Jan 27

Eine der wichtigsten Maßnahmen zur Vermeidung der Übertragung von Infektionen ist die Desinfektion. Gerade in sensiblen Bereichen, in denen das Infektionsrisiko für Patienten und medizinisches Personal besonders hoch ist, ist eine zuverlässige Desinfektion von Flächen und Medizinprodukten unverzichtbar. Um die Flächendesinfektion so einfach und sicher wie möglich zu machen, hat schülke ein innovatives Feuchttuchsystem entwickelt.

schuelke_wipes_safeeasy_133966_1 Schülke wipes safe & easy bagless system ist ein modernes Feuchttuchspendersystem, welches das Kontaminationsrisiko erheblich reduziert. Der Spendereimer des wipes safe & easy systems ist mit einer Vliestuchrolle befüllt und versiegelt. Erst unmittelbar vor der Befüllung mit einem schülke Flächendesinfektionsmittel, wie z. B. antifect N, mikrozid liquid oder pursept A Xpress wird das Siegeletikett entfernt. So ist ein Erstgebrauch garantiert. Dank der Füllstand-Anzeige kann die Desinfektionsmittel-Befüllung jederzeit kontrolliert und ein Überfüllen vermieden werden. Nach der Befüllung mit der Gebrauchslösung wird der Deckel fest verschraubt. Bereits nach 30 Minuten Wartezeit sind die Vliestücher vollständig durchtränkt und gebrauchsfertig. Die kleine Entnahmeöffnung am Deckel des Spendereimers dient als Staub- und Kontaminationsschutz. Die komfortable Größe der weichen Vliestücher von 30 x 24 cm ermöglicht das schnelle und effektive desinfizieren von Türgriffen, Flächen, Behandlungsstühlen und Medizinprodukten. Durch den transparenten Deckel kann die Füllmenge der Tücher jederzeit eingesehen werden. Damit Sie die Desinfektionstücher in Arbeitshöhe griffbereit zur Hand haben, kann das einsatzbereite safe & easy bagless system mit der passenden Wandhalterung platzsparend und hygienisch an der Wand befestigt werden. Die Wandhalterung ist aus rostfreiem Edelstahl gefertigt und kann desinfiziert und autoklaviert werden. Die Halterung ist abschliessbar und gewährt so einen sicheren Halt des Spendereimers.

schuelke_mikrozid_sensitive_liquid_flaechendesinfektion_351545Zur Befüllung des zum Erstgebrauch geöffneten Spendersystems eignen sich sämtliche schülke Flächendesinfektionsmittel, wie z. B. mikrozid sensitive liquid Flächendesinfektion. Diese gebrauchsfertige Lösung wird zur Schnelldesinfektion von Medizinprodukten und anderen Flächen verwendet. Das alkoholfreie Desinfektionsmittel auf Basis quarternärer Ammoniumverbindungen verfügt über eine hervorragende Materialverträglichkeit und kann zur Desinfektion von alkoholempfindlichen Materialien, wie z. B. Ultraschallköpfe oder Plexiglas verwendet werden. Darüber hinaus besitzt mikrozid sensitive liquid eine hohe mikrobiologische Wirksamkeit gegen Bakterien, Hefen und Viren gemäß VAH-/DFHM-Richtlinien. mikrozid sensitive liquid erhalten Sie in verschiedenen, bedarfsgerechten Gebindegrößen.

Das schülke wipes safe & bagless system sowie viele weitere attraktive Artikel aus dem schülke-Produktsortiment bestellen Sie bequem online zu günstigen Preisen bei Praxisdienst.

