzen vermieden und einer Keimverschleppung vorgebeugt. Desinfektionsmittelspender sollten leicht zu reinigen und möglichst sterilisierbar sein.

Einen noch höheren hygienischen Standard bieten die berührungsfreien Desinfektionsmittelspender. Diese Spender sind mit einem Sensor ausgestattet, der auf Bewegung reagiert. Beim Unterhalten der Hand geben die berührungsfreien Desinfektionsmittelspender eine bestimmte Menge Desinfektionsmittel ab. Da der Entnahme-Vorgang komplett berührungsfrei abläuft wird das Risiko von Kreuzkontaminationen restlos ausgeschlossen.

Um sicherzustellen, dass das medizinische Personal sich in ausreichendem Maße die Hände desinfiziert, sollte eine Arztpraxis mit genügend Desinfektionsmittelspendern ausgestattet sein. Desinfektionsmittelspender gehören also nicht nur an eine zentrale Stelle, sondern möglichst in jeden Behandlungsraum.

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Jul 14

Die Flächendesinfektion nimmt in allen medizinischen Bereichen einen hohen Stellenwert ein. Denn nur durch die konsequente Desinfektion aller Oberflächen kann das Auftreten von Kreuzkontaminationen und die Übertragung von Infektionen ausgeschlossen werden. Die Flächendesinfektion kann grundsätzlich als Sprüh- oder als Wischdesinfektion durchgeführt werden. Die Wischdesinfektion bietet jedoch einige entscheidende Vorteile im Vergleich zur Sprühdesinfektion:

  • Keine Aerosolbildung
  • Optimale Benetzung der Oberfläche
  • Kein Auftreten von Luftbrücken
  • Schnellere Desinfektion von größeren Flächen

Besonders die Vermeidung der Aerosolbildung ist ein wichtiges Argument für die Wischdesinfektion, da dadurch gesundheitliche Risiken minimiert werden. Durch die optimale Benetzung der Oberfläche mit der Wischdesinfektion wird eine zuverlässigere Wirkung erreicht als bei der Flächendesinfektion. Bei dieser kann es durch Luftbrücken zu einer unvollständigen Desinfektion kommen.

In der letzten Zeit kommen in Arztpraxen und Krankenhäusern immer häufiger Desinfektionstücher zum Einsatz. Die Desinfektionstücher werden aus einem Spender entnommen und nach der Verwendung sofort entsorgt. Dadurch entstehen keine Aufbereitungskosten und die Desinfektion ist besonders schnell durchführbar, da keine Vorbereitungszeit notwendig ist. Es werden sowohl fertige Desinfektionstücher als auch Rohlinge angeboten. Die Rohlinge werden in einen passenden Spender gegeben und mit einem geeigneten Flächendesinfektionsmittel übergossen. Die Anwendung solcher Desinfektionstücher ist besonders wirtschaftlich, da sowohl die Tücher als auch das Desinfektionsmittel sparsam eingesetzt werden können. Da die Desinfektionstücher nach ihrer Verwendung sofort entsorgt werden, ist die Gefahr der Keimverschleppung nicht gegeben.

Systeme zur Flächendesinfektion, bestehend aus Vliestüchern und passenden Spendern, werden von vielen Herstellern angeboten. Von BODE ist z.B. die X-Wipes Serie erhältlich. Die X-Wipes sind mit allen flüssigen Flächendesinfektionsmitteln von BODE kombinierbar und können durch die Verwendung von bestimmten Instrumentendesinfektionsmitteln, auch zur manuellen Instrumentendesinfektion eingesetzt werden.

Bei Praxisdienst profitieren Sie zur Zeit von der BODE Desinfektionsmittel-Aktion. Beim Kauf von 3 BODE X-Wipes Vliestuchrollen (à 30 Tücher) erhalten Sie den passenden Spender gratis dazu. Die Aktion geht noch bis zum 31.08.12.

