Dez 29

Da Zahnärzte und zahnmedizinische Mitarbeiter oft Handschuhe über einen langen Zeitraum tragen und die Hände mehrmals täglich waschen und desinfizieren, verlangt die beanspruchte und strapazierte Haut besonderen Schutz und Pflege. Die Produkte der Sensiva-Serie von schülke sind frei von Farbstoffen und Parfüm und reduzieren so das Risiko von Kontaktallergien gegen diese Inhaltstoffe. Die schonende Produktserie erfüllt alle Hygieneanforderungen und ist optimal aufeinander abgestimmt. Sensiva WaschlotionVom Händewaschen über Händedesinfektion bis zur Hand- und Hautpflege bietet die Sensiva-Produktreihe ein komplettes Hygiene- und Schutzsystem für beanspruchte Hände. Zur Reinigung der Hände vor, zwischen und nach den Behandlungen hat sich die Sensiva Waschlotion bewährt. Die Lotion auf Basis besonders hautverträglicher Tenside ist pH-hautneutral und erhält den natürlichen Säureschutzmantel der Haut. Die Waschlotion ist zudem seifenfrei und mit Allantoin zum Schutz vor Reizungen angereichert. Für die chirurgische und hygienische Händedesinfektion sensibler Haut eignet sich die Sensiva Händedesinfektion. Durch den Zusatz von Feuchthaltefaktoren und Rückfettern wird die Entfettung und Austrockung vermieden. Die gebrauchsfertige Händedesinfektion ist breit wirksam und inaktiviert selbst lipophile Viren. Vor Arbeitsbeginn und während hautbelastender Tätigkeiten sollten beanspruchte Hände mit weniger fettenden Hautpflegepräparaten gepflegt werden. Hierzu eignet sich Sensiva care emulsion, eine reichhaltige Wasser-in-Öl-Emulsion. Sensiva care lässt sich leicht verteilen, zieht schnell ein und verfügt über eine desodorierende Wirkung. Sensiva regeneration creamIst die Haut bereits gereizt oder trocken, dann hilft Sensiva protective emulsion durch die wundheilenden und entzündungshemmenden Inhaltsstoffe Allantoin und Bisabolol. Sensiva protective emulsion ist besonders hautschützend, pflegend und erhält die Feuchtigkeit der Haut. Zu Arbeitsende sollte die Haut mit Sensiva regeneration cream gepflegt werden. Die Intensivpflege mit Bisabolol und Panthenol wirkt Reizzuständen entgegen und unterstützt die Wundheilung. Die Regenerationscreme gibt der Haut Geschmeidigkeit und Elastizität zurück und schützt vor Kälte und Nässe. Sensiva regeneration cream eignet sich hervorragend zum Schutz der Hände gerade jetzt in der feuchten und kalten Jahreszeit.

Die Produkte der Sensiva-Serie von schülke erhalten Sie ab sofort in verschiedenen Packungsgrößen bei Praxisdienst-DENTAL.

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Dez 11

Die Hände sind unser wichtigstes Werkzeug. Sie sind den ganzen Tag in Bewegung und kommen bei fast allen unseren Tätigkeiten zum Einsatz. Da die Hände mit allen möglichen Gegenständen in Berührung kommen, sammeln sich an ihnen zwangsläufig auch Bakterien und andere Keime. Das regelmäßige Waschen der Hände reicht im privaten Umfeld aus, um die Keimbelastung der Hände ausreichend zu reduzieren. Menschen, die im Gesundheitswesen arbeiten, müssen allerdings andere Maßnahmen ergreifen. Bei Ihnen ist eine Händedesinfektion das einzige Mittel, um zu vermeiden, dass sie Infektionen von Patient zu Patient übertragen.

Unter Händedesinfektion versteht man die Verringerung der Keimzahl der Hände auf ein unbedenkliches Maß mit Hilfe eines Händedesinfektionsmittels. Die Hände eines Menschen haben eine residente Hautflora, welche sie vor pathogenen Keimen schützt. Diese natürliche Hautflora ist nicht schädlich, wird aber von der Händedesinfektion genauso angegriffen wie die transiente Hautflora, welche aus hautfremden Keimen besteht. Die Händedesinfektion richtet sich vor allem gegen diese hautfremden Keime, denn sie sind potentiell pathogen und somit gefärhlich.