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Dez 29

Da Zahnärzte und zahnmedizinische Mitarbeiter oft Handschuhe über einen langen Zeitraum tragen und die Hände mehrmals täglich waschen und desinfizieren, verlangt die beanspruchte und strapazierte Haut besonderen Schutz und Pflege. Die Produkte der Sensiva-Serie von schülke sind frei von Farbstoffen und Parfüm und reduzieren so das Risiko von Kontaktallergien gegen diese Inhaltstoffe. Die schonende Produktserie erfüllt alle Hygieneanforderungen und ist optimal aufeinander abgestimmt. Sensiva WaschlotionVom Händewaschen über Händedesinfektion bis zur Hand- und Hautpflege bietet die Sensiva-Produktreihe ein komplettes Hygiene- und Schutzsystem für beanspruchte Hände. Zur Reinigung der Hände vor, zwischen und nach den Behandlungen hat sich die Sensiva Waschlotion bewährt. Die Lotion auf Basis besonders hautverträglicher Tenside ist pH-hautneutral und erhält den natürlichen Säureschutzmantel der Haut. Die Waschlotion ist zudem seifenfrei und mit Allantoin zum Schutz vor Reizungen angereichert. Für die chirurgische und hygienische Händedesinfektion sensibler Haut eignet sich die Sensiva Händedesinfektion. Durch den Zusatz von Feuchthaltefaktoren und Rückfettern wird die Entfettung und Austrockung vermieden. Die gebrauchsfertige Händedesinfektion ist breit wirksam und inaktiviert selbst lipophile Viren. Vor Arbeitsbeginn und während hautbelastender Tätigkeiten sollten beanspruchte Hände mit weniger fettenden Hautpflegepräparaten gepflegt werden. Hierzu eignet sich Sensiva care emulsion, eine reichhaltige Wasser-in-Öl-Emulsion. Sensiva care lässt sich leicht verteilen, zieht schnell ein und verfügt über eine desodorierende Wirkung. Sensiva regeneration creamIst die Haut bereits gereizt oder trocken, dann hilft Sensiva protective emulsion durch die wundheilenden und entzündungshemmenden Inhaltsstoffe Allantoin und Bisabolol. Sensiva protective emulsion ist besonders hautschützend, pflegend und erhält die Feuchtigkeit der Haut. Zu Arbeitsende sollte die Haut mit Sensiva regeneration cream gepflegt werden. Die Intensivpflege mit Bisabolol und Panthenol wirkt Reizzuständen entgegen und unterstützt die Wundheilung. Die Regenerationscreme gibt der Haut Geschmeidigkeit und Elastizität zurück und schützt vor Kälte und Nässe. Sensiva regeneration cream eignet sich hervorragend zum Schutz der Hände gerade jetzt in der feuchten und kalten Jahreszeit.

Die Produkte der Sensiva-Serie von schülke erhalten Sie ab sofort in verschiedenen Packungsgrößen bei Praxisdienst-DENTAL.

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Okt 24

Hygiene im Gesundheitswesen Die Flächendesinfektion ist eine der wichtigsten Desinfektionsmaßnahmen im Gesundheitswesen. Sie dient der Reduktion von Keimen auf Oberflächen und wird vor allem in medizinischen Einrichtungen, wie z.B. Arztpraxen, Krankenhäusern oder Pflegeheimen, regelmäßig durchgeführt, um auf Flächen befindliche Keime als Infektionsquelle auszuschließen.

Die Flächendesinfektion kann auf unterschiedliche Arten erfolgen. Die Wischdesinfektion ist die effektivste und sicherste Art der Flächendesinfektion und sollte der ebenfalls häufig durchgeführten Sprühdesinfektion vorgezogen werden. Je nachdem auf welchem Wirkstoff ein Flächendesinfektionsmittel basiert, wirkt es unterschiedlich gut gegen die verschiedenen Keime bzw. Keimformen.

Ein Wirkstoff, der in der letzten Zeit immer mehr an Bedeutung gewonnen hat, ist die Peressigsäure. Die Peressigsäure, kurz auch PAA genannt, hat eine extrem hohe biologische Wirksamkeit – und das schon bei niedrigen Temperaturen und in geringen Konzentrationen. Darüberhinaus hat sie ein breit gefächertes Wirkspektrum und führt nicht zur Ausbildung von Resistenzen.

Da Peressigsäure in Sauerstoff und Essigsäure zerfällt, ist die Verwendung von Flächendesinfektionsmitteln auf Peressigsäure-Basis ökologisch unbedenklich. Allerdings ist das Tragen von Schutzhandschuhen bei der Desinfektion mit PAA-Produkten Pflicht, um die Haut vor dem als ätzend und reizend eingestuften Wirkstoff zu schützen.

