Aug 07

Endotrachealtubus_366222In der notfallmedizinischen und der anästhesiologischen Versorgung der Patienten mit Sauerstoff werden sowohl Endotrachealtuben als auch Larynxmasken in breitem Ausmaß genutzt. Die verschiedenen Intubations-Formen besitzen dabei unterschiedliche Hauptindikationen, wobei die supportiven Funktionen die Vorhaltung beider Tubusarten ratsam macht.

Notfallmedizinische, präklinische Atemwegssicherung

Die Intubation mittels laryngoskopischer Einbringung eines Endotrachealtubus bleibt der Gold-Standard in der notfallmedizinischen Versorgung von Patienten, da diese Form der Intubation den besten Aspirations-Schutz bietet. Dennoch ist die Vorhaltung von Larynxmasken empfohlen. In den Algorithmen der erwartet und unerwartet schwierigen Intubation nach zwei vergeblichen Intubationsversuchen ist die Larynxmaske ein mögliches Instrument.

Anästhesiologische Intubation larynxmaske_131801_1

Bei elektiven Eingriffen, welche eine zeitliche Spanne von cirka 2-3 Stunden nicht überschreiten, bietet die Intubation mittels Larynxmaske gegenüber dem Endotrachealtubus einige Vorteile. Verletzungen im Larynx und Pharynx, welche meist bei der Einbringung des  Endotracheal-Tubus verursacht werden, treten seltener auf wie auch postoperative Halsschmerzen und Heiserkeit. Zudem profitiert der Patient durch den Wegfall der medikamentösen Muskelrelaxation. Bei nüchternen Patienten spielt der in der Notfallmedizin bedeutende Faktor des Aspirationsschutzes keine herausragende Rolle und die Inzidenzen einer Aspiration sind ähnlich gering.

Laryngoskope, Beatmungsbeutel und Sauerstoffbrillen

Neben den Endotrachealtuben und Larynxmasken in vielen Größen für Säuglinge, Kinder und Erwachsene bietet Praxisdienst vielfältiges medizinisches Instrumentarium zur Sauerstoffversorgung. Laryngoskope zur Einbringung der Endotrachealtuben, Beatmungsbeutel für die Maskenbeatmung und Sauerstoffbrillen beispielsweise zur mobilen Sauerstoffversorgung finden Sie in großer Auswahl und zu günstigen Preisen.

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Mai 19

Auch in der Zahnarztpraxis kann ein Notfall eintreten. Sei es nur die Versorgung einer Stich- oder Schnittverletzung, eine zu reinigende Wunde oder ein ernstzunehmender Zwischenfall. Erste-Hilfe-KofferDer Erste-Hilfe-Koffer z. B. ist komplett nach DIN 13157 für Deutschland oder ÖNORM Z 1020 Typ I für Österreich befüllt und beinhaltet alles für die schnelle Erstversorgung von Stich- oder Schnittverletzungen oder Wunden. Der Koffer kann problemlos um weitere Artikel ergänzt werden und die variablen Trennstege ermöglichen eine individuelle Einteilung des Innenraums. Die mitgelieferte Wandbefestigung eignet sich zur platzsparenden Aufbewahrung an der Wand. Im Bedarfsfall kann der Koffer schnell aus der Halterung gelöst und nach Gebrauch wieder befestigt werden. Mit den Drehverschlüssen lässt sich der Erste-Hilfe-Koffer schnell öffnen, die transparenten Abdeckplatten im Inneren verhindern ein Herausfallen des Inhalts. Sollte es in der Praxis zu einem Notfall kommen, ist man erleichtert wenn alle benötigten Hilfsmittel schnell zur Hand sind.  Notfallkoffer ZahnarztSpeziell für die Zahnarztpraxis wurde z. B. der Notfallkoffer von Söhngen konzipiert. Der Koffer aus stabilem Kunststoff beinhaltet die Grundausstattung für die Einleitung lebensrettender Sofortmaßnahmen in der Zahnarztpraxis oder unterwegs. Für die Bereiche Beatmung, Absaugung, Sauerstoff ,Injektion, Infusion, Diagnostik und Wundversorgung haben Sie mit diesem Notfallkoffer alle erforderlichen Instrumente im Bedarfsfall zur Hand. Der Koffer ist zur Wandbefestigung vorgesehen und kann mit der Wandhalterung platzsparend und gut sichtbar an einer geeigneten Wand befestigt werden. Zudem verfügt der Notfallkoffer über sichere Drehverschlüsse und einen Tragegriff und ist mit Piktogrammen und Siebddruckbeschriftung gekennzeichnet.

Betriebsverbandkästen, befüllte Erste-Hilfe-Koffer, Notfalltaschen sowie komplett ausgestattete Notfallkoffer für die Zahnarztpraxis finden Sie in großer Auswahl bei Praxisdienst-DENTAL.

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Jun 12

Instant-Wärmekompressen und -Kältekompressen können innerhalb weniger Sekunden aktiviert werden und bieten eine hervorragende Soforthilfe bei einer großen Anzahl von Beschwerden.