Die Händedesinfektion zur Vermeidung von Infektionsübertragungen geht auf Ignaz Semmelweis zurück. Allerdings wurde im Jahre 1847 noch Chlorkalk zur Desinfektion verwendet, während moderne Händedesinfektionsmittel in der Regel alkoholbasiert sind.

Man unterscheidet in der Medizin die hygienische von der chirurgischen Händedesinfektion.

Die hygienische Händedesinfektion ist die gängigere Art der Desinfektion. Sie wird täglich mehrfach durchgeführt – unter anderem vor und nach jedem Patientenkontakt, nach dem Toillettengang und nach dem Kontakt mit potentiell infektiösen Stoffen. Für die hygienische Händedesinfektion werden ca. 2-3 Hübe Händedesinfektionsmittel aus einem Wandspender entnommen und sorgfältig nach einem bestimmten Schema in den Händen verrieben. Die Einwirkzeit kann von Hersteller zu Hersteller unterschiedlich sein und richtet sich u.a. nach der Art von Keim, die abgetötet werden soll. Wichtig ist, dass bei der Händedesinfektion auf keinen Fall Ringe, Uhren, Armbänder oder sonstiger Schmuck getragen werden. Das Desinfektionsmittel kann nicht richtig unter den Schmuck gelangen und darunter können sich regelrechte Nistplätze für Keime bilden.

Dies gilt natürlich auch für die chirurgische Händedesinfektion. Die chirurgische Händedesinfektion ist sehr viel gründlicher als die hygienische Händedesinfektion und wird z.B. vor operativen Eingriffen durchgeführt. Das Ziel der chirurgischen Händedesinfektion ist die möglichst vollständige Eliminierung der transienten Hautflora. Für diese Art der Händedesinfektion wird eine viel größere Menge Desinfektionsmittel benötigt und auch die Einwirkzeit ist wesentlich länger als bei der hygienischen Händedesinfektion. Außerdem werden bei der chirurgischen Händedesinfektion nicht nur die Hände, sondern auch die Arme bis hinauf zum Ellenbogen desinfiziert.

Für die Händedesinfektion stehen verschiedene Händedesinfektionsmittel zur Verfügung. Sie unterscheiden sich nicht nur in der Konsistenz, sondern vor allem in Wirkspektrum und Einwirkzeit. Um eine hygienische Anwendung zu gewährleisten, wird das Händedesinfektionsmittel einem Armhebel-Wandspender oder einem berührungsfreien Desinfektionsmittelspender entnommen.

Da die Händedesinfektion die Haut bei regelmäßiger Verwendung austrocknen kann, ist es wichtig, die Haut durch geeignete Cremes zu pflegen.

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Jul 26

SterilliumDie Händedesinfektion ist der effektivste Weg zur Reduktion der Keimzahl auf den Händen. Es ist zwar auch durch das gründliche Waschen und Abtrocknen der Hände möglich, die Keimbelastung der Hände wirksam zu reduzieren, allerdings ist dieses Verfahren nur ausreichend für das private Umfeld. Im Gesundheitswesen ist eine Desinfektion der Hände unerlässlich, um die Keimübertragung und Keimverschleppung wirkungsvoll zu verhindern.

Zur Desinfektion der Hände stehen verschiedene Händedesinfektionsmittel zur Verfügung. Die meisten Händedesinfektionsmittel sind alkoholbasiert, denn Alkohol hat eine gute Hautverträglichkeit. Allerdings trocknen alkoholische Händedesinfektionsmittel die Haut mit der Zeit aus, weswegen die meisten Desinfektionsmittel mit rückfettenden Substanzen versetzt sind.

Der Klassiker unter den Händedesinfektionsmitteln ist Sterillium von BODE. Sterillium ist ein gebrauchsfertiges, alkoholisches Einreibepräparat, das sowohl für die hygienische als auch für die chirurgische Händedesinfektion eingesetzt werden kann. Sterillium weist nicht nur eine gute Hautverträglichkeit auf, es hat auch ein breites Wirkspektrum und kurze Einwirkzeiten.

 

Wirkspektrum von Sterillium

  • Bakterizid
  • Fungizid
  • Tuberkulozid
  • Begrenzt viruzid (wirksam gegen behüllte Viren, inkl. HBV, HIV, HCV)
  • Wirksam gegen Adeno-, Papova- und Rotaviren

 

Sterillium lässt sich in allen hygienerelevanten Bereichen einsetzten – und zwar nicht nur im Gesundheitswesen, sondern auch in der Industrie, in der häuslichen Krankenpflege und auf Reisen.