Flächendesinfektionsmittel auf Basis von Peressigsäure sind meist nur als flüssige Konzentrate zum Auflösen in Wasser erhältlich. Mit den mikrozid PAA wipes bietet schülke jetzt ein innovatives Ready-to-use Produkt auf Basis von Peressigsäure, das die Vorteile eines Desinfektionstuchs mit den Vorteilen des Wirkstoffs PAA verbindet.

Mikrozid PAA wipesDie mikrozid PAA wipes sind hochwirksam und können sogar zur Bekämpfung von Risikokeimen, wie z.B. Noroviren oder Tuberkulose, eingesetzt werden. Die Desinfektionstücher bieten eine stark verkürzte Einwirkzeit und eine Reichweite von mehr als 5m²/Tuch.

Das Besondere an den schülke mikrozid PAA wipes ist ihre hohe Wirksamkeit gegen Bakteriensporen, wie z.B. Clostridium difficile. Daher können die Desinfektionstücher auch zur Unterbrechung von Infektionsketten und zur Infektionsprophylaxe eingesetzt werden. Neben Flächen können auch Medizinprodukte, wie z.B. TEE- oder Ultraschallsonden mit den Desinfektionstüchern behandelt werden.

mikrozid PAA wipes eignen sich besonders gut zum Einsatz in den verschiedensten Risikobereichen vom Isolierzimmer bis hin zur Neonatologie.

Die sofort einsatzbereiten mikrozid PAA wipes können nach dem Öffnen 28 Tage lang verwendet werden und eignen sich somit auch für Einrichtungen, die einen geringeren Bedarf an Desinfektionstüchern haben.

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Feb 08

octeniderm ist ein Hautantiseptikum von schülke, das sich vor allem durch seine lange Remanenzwirkung auszeichnet. Über einen Zeitraum von 24 Stunden bietet octeniderm einen zuverlässigen Schutz vor einer erneuten Kontamination. Doch nicht nur die lange Remanenzwirkung, sondern auch die kurzen Einwirkzeiten machen octeniderm zu einem beliebten Hautdesinfektionsmittel. Nur 15 Sekunden vor Injektionen auf talgdrüsenarmer bzw. 2 Minuten bei talgdrüsenreicher Haut muss das Hautantiseptikum aufgetragen werden. octeniderm kann sowohl gesprüht als auch mit einem sterilen Tupfer aufgetragen werden. Selbstverständlich ist – wie bei allen Hautdesinfektionsmitteln – auf eine vollständige Benetzung zu achten.

octeniderm kann zur Hautantiseptik vor Injektionen, Infusionen, Blutentnahmen, Punktionen, operativen Eingriffen, Exzisionen und Biopsien verwendet werden.

Darüber hinaus eignet sich das Hautantiseptikum auch hervorragend zur Wund- und Nahtversorgung sowie zur hygienischen und chirurgischen Händedesinfektion. Besonders durch die lange Remanenzwirkung ist octeniderm eine echte Alternative zu klassischen Händedesinfektionsmitteln.

octeniderm ist VAH- und DGHM-gelistet und weist eine sehr gute Hautverträglichkeit auf.

Das farblose Hautantiseptikum bietet ein breites antiseptisches Wirkspektrum:

  • Bakterizid, inkl. Mycobakterien (TbB)
  • Fungizid
  • Begrenzt viruzid (inkl. HBV, HIV, HCV, Herpes simplex Viren)

octeniderm gibt es ab sofort in der Sprühflasche im neuen Design – für noch mehr Sicherheit und eine geringere Verwechslungsgefahr.

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Dez 11

Die Hände sind unser wichtigstes Werkzeug. Sie sind den ganzen Tag in Bewegung und kommen bei fast allen unseren Tätigkeiten zum Einsatz. Da die Hände mit allen möglichen Gegenständen in Berührung kommen, sammeln sich an ihnen zwangsläufig auch Bakterien und andere Keime. Das regelmäßige Waschen der Hände reicht im privaten Umfeld aus, um die Keimbelastung der Hände ausreichend zu reduzieren. Menschen, die im Gesundheitswesen arbeiten, müssen allerdings andere Maßnahmen ergreifen. Bei Ihnen ist eine Händedesinfektion das einzige Mittel, um zu vermeiden, dass sie Infektionen von Patient zu Patient übertragen.