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Feb 24

Zuverlässige Händedesinfektion auch in Hochrisikobereichen -  mit Sterillium® virugard

Sterillium® virugardDie Händedesinfektion gehört zu den wichtigsten Präventionsmaßnahmen wenn es darum geht, eine Infektionsübertragung durch Kreuzkontamination zu verhindern. Die Keimbelastung der Hände hängt von der ausgeführten Tätigkeit und dem Arbeitsumfeld ab. Eine regelmäßige Händedesinfektion verhindert nicht nur eine Übertragung von Keimen auf Patienten, Flächen und Verbrauchsmaterial, sondern dient selbstverständlich auch dem Selbstschutz. Für die Händedesinfektion stehen verschiedene Händedesinfektionsmittel zur Verfügung, die in der Regel sowohl für die hygienische als auch für die chirurgische Händedesinfektion verwendet werden können.

Der Klassiker unter den Händedesinfektionsmitteln ist die Sterillium® Händedesinfektion von Bode. Mittlerweile ist die Sterillium® Händedesinfektion allerdings in verschiedenen Ausführungen erhältlich. Für Hochrisikobereiche bietet Bode z.B. Sterillium® virugard. Die Sterillium® virugard Händedesinfektion ist das erste RKI-gelistete, alkoholische Händedesinfektionsmittel mit viruzider Wirkung. Sterillium® virugard weist ein besonders umfassendes Wirkspektrum auf und eignet sich dadurch besonders gut für Arbeitsbereiche mit erhöhter Infektionsgefahr, wie z.B. Infektionsstationen, Dialysestationen oder Rettungseinsätze. Außerdem darf Sterillium® virugard gemäß § 18 IfSG beim Vorliegen meldepflichtiger Erkrankungen oder bei behördlich angeordneten Entseuchungen verwendet werden. Da Sterillium® virugard farbstoff- und parfümfrei ist, kann es auch von Allergikern verwendet werden. Sterillium virugard® ist hautfreundlich und gut verträglich und überzeugt vor allem durch seine kurze Einwirkzeit. Das Händedesinfektionsmittel trocknet schnell und rückstandslos.

Wirkspektrum von Sterillium® virugard

  • Bakterizid (einschl. Listerien und Salmonellen)
  • Levurozid, tuberkulozid (Mycobacterium terrae)
  • Begrenzt viruzid (behüllte Viren)
  • Viruzid (behüllte und unbehüllte Viren)
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Dez 29

Für viele medizinische Untersuchungen und Behandlungen werden Instrumente benötigt, die nach dem Gebrauch allerdings mit Keimen behaftet sein können. Da die erneute Verwendung dieser Instrumente beim nächsten Patienten eine Infektion auslösen könnte, müssen die Instrumente vor der erneuten Verwendung zunächst aufbereitet werden. Die Aufbereitung der Instrumente erfolgt in mehreren Schritten. Welche Schritte bei den einzelnen Instrumenten notwendig sind, hängt davon ab, zu welcher Risikogruppe die Instrumente gezählt werden. So benötigen Instrumente, die nur mit der Haut, nicht aber mit Blut oder sonstigen potentiell infektiösen Materialien in Berührung kommen, keine Sterilisation. Instrumente, die z.B. bei OPs eingesetzt werden, müssen nicht nur gereinigt und desinfiziert, sondern auch sterilisiert werden. Für die Desinfektion von Instrumenten werden die so genannten Instrumentendesinfektionsmittel verwendet.

 

Zusammensetzung der Instrumentendesinfektionsmittel

Instrumentendesinfektionsmittel basieren z.B. auf einem der folgenden Inhaltsstoffe

  • Quartäre Ammoniumverbindungen
  • Aldehyde
  • Alkohole
  • Phenole

Bei Instrumentendesinfektionsmitteln handelt es sich häufig um Kombinationspräparate, die sowohl eine reinigende, als auch desinfizierende Wirkung haben. Aus diesem Grund haben viele Instrumentendesinfektionsmittel zusätzliche Inhaltsstoffe, wie z.B. Tenside. Bei der Instrumentendesinfektion wird eher Wert darauf gelegt, dass ein neutraler bis angenehmer Geruch erreicht wird, deswegen sind Instrumentendesinfektionsmittel fast immer mit Duftstoffen versehen.