Die Verwendung von Sterillium ist nicht nur auf die Händedesinfektion beschränkt – in Ausnahmefällen kann das Desinfektionsmittel auch zur Hautdesinfektion vor Injektionen, Punktionen oder Blutentnahmen verwendet werden.

 

Sterillium ist in verschiedenen Ausführungen erhältlich. Neben dem klassischen Sterillium gibt es noch folgende Präparate:

  • Sterillium virugard (für besonders empfindliche Bereiche – hohe Wirksamkeit gegen Viren)
  • Sterillium med (Parfüm- und Farbstofffrei, mit größerem Wirkspektrum als das klassische Sterillium)
  • Sterillium classic pure (Parfüm- und Farbstofffrei)
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Feb 24

Zuverlässige Händedesinfektion auch in Hochrisikobereichen –  mit Sterillium® virugard

Sterillium® virugardDie Händedesinfektion gehört zu den wichtigsten Präventionsmaßnahmen wenn es darum geht, eine Infektionsübertragung durch Kreuzkontamination zu verhindern. Die Keimbelastung der Hände hängt von der ausgeführten Tätigkeit und dem Arbeitsumfeld ab. Eine regelmäßige Händedesinfektion verhindert nicht nur eine Übertragung von Keimen auf Patienten, Flächen und Verbrauchsmaterial, sondern dient selbstverständlich auch dem Selbstschutz. Für die Händedesinfektion stehen verschiedene Händedesinfektionsmittel zur Verfügung, die in der Regel sowohl für die hygienische als auch für die chirurgische Händedesinfektion verwendet werden können.

Der Klassiker unter den Händedesinfektionsmitteln ist die Sterillium® Händedesinfektion von Bode. Mittlerweile ist die Sterillium® Händedesinfektion allerdings in verschiedenen Ausführungen erhältlich. Für Hochrisikobereiche bietet Bode z.B. Sterillium® virugard. Die Sterillium® virugard Händedesinfektion ist das erste RKI-gelistete, alkoholische Händedesinfektionsmittel mit viruzider Wirkung. Sterillium® virugard weist ein besonders umfassendes Wirkspektrum auf und eignet sich dadurch besonders gut für Arbeitsbereiche mit erhöhter Infektionsgefahr, wie z.B. Infektionsstationen, Dialysestationen oder Rettungseinsätze. Außerdem darf Sterillium® virugard gemäß § 18 IfSG beim Vorliegen meldepflichtiger Erkrankungen oder bei behördlich angeordneten Entseuchungen verwendet werden. Da Sterillium® virugard farbstoff- und parfümfrei ist, kann es auch von Allergikern verwendet werden. Sterillium virugard® ist hautfreundlich und gut verträglich und überzeugt vor allem durch seine kurze Einwirkzeit. Das Händedesinfektionsmittel trocknet schnell und rückstandslos.

Wirkspektrum von Sterillium® virugard

  • Bakterizid (einschl. Listerien und Salmonellen)
  • Levurozid, tuberkulozid (Mycobacterium terrae)
  • Begrenzt viruzid (behüllte Viren)
  • Viruzid (behüllte und unbehüllte Viren)
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Dez 19

Vor über 150 Jahren wurde die Bedeutung der Händedesinfektion zur Verhinderung der Krankheitsübertragung entdeckt. Seit dem hat sich nicht nur die Durchführung der Händedesinfektion, sondern auch die Zusammensetzung der Händedesinfektionsmittel stark gewandelt. Während ganz zu Anfang Chlorkalk als Händedesinfektionsmittel verwendet wurde, haben sich heute Desinfektionsmittel auf Alkoholbasis durchgesetzt, weil diese eine viel bessere Hautverträglichkeit aufweisen. In der Medizin dürfen lediglich Händedesinfektionsmittel zur Anwendung kommen, die sowohl geprüft als auch gelistet sind. Händedesinfektionsmittel sind das effektivste und wichtigste Mittel um die Übertragung von Krankheitserregern von Patient zu Patient zu verhindern und dienen darüber hinaus dem Eigenschutz der im Gesundheitswesen beschäftigten Personen. Händedesinfektionsmittel sollten vor und nach jedem Patientenkontakt verwendet werden, um eine Keimverschleppung zu verhindern und somit der Übertragung von Infektionskrankheiten vorzubeugen. Je nach Tätigkeit wird mit dem Händedesinfektionsmittel entweder die hygienische oder die chirurgische Händedesinfektion durchgeführt. Händedesinfektionsmittel werden häufig vom Anwender selbst umgefüllt, was aber meist unzulässig ist, da nur unter aseptischen Bedingungen umgefüllt werden darf um eine Sporenfreiheit gewährleisten zu können.