Unter Händedesinfektion versteht man die Verringerung der Keimzahl der Hände auf ein unbedenkliches Maß mit Hilfe eines Händedesinfektionsmittels. Die Hände eines Menschen haben eine residente Hautflora, welche sie vor pathogenen Keimen schützt. Diese natürliche Hautflora ist nicht schädlich, wird aber von der Händedesinfektion genauso angegriffen wie die transiente Hautflora, welche aus hautfremden Keimen besteht. Die Händedesinfektion richtet sich vor allem gegen diese hautfremden Keime, denn sie sind potentiell pathogen und somit gefärhlich.

Die Händedesinfektion zur Vermeidung von Infektionsübertragungen geht auf Ignaz Semmelweis zurück. Allerdings wurde im Jahre 1847 noch Chlorkalk zur Desinfektion verwendet, während moderne Händedesinfektionsmittel in der Regel alkoholbasiert sind.

Man unterscheidet in der Medizin die hygienische von der chirurgischen Händedesinfektion.

Die hygienische Händedesinfektion ist die gängigere Art der Desinfektion. Sie wird täglich mehrfach durchgeführt – unter anderem vor und nach jedem Patientenkontakt, nach dem Toillettengang und nach dem Kontakt mit potentiell infektiösen Stoffen. Für die hygienische Händedesinfektion werden ca. 2-3 Hübe Händedesinfektionsmittel aus einem Wandspender entnommen und sorgfältig nach einem bestimmten Schema in den Händen verrieben. Die Einwirkzeit kann von Hersteller zu Hersteller unterschiedlich sein und richtet sich u.a. nach der Art von Keim, die abgetötet werden soll. Wichtig ist, dass bei der Händedesinfektion auf keinen Fall Ringe, Uhren, Armbänder oder sonstiger Schmuck getragen werden. Das Desinfektionsmittel kann nicht richtig unter den Schmuck gelangen und darunter können sich regelrechte Nistplätze für Keime bilden.

Dies gilt natürlich auch für die chirurgische Händedesinfektion. Die chirurgische Händedesinfektion ist sehr viel gründlicher als die hygienische Händedesinfektion und wird z.B. vor operativen Eingriffen durchgeführt. Das Ziel der chirurgischen Händedesinfektion ist die möglichst vollständige Eliminierung der transienten Hautflora. Für diese Art der Händedesinfektion wird eine viel größere Menge Desinfektionsmittel benötigt und auch die Einwirkzeit ist wesentlich länger als bei der hygienischen Händedesinfektion. Außerdem werden bei der chirurgischen Händedesinfektion nicht nur die Hände, sondern auch die Arme bis hinauf zum Ellenbogen desinfiziert.

Für die Händedesinfektion stehen verschiedene Händedesinfektionsmittel zur Verfügung. Sie unterscheiden sich nicht nur in der Konsistenz, sondern vor allem in Wirkspektrum und Einwirkzeit. Um eine hygienische Anwendung zu gewährleisten, wird das Händedesinfektionsmittel einem Armhebel-Wandspender oder einem berührungsfreien Desinfektionsmittelspender entnommen.

Da die Händedesinfektion die Haut bei regelmäßiger Verwendung austrocknen kann, ist es wichtig, die Haut durch geeignete Cremes zu pflegen.

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Aug 13

Desinfektionstücher – Reinigung und Desinfektion für den professionellen Bereich

Die Flächendesinfektion im Gesundheitswesen ist ein wichtiges Instrument zur Vermeidung von Kreuzinfektionen bzw. Infektionsübertragungen. Deswegen sollte sie besonders gewissenhaft und regelmäßig durchgeführt werden. Zur Durchführung der Flächendesinfektion stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. Zum einen die Sprühdesinfektion mit einem gebrauchsfertigen Flächendesinfektionsmittel, zum anderen die Wischdesinfektion mit einem Konzentrat. Die Sprühdesinfektion weist in Bezug auf die flächendeckende Benetzung erhebliche Risiken auf. Mit der Sprühdesinfektion kann eine 100%ige Benetzung in der Regel nicht garantiert werden, da durch das Aufsprühen des Präparats Sprühschatten entstehen können, d.h. Bereiche, die das Desinfektionsmittel nicht erreicht.