Anwendungsgebiete der Instrumentendesinfektionsmittel

Die Instrumentendesinfektion wird bei allen Instrumenten angewandt, die potentiell mit pathogenen Keimen kontaminiert sind. Ziel der Instrumentendesinfektion ist es, die Keime in einen Zustand zu versetzen, in dem sie nicht mehr infizieren können. Die Behandlung mit Instrumentendesinfektionsmitteln kommt bei sämtlichen chirurgischen Instrumenten, bei Verbandscheren, Tuben und Bohraufsätzen sowie, wenn vom Hersteller vorgesehen, z.B. auch bei Ohrtrichtern zum Einsatz. Je nach Risikobewertung der Instrumente ist darüber hinaus eine Sterilisation notwendig. Es ist wichtig darauf zu achten, dass die zu desinfizierenden Instrumente und das verwendete Instrumentendesinfektionsmittel kompatibel sind, um Materialschäden auszuschließen. Besonders bei thermolabilen Instrumenten oder bei Endoskopen ist besondere Vorsicht geboten.

Anwendung der Instrumentendesinfektionsmittel

Instrumente werden grundsätzlich im Tauchbad desinfiziert. Dafür wird mit dem Instrumentendesinfektionsmittel in der vom Hersteller vorgegebenen Konzentration eine Lösung angesetzt. Da Instrumentendesinfektions-Bäder nur eine gewisse Standzeit haben, muss beim Ansetzen der Lösung Datum und Uhrzeit von der ausführenden Person für alle Mitarbeiter gut sichtbar vermerkt werden. Bevor die Instrumente in das Desinfektionsbad gegeben werden, ist eine grobe Reinigung notwendig. Das bedeutet, dass grobe Verschmutzungen vorsichtig entfernt werden. Selbstverständlich müssen während der gesamten Zeitspanne – vom Ansetzen der Instrumentendesinfektionslösung bis hin zum Einlegen der Instrumente in das Tauchbad spezielle Laborhandschuhe, gegebenenfalls auch ein Schutzkittel und eine Schutzbrille, getragen werden. Die Instrumente sollten geöffnet in das Tauchbad eingelegt werden, damit das Instrumentendesinfektionsmittel auch schwer erreichbare Stellen umspült. Falls es Stellen gibt, die ohne weiteres nicht vom Instrumentendesinfektionsmittel erreicht werden können, müssen diese durchgespült werden.

Einige Instrumentendesinfektionsmittel können auch im Ultraschallbad angewendet werden. Diese Methode ist durch die Erwärmung des Tauchbads in Verbindung mit der hochfrequenten Ultraschallschwingung besonders effektiv.

Allgemein gilt: für die Instrumentendesinfektion im Tauchbad wird kaltes Wasser (höchstens Raumtemperatur), für die Reinigung im Ultraschallbad warmes Wasser (40°C oder mehr) verwendet.

Die Instrumente müssen nach der Desinfektion (hier bitte Herstellerangaben über die Dauer der Desinfektion beachten!) mit klarem oder destilliertem Wasser gründlich gespült werden. Liegen noch hartnäckige Verschmutzungen vor, sind diese vorsichtig mit einem Instrumentenbürstchen zu entfernen. Die Instrumente müssen in diesem Fall erneut desinfiziert werden. Die übrigen Instrumente werden getrocknet, auf ihre Funktionstüchtigkeit hin überprüft, mit Instrumentenpflegemitteln behandelt und gegebenenfalls der Sterilisation zugeführt.

Instrumentendesinfektionsmittel – häufig verwendete Produkte

Da bei der Dosierung der Instrumentendesinfektionsmittel eine genaue Konzentration eingehalten werden muss, sind Instrumentendesinfektionsmittel mit einer integrierten Dosiermöglichkeit besonders beliebt. Ansonsten hängt die Wahl des Instrumentendesinfektionsmittels zum großen Teil von der Kompatibilität mit den in der Praxis vorhandenen und zu desinfizierenden Instrumenten sowie dem Preis des Desinfektionsmittels ab. Bekannte Hersteller von Instrumentendesinfektionsmitteln sind z.B. Bode, schuelke, B.Braun und Dr. Trippen. Bekannte und beliebte Instrumentendesinfektionsmittel sind unter anderem Korsolex, Helipur, Bomix und Sekusept.

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