Zusammensetzung der Händedesinfektionsmittel

Die modernen Händedesinfektionsmittel haben meist eine Alkohol-Basis, wie z.B. Ethanol oder 2-Propanol. Händedesinfektionsmittel enthalten nie reinen Alkohol, sondern immer ein Alkohol-Gemisch, da reiner Alkohol eine weniger gute antimikrobielle Wirksamkeit hat als verdünnter Alkohol. Da alkoholische Händedesinfektionsmittel die Haut austrocknen können, sind sie meist mit speziellen rückfettenden Substanzen versetzt, die Irritationen und das Austrocknen der Haut vermeiden. Auch können alkoholische Händedesinfektionsmittel mit Pflegestoffen versetzt sein, die eine Langzeitanwendung des Desinfektionsmittels für den Anwender angenehmer machen. Es gibt auch Präparate auf Basis von Chlor oder Peressigsäure, allerdings werden die alkoholbasierten Händedesinfektionsmittel bei weitem am häufigsten verwendet. Für Anwender, die zu Allergien neigen, stehen spezielle Händedesinfektionsmittel zur Verfügung, die frei von Parfums oder Farbstoffen sind.

Anwendungsbereiche der Händedesinfektionsmittel

Händedesinfektionsmittel werden verwendet, um eine Keimübertragung von Patient zu Patient zu verhindern und den Anwender selbst vor infektiösen Keimen zu schützen. Empfohlen wird die Durchführung der Händedesinfektion in folgenden Fällen:

  • vor und nach jedem Patientenkontakt
  • vor und nach jedem Verbandswechsel, jeder Blutentnahme und jeder Tätigkeit, bei der der Kontakt mit Blut, Sekreten oder Exkreten gegeben ist
  • nach dem Kontakt mit potentiell kontaminierten Flächen, Gegenständen oder Personen
  • nach dem Ausziehen von Einmalhandschuhen
  • vor sämtlichen Invasiven Eingriffen, von der Punktion bis hin zur OP

Je nach Tätigkeit ist entweder die hygienische oder die chirurgische Händedesinfektion durchzuführen.

Anwendungsform der Händedesinfektionsmittel

Händedesinfektionsmittel Bei der Verwendung von Händedesinfektionsmitteln kann man die hygienische von der chirurgischen Händedesinfektion unterscheiden. Diese beiden Arten der Händedesinfektion unterscheiden sich vor allem in der Menge des verwendeten Desinfektionsmittels, in der Anwendungsdauer und in dem desinfizierten Bereich. Die meisten Händedesinfektionsmittel sind sowohl für die hygienische als auch für die chirurgische Händedesinfektion geeignet – beachten Sie jedoch immer die Anwendungshinweise des Herstellers! Die einzelnen Händedesinfektionsmittel unterscheiden sich nämlich nicht nur in der Zusammensetzung und in den Anwendungsgebieten, sondern auch in der Dauer der Einwirkzeit und im Wirkspektrum. Weder bei der hygienischen noch bei der chirurgischen Händedesinfektion dürfen Schmuckstücke, wie z.B. Ringe, Armbänder oder Uhren getragen werden. Auch künstliche Fingernägel, Nagellack und lange natürliche Fingernägel bieten einen Nistplatz für Keime und beeinträchtigen die Wirkung des Händedesinfektionsmittels negativ. Aus diesem Grund ist auf sämtliche der genannten Dinge während der Arbeitszeit kategorisch zu verzichten. Händedesinfektionsmittel werden zur Vermeidung von Kreuzkontaminationen möglichst aus entsprechenden Armhebel-Wandspendern oder berührungsfreien Handspendern entnommen.