Wesentlich sicherer ist die Flächendesinfektion durch Wischdesinfektion. Durch die Wischdesinfektion wird eine vollständige und flächendeckende Benetzung aller Oberflächen gewährleistet. Auch hier gibt es wieder mehrere Möglichkeiten der Durchführung. Zum einen kann das Flächendesinfektionsmittel mit einem wiederverwendbaren Lappen aufgetragen werden, zum anderen ist die Verwendung von Desinfektionstüchern möglich. Bei Desinfektionstüchern handelt es sich um Einwegtücher (meist aus Vliesstoff), die mit einem Flächendesinfektionsmittel getränkt und nach der Desinfektion entsorgt werden.

Verschiedene Hersteller, wie z.B. schülke oder Desomed, bieten Systemlösungen an, die aus trockenen Desinfektionstüchern und passenden Eimern bestehen. Die Desinfektionstücher können mit einem dazu geeigneten Flächendesinfektionsmittel getränkt und über einen bestimmten Zeitraum hinweg aufgebraucht werden. Durch dieses eigenhändige Ansetzen der Desinfektionstücher ist eine wirtschaftliche und bedarfsgerechte Handhabung möglich. Desinfektionstücher bieten viele Vorteile gegenüber der Desinfektion mit einem beliebigen, wiederverwendbaren Tuch oder der Sprühdesinfektion:

  • Sichere, flächendeckende Benetzung
  • Optimale Abgabe der Wirkstoffe an die Oberfläche
  • Keine Keimverschleppung, da Entsorgung direkt nach Gebrauch
  • Hygienische Einzelentnahme aus Spender
  • Schnelle und einfache Handhabung spart Zeit und Kosten

Günstige fertige Desinfektionstücher und Systeme bestehend aus Spender und Vliestüchern kaufen Sie z.B. günstig bei Praxisdienst.

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Jul 26

SterilliumDie Händedesinfektion ist der effektivste Weg zur Reduktion der Keimzahl auf den Händen. Es ist zwar auch durch das gründliche Waschen und Abtrocknen der Hände möglich, die Keimbelastung der Hände wirksam zu reduzieren, allerdings ist dieses Verfahren nur ausreichend für das private Umfeld. Im Gesundheitswesen ist eine Desinfektion der Hände unerlässlich, um die Keimübertragung und Keimverschleppung wirkungsvoll zu verhindern.

Zur Desinfektion der Hände stehen verschiedene Händedesinfektionsmittel zur Verfügung. Die meisten Händedesinfektionsmittel sind alkoholbasiert, denn Alkohol hat eine gute Hautverträglichkeit. Allerdings trocknen alkoholische Händedesinfektionsmittel die Haut mit der Zeit aus, weswegen die meisten Desinfektionsmittel mit rückfettenden Substanzen versetzt sind.

Der Klassiker unter den Händedesinfektionsmitteln ist Sterillium von BODE. Sterillium ist ein gebrauchsfertiges, alkoholisches Einreibepräparat, das sowohl für die hygienische als auch für die chirurgische Händedesinfektion eingesetzt werden kann. Sterillium weist nicht nur eine gute Hautverträglichkeit auf, es hat auch ein breites Wirkspektrum und kurze Einwirkzeiten.

 

Wirkspektrum von Sterillium

  • Bakterizid
  • Fungizid
  • Tuberkulozid
  • Begrenzt viruzid (wirksam gegen behüllte Viren, inkl. HBV, HIV, HCV)
  • Wirksam gegen Adeno-, Papova- und Rotaviren

 

Sterillium lässt sich in allen hygienerelevanten Bereichen einsetzten – und zwar nicht nur im Gesundheitswesen, sondern auch in der Industrie, in der häuslichen Krankenpflege und auf Reisen.

Die Verwendung von Sterillium ist nicht nur auf die Händedesinfektion beschränkt – in Ausnahmefällen kann das Desinfektionsmittel auch zur Hautdesinfektion vor Injektionen, Punktionen oder Blutentnahmen verwendet werden.