  • Die hygienische Händedesinfektion

Die hygienische Händedesinfektion wird bei allen Anlässen ausgeführt, die keinen invasiven Charakter haben. Für diese Form der Händedesinfektion werden ca. 2-3ml Händedesinfektionsmittel benötigt und eine Einwirkzeit von 30 Sekunden sollte keinesfalls unterschritten werden. Um sicherzustellen, dass auch schwer zu erreichende Stellen mit Händedesinfektionsmittel benetzt werden, erfolgt die hygienische Händedesinfektion in 6 Schritten, bei denen alle Bereiche der Hände von den Fingerzwischenräumen bis hin zur Nagelfalz ausreichend vom Händedesinfektionsmittel erreicht werden. Die hygienische Händedesinfektion wird nur dann in Verbindung mit einer Händewaschung durchgeführt, wenn die Hände sichtbar verschmutzt sind. Das Händedesinfektionsmittel wird immer auf die trockenen Hände gegeben und die Hände solange mit dem Desinfektionsmittel nachbefeuchtet, bis die Einwirkzeit beendet ist.

  • Die chirurgische Händedesinfektion 

Die chirurgische Händedesinfektion wird vor allen invasiven Eingriffen und OPs durchgeführt. Im Gegensatz zur hygienischen Händedesinfektion werden bei der chirurgischen Händedesinfektion auch die Unterarme bis hinauf zum Ellenbogen mitdesinfiziert. Für die chirurgische Händedesinfektion werden mindestens 2 x 5ml Händedesinfektionsmittel verwendet und die Einwirkzeit beträgt mindestens 1-3 Minuten. Auch hier muss die Herstellerinformation des Händedesinfektionsmittels vor der Anwendung gründlich gelesen werden. Auch die chirurgische Händedesinfektion erfolgt in 6 Schritten um eine Benetzung aller Flächen zu gewährleisten. Vor der chirurgischen Händedesinfektion ist eine Händewaschung durchzuführen, wenn die Hände eine sichtbare Verschmutzung aufweisen, ansonsten kann die Händewaschung zu einem früheren Zeitpunkt erfolgt sein. Während zum Anfang der Händedesinfektion noch bis hinauf zu den Ellenbogen gearbeitet wurde, werden gegen Ende der chirurgischen Händedesinfektion nur noch die Hände eingerieben. Das Feuchthalten der Hände mit Händedesinfektionsmittel während des kompletten Desinfektionsvorgangs ist unerlässlich. Die chirurgische Händedesinfektion erfolgt wie die hygienische Händedesinfektion auf der trockenen Haut.

Händedesinfektionsmittel – häufig verwendete Produkte

Es gibt eine große Auswahl verschiedener Händedesinfektionsmittel von diversen Firmen, wie Bode, Schülke & Mayr oder Dr. Trippen. Die Händedesinfektionsmittel unterscheiden sich vor allem in Zusammensetzung, Einwirkzeit und Wirkspektrum. Viele Händedesinfektionsmittel sind sowohl für die hygienische als auch für die chirurgische Händedesinfektion geeignet. Um auch Allergikern die Anwendung von Händedesinfektionsmitteln zu ermöglichen, sind auch spezielle Händedesinfektionsmittel für Allergiker erhätlich, bei denen z.B. auf die Verwendung von Farb-, Konservierungs- oder Duftstoffen verzichtet wurde. Besonders bekannte Händedesinfektionsmittel sind z.B. Sterillium von Bode, SoftaMan von B.Braun oder Desderman von Schülke & Mayr.

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Dez 19

4-teilige Blog-Serie zu den wichtigsten Desinfektionsmitteln, ihren Anwendungsgebieten, der Anwendungsform und der Zusammensetzung

Heute startet bei der Medizinschau eine 4-teilige Blogserie zum Thema Desinfektionsmittel. In den Blogs erfahren Sie alles über die wichtigsten Desinfektionsmittel, die in der Medizin verwendet werden. Es werden neben der Zusammensetzung und der Anwendungsform auch die Anwendungsgebiete erläutert und Beispiele für die verschiedenen Produkte gegeben. Die Blogs werden 2 mal wöchentlich erscheinen und einen Überblick über die 4 wichtigsten Desinfektionsmittel bieten.