 

Sterillium ist in verschiedenen Ausführungen erhältlich. Neben dem klassischen Sterillium gibt es noch folgende Präparate:

  • Sterillium virugard (für besonders empfindliche Bereiche – hohe Wirksamkeit gegen Viren)
  • Sterillium med (Parfüm- und Farbstofffrei, mit größerem Wirkspektrum als das klassische Sterillium)
  • Sterillium classic pure (Parfüm- und Farbstofffrei)
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Jul 25

Die einzige Maßnahme, die zu einer ausreichenden Reduktion pathogener Keime auf den Händen führt, ist die Händedesinfektion. Man unterscheidet die hygienische und die chirurgische Händedesinfektion. Für Tätigkeiten im regulären Praxisalltag reicht die hygienische Händedesinfektion aus. Die chirurgische Händedesinfektion wird nur vor operativen Eingriffen oder anderen Tätigkeiten angewandt, die einer optimalen Hygiene bedürfen.

Zur Entnahme des Händedesinfektionsmittels stehen spezielle Desinfektionsmittelspender zur Verfügung. Das Besondere an Desinfektionsmittelspendern ist, dass sie nicht mit der Hand, sondern mit dem Arm bedient werden. Bei Desinfektionsmittelspendern handelt es sich nämlich um so genannte Armhebelspender. Diese Spender sind mit einem Hebel ausgestattet, der mit dem Arm oder dem Ellenbogen bedient werden kann. Durch Herunterdrücken des Hebels wird das Händedesinfektionsmittel abgegeben. Die Bedienung mit dem Arm ist wesentlich hygienischer als mit der Hand, weil sich am Arm des Anwenders weit weniger Keime befinden als an den Händen. Viele Desinfektionsmittelspender werden mit Originalflaschen bestückt und werden nicht im herkömmlichen Sinne nachgefüllt. Durch dieses Verfahren wird das Auftreten von Resistenzen vermieden und einer Keimverschleppung vorgebeugt. Desinfektionsmittelspender sollten leicht zu reinigen und möglichst sterilisierbar sein.

Einen noch höheren hygienischen Standard bieten die berührungsfreien Desinfektionsmittelspender. Diese Spender sind mit einem Sensor ausgestattet, der auf Bewegung reagiert. Beim Unterhalten der Hand geben die berührungsfreien Desinfektionsmittelspender eine bestimmte Menge Desinfektionsmittel ab. Da der Entnahme-Vorgang komplett berührungsfrei abläuft wird das Risiko von Kreuzkontaminationen restlos ausgeschlossen.

Um sicherzustellen, dass das medizinische Personal sich in ausreichendem Maße die Hände desinfiziert, sollte eine Arztpraxis mit genügend Desinfektionsmittelspendern ausgestattet sein. Desinfektionsmittelspender gehören also nicht nur an eine zentrale Stelle, sondern möglichst in jeden Behandlungsraum.

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Jul 14

Die Flächendesinfektion nimmt in allen medizinischen Bereichen einen hohen Stellenwert ein. Denn nur durch die konsequente Desinfektion aller Oberflächen kann das Auftreten von Kreuzkontaminationen und die Übertragung von Infektionen ausgeschlossen werden. Die Flächendesinfektion kann grundsätzlich als Sprüh- oder als Wischdesinfektion durchgeführt werden. Die Wischdesinfektion bietet jedoch einige entscheidende Vorteile im Vergleich zur Sprühdesinfektion:

  • Keine Aerosolbildung
  • Optimale Benetzung der Oberfläche
  • Kein Auftreten von Luftbrücken
  • Schnellere Desinfektion von größeren Flächen

Besonders die Vermeidung der Aerosolbildung ist ein wichtiges Argument für die Wischdesinfektion, da dadurch gesundheitliche Risiken minimiert werden. Durch die optimale Benetzung der Oberfläche mit der Wischdesinfektion wird eine zuverlässigere Wirkung erreicht als bei der Flächendesinfektion. Bei dieser kann es durch Luftbrücken zu einer unvollständigen Desinfektion kommen.