Die Blogs-Serie „Desinfektionsmittel“ im Überblick

  1. Blog: Die Händedesinfektionsmittel
  2. Blog: Die Hautdesinfektionsmittel
  3. Blog: Die Flächendesinfektionsmittel
  4. Blog: Die Instrumentendesinfektionsmittel
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Okt 24

Hygienische und chirurgische Händedesinfektion

HändedesinfektionDie Händedesinfektion gehört im medizinischen Alltag zu den wichtigsten Prophylaxemaßnahmen zur Verhütung einer Keimübertragung. Nicht nur der Arzt selbst, sondern alle Mitarbeiter von Arztpraxis und Krankenhaus müssen sich in regelmäßigen Abständen bzw. vor oder nach bestimmten Tätigkeiten die Hände desinfizieren, um infektiöse Keime nicht auf Patienten, Arbeitsflächen oder medizinische Produkte zu übertragen. Aber nicht nur zum Schutz der Patienten ist die Händedesinfektion durch das medizinische Personal wichtig, auch zum Eigenschutz ist die Durchführung einer ordnungsgemäßen Händedesinfektion absolut unerlässlich.

Bei der Händedesinfektion kann man zwischen der hygienischen und der chirurgischen Händedesinfektion unterscheiden. Die hygienische Händedesinfektion kommt besonders häufig zum Einsatz, denn sie wird vor und nach jedem Patientenkontakt sowie nach dem Kontakt mit potentiell infektiösen Stoffen, wie z.B. Blut, Urin oder Stuhl, durchgeführt. Damit die Hände durch die häufige Händedesinfektion nicht vollständig austrocknen, ist es wichtig, ein Händedesinfektionsmittel zu verwenden, das rückfettende Substanzen enthält und somit auch auf einen langen Zeitraum gut hautverträglich ist. Für die hygienische Händedesinfektion werden die Hände mit ca. 3ml Händedesinfektionsmittel mindestens 30 Sekunden lang nach einem bestimmten Schema eingerieben. Wichtig ist, dass die Händedesinfektion auch an schwer zugängliche Stellen, wie Fingerkuppen, Fingerzwischenräume und die Nagelfalze gelangt. Die hygienische Händedesinfektion reicht nicht zur Inaktivierung aller Keime aus, besonders resistente Erreger wie Pseudomonas oder unbehüllte Viren überstehen die hygienische Händedesinfektion meist und können weiterhin übertragen werden.

HändedesinfektionDie chirurgische Händedesinfektion kommt vor invasiven Eingriffen, wie z.B. Operationen, zum Einsatz. Diese Händedesinfektion dient der Eliminierung der transienten und der Reduktion der residenten Hautflora. Für die chirurgische Händedesinfektion wird mindestens 2 x 5ml Händedesinfektionsmittel benötigt, welches mindestens 1-3 Minuten (je nach Hersteller und Produkt unterschiedlich) in die Haut eingerieben wird. Dabei wird zunächst die Haut bis hinauf zu den Ellenbogen desinfiziert, zum Schluß werden jedoch nur noch die Hände bearbeitet. Genau wie bei der hygienischen Händedesinfektion ist es auch hier wichtig, dass alle, auch schwer zugängliche, Stellen mit Händedesinfektionsmittel benetzt werden.

Händedesinfektionen werden immer auf trockener Haut durchgeführt, die Haut muss während des Desinfektionsvorganges mit dem Desinfektionsmittel feucht gehalten werden.

Händedesinfektionsmittel zur Durchführung der hygienischen und der chirurgischen Händedesinfektion kaufen Sie z.B. günstig bei Praxisdienst.

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Aug 21

Sterillium – ein Klassiker unter den Händedesinfektionsmitteln

Sterillium Händedesinfektion Die Händedesinfektion nimmt im medizinischen Alltag einen besonders hohen Stellenwert ein. Sie dient der Infektionsprophylaxe und schützt nicht nur den Anwender, sondern auch den Patienten, da sie eine Keimübertragung verhindert. Die Händedesinfektion muss regelmäßig durchgeführt werden – nicht nur nach dem Kontakt mit potentiell infektiösen Stoffen, sondern auch vor und nach jedem Patienten-Kontakt und selbstverständlich vor und nach der Durchführung von Injektionen, Blutentnahmen oder Verbandwechseln. Für die Händedesinfektion stehen eine Reihe verschiedener Händedesinfektionsmittel zur Verfügung. Ein Klassiker bei der Händedesinfektion ist Sterillium von Bode. Die Sterillium Händedesinfektion überzeugt nicht nur durch ein breites Wirkspektrum, sondern auch durch eine sehr gute Hautverträglichkeit. Da Sterillium mit rückfettenden Substanzen versehen ist, kann das Händedesinfektionsmittel auch für trockene Haut verwendet werden. Das Sterillium Händedesinfektionsmittel eignet sich zur hygienischen ebenso wie zur chirurgischen Händedesinfektion. Sterillium hat eine sehr gute Sofort- und Remanenzwirkung und ist auch bei dauerhaftem Gebrauch sehr gut verträglich. Die Bode Sterillium Händedesinfektion wirkt umfassend gegen Bakterien und Pilze, ist begrenzt viruzid und wirksam gegen Adeno-, Papova- und Rotavirus. Durch seine hervorragenden Produkteigenschaften kann Sterillium nicht nur in der Arztpraxis und im Krankenhaus, sondern auch im Labor, in Pflegeheimen und im OP zum Einsatz kommen.