In der letzten Zeit kommen in Arztpraxen und Krankenhäusern immer häufiger Desinfektionstücher zum Einsatz. Die Desinfektionstücher werden aus einem Spender entnommen und nach der Verwendung sofort entsorgt. Dadurch entstehen keine Aufbereitungskosten und die Desinfektion ist besonders schnell durchführbar, da keine Vorbereitungszeit notwendig ist. Es werden sowohl fertige Desinfektionstücher als auch Rohlinge angeboten. Die Rohlinge werden in einen passenden Spender gegeben und mit einem geeigneten Flächendesinfektionsmittel übergossen. Die Anwendung solcher Desinfektionstücher ist besonders wirtschaftlich, da sowohl die Tücher als auch das Desinfektionsmittel sparsam eingesetzt werden können. Da die Desinfektionstücher nach ihrer Verwendung sofort entsorgt werden, ist die Gefahr der Keimverschleppung nicht gegeben.

Systeme zur Flächendesinfektion, bestehend aus Vliestüchern und passenden Spendern, werden von vielen Herstellern angeboten. Von BODE ist z.B. die X-Wipes Serie erhältlich. Die X-Wipes sind mit allen flüssigen Flächendesinfektionsmitteln von BODE kombinierbar und können durch die Verwendung von bestimmten Instrumentendesinfektionsmitteln, auch zur manuellen Instrumentendesinfektion eingesetzt werden.

Bei Praxisdienst profitieren Sie zur Zeit von der BODE Desinfektionsmittel-Aktion. Beim Kauf von 3 BODE X-Wipes Vliestuchrollen (à 30 Tücher) erhalten Sie den passenden Spender gratis dazu. Die Aktion geht noch bis zum 31.08.12.

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Feb 24

Zuverlässige Händedesinfektion auch in Hochrisikobereichen –  mit Sterillium® virugard

Sterillium® virugardDie Händedesinfektion gehört zu den wichtigsten Präventionsmaßnahmen wenn es darum geht, eine Infektionsübertragung durch Kreuzkontamination zu verhindern. Die Keimbelastung der Hände hängt von der ausgeführten Tätigkeit und dem Arbeitsumfeld ab. Eine regelmäßige Händedesinfektion verhindert nicht nur eine Übertragung von Keimen auf Patienten, Flächen und Verbrauchsmaterial, sondern dient selbstverständlich auch dem Selbstschutz. Für die Händedesinfektion stehen verschiedene Händedesinfektionsmittel zur Verfügung, die in der Regel sowohl für die hygienische als auch für die chirurgische Händedesinfektion verwendet werden können.

Der Klassiker unter den Händedesinfektionsmitteln ist die Sterillium® Händedesinfektion von Bode. Mittlerweile ist die Sterillium® Händedesinfektion allerdings in verschiedenen Ausführungen erhältlich. Für Hochrisikobereiche bietet Bode z.B. Sterillium® virugard. Die Sterillium® virugard Händedesinfektion ist das erste RKI-gelistete, alkoholische Händedesinfektionsmittel mit viruzider Wirkung. Sterillium® virugard weist ein besonders umfassendes Wirkspektrum auf und eignet sich dadurch besonders gut für Arbeitsbereiche mit erhöhter Infektionsgefahr, wie z.B. Infektionsstationen, Dialysestationen oder Rettungseinsätze. Außerdem darf Sterillium® virugard gemäß § 18 IfSG beim Vorliegen meldepflichtiger Erkrankungen oder bei behördlich angeordneten Entseuchungen verwendet werden. Da Sterillium® virugard farbstoff- und parfümfrei ist, kann es auch von Allergikern verwendet werden. Sterillium virugard® ist hautfreundlich und gut verträglich und überzeugt vor allem durch seine kurze Einwirkzeit. Das Händedesinfektionsmittel trocknet schnell und rückstandslos.

Wirkspektrum von Sterillium® virugard

  • Bakterizid (einschl. Listerien und Salmonellen)
  • Levurozid, tuberkulozid (Mycobacterium terrae)
  • Begrenzt viruzid (behüllte Viren)
  • Viruzid (behüllte und unbehüllte Viren)
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