Die Sterillium Händedesinfektion in verschiedenen Packungsgrößen kaufen Sie günstig bei Praxisdienst.

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Jul 01

Händedesinfektionsmittel Sterillium virugard mit besonders breitem Wirkspektrum

Sterillium virugard Besonders in Bereichen mit erhöhter Infektionsgefahr ist es wichtig, ein leistungsstarkes Händedesinfektionsmittel zu verwenden, um einer Verschleppung von Keimen und einer Infektionsübertragung vorzubeugen. Sterillium virugard ist ein Händedesinfektionsmittel, das über ein besonders breites Wirkspektrum verfügt. Die Sterillium virugard Händedesinfektion wirkt nicht nur bakterizid, levurozid, tuberkulozid und begrenzt viruzid, sondern auch viruzid und kann für behüllte wie unbehüllte Viren eingesetzt werden. Außerdem überzeugt die Sterillium virugard Händedesinfektion durch kurze Einwirkzeiten, sowie eine schnelle und rückstandsfreie Trocknung. Da Sterillium virugard frei von Farb- und Parfümstoffen ist, kann es auch von Anwendern mit empfindlicher Haut gut verwendet werden. Die Sterillium virugard Händedesinfektion ist das erste alkoholische Händedesinfektionsmittel der RKI-Liste nach § 18 IfSG.

Sterillium virugard kann in allen Arbeitsbereichen mit erhöhter Infektionsgefahr, wie z.B. Infektions- und Isoliereinheiten Intensivabteilungen, Transplantationsabteilungen, Transfusions- und Dialyseabteilungen, zum Einsatz kommen. Selbstverständlich ist Sterillium virugard sowohl für die hygienische als auch für die chirurgische Händedesinfektion geeignet. Außerdem verfügt Sterillium virugard über eine gute Sofort- und Remanenzwirkung.

Die Sterillium virugard Händedesinfektion und weitere Händedesinfektionsmittel kaufen Sie günstig bei Praxisdienst.

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Jun 13

Hautschonende Aseptoman Händedesinfektion mit Rückfettern

Aseptoman Händedesinfektion Das medizinische Personal muss sich im Laufe eines Arbeitstages regelmäßig die Hände desinfizieren, um eine Keimübertragung zu verhindern. Deswegen ist es besonders wichtig, dass das verwendete Händedesinfektionsmittel besonders hautschonend ist und die Hände auch bei häufiger Händedesinfektion nicht angreift. Aseptoman ist ein Händedesinfektionsmittel, das mit hautpflegenden Lanolin-Rückfettern versehen ist. Da Aseptoman rückstandsfreie Wirkstoffe enthält und aldehyd-, phenol- und QAV-frei ist, ist auch die Langzeit-Anwendung des Händedesinfektionsmittels besonders hautschonend. Aseptoman hat eine Isopropanol-Basis und kann sowohl zur hygienischen als auch zur chirurgischen Händedesinfektion verwendet werden. Die Aseptoman Händedesinfektion kann mit allen gängigen Waschlotionen kombiniert werden und hat ein besonders großes Wirkspektrum. Deswegen kann Aseptoman in allen Risikobereichen wie z.B. OP, Intensivstationen oder Infektionsabteilungen eingesetzt werden. Ein weiterer Vorteil der Aseptoman Händedesinfektion ist die kurze Einwirkzeit – bei konzentrierter Anwendung beträgt die Einwirkzeit für die chirurgische Händedesinfektion 1,5 Minuten und für die hygienische Händedesinfektion 30 Sekunden.

Bei Praxisdienst erhalten Sie die Aseptoman Händedesinfektion zu günstigen Preisen in verschiedenen Packungsgrößen.

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