Wärme- und Kältekompressen bieten schnelle Hilfe ohne lange Vorbereitung

Bei vielen Beschwerden ist die Behandlung mit Wärme oder Kälte ein probates Mittel, um schnell Abhilfe zu schaffen. Vor allem bei Sportverletzungen, wie Distorsionen, Zerrungen oder bei Insektenstichen zeigt die Behandlung mit Kälte schnell Wirkung. Doch nicht immer befindet sich gerade eine Warm-/Kaltkompresse im Kühlfach bzw. auf der Heizung – was also tun?

Viele Arztpraxen verwenden deswegen Instant-Wärmekompressen bzw. Instant-Kältekompressen. Diese speziellen Kompressen müssen nicht in der Gefriertruhe oder auf der Heizung gelagert oder in irgendeiner Art und Weise aufgeladen werden. Im Inneren der Wärmekompresse oder Kältekompresse befinden sich 2 Komponenten, die durch einen Beutel oder etwas ähnliches getrennt sind. Durch das Zusammendrücken der Wärme- bzw. Kältekompresse platzt der Beutel und die 2 Komponenten können sich vermischen. Dadurch wird eine chemische Reaktion ausgelöst, die entweder Wärme (Wärmekompresse) oder Kälte (Kältekompresse) freisetzt. Im Gegensatz zu einer Kalt-Warm-Kompresse können Instant Wärmekompressen und Instant-Kältekompressen nicht noch ein zweites Mal verwendet werden. Nachdem die chemische Reaktion abgelaufen ist, kann sie nicht rückgängig gemacht werden. Es sind zwar auch Wärmekompressen erhältlich, die durch Kochen wieder aktiviert werden können, allerdings werden diese meist als Taschenwärmer verwendet und kommen nicht im medizinischen Bereich zur Anwendung.

Wärmekompressen eignen sich z.B. zur Behandlung von Rückenbeschwerden, Gelenkbeschwerden oder Bauchschmerzen. Kältekompressen kommen unter anderem bei Verstauchungen, Zerrungen, Zahnschmerzen oder Insektenstichen zur Anwendung. Für unterschiedliche Anwendungsgebiete sind Wärmekompressen und Kältekompressen in verschiedenen Größen erhältlich. Um sicherzustellen, dass die Kompresse möglichst lange warm bzw. kalt hält, sollte die Kompresse nach dem Aktivieren gut geschüttelt werden, um eine optimale Durchmischung der beiden Komponenten zu ermöglichen. Je nach Anbieter und Ausführung hält die Wirkung von Wärmekompressen und Kältekompressen ca. 60-90 Minuten an.

Instant Wärmekompressen und Instant Kältekompressen in verschiedenen Größen kaufen Sie z.B. günstig bei Praxisdienst.

 

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Mai 17

Die wichtigsten Fakten rund um den AED

Der AED, kurz für automatisierter, externer Defibrillator, ist ein medizinisches Gerät, das verwendet wird, um Kammerflimmern oder Kammerflattern mit Hilfe eines gezielten Stromstoßes zu behandeln. Das Besondere an einem AED: er kann nicht nur von medizinischem Fachpersonal, sondern auch von Laien verwendet werden. Der AED ist darauf ausgelegt, von jedem bedient werden zu können. Möglich ist dies durch die Sprachanweisungen, die der AED dem Helfer während des gesamten Defibrillationsvorgangs gibt. Der AED ist im Prinzip eine Mischung aus EKG-Gerät und Defibrillator, der in der Lage ist, selbstständig zu erkennen, ob eine Defibrillation notwendig ist oder nicht. Ähnlich wie bei einem EKG-Gerät wird auch der AED mit Elektroden verbunden, die auf die Brust des Patienten aufgeklebt werden. Durch Abbildungen auf den Elektroden kann der Anwender genau erkennen, wo diese befestigt werden müssen. Um sicherzustellen, dass der AED stets einsatzbereit ist, ist er mit Spezialbatterien versehen, die eine Stand-By-Zeit von mehreren Jahren garantieren. Zusätzlich geben AEDs Alarm, wenn die Batterie leer wird, um die Einsatzbereitschaft des Gerätes aufrecht zu erhalten.

AED LifeLineDer AED kann prinzipiell sowohl für die Defibrillation von Erwachsenen als auch von Kindern verwendet werden. Allerdings müssen unterschiedliche Elektroden verwendet werden, da für Kinder die Intensität des Stromstoßes nicht so hoch sein darf. Häufig ist ein AED dort zu finden, wo viele Menschen zusammekommen, z.B. an Bahnhöfen, Flughäfen oder in öffentlichen Gebäuden. Das Vorhandensein eines AEDs wird durch ein spezielles Schild angezeigt, auf dem ein Kreuz und ein Herz mit einem Blitz zu sehen sind. Die weißen Symbole befinden sich auf einem grünen Untergrund. Aber nicht nur Laienhelfer können mit einem AED reanimieren – auch im professionellen Rettungsdienst, in Feuerwehr- und anderen Einsatzfahrzeugen ist der AED häufig zu finden. Das kompakte Gerät bietet eine Reihe von Vorteilen – sowohl für den Anwender als auch für den Patienten. So schützt der AED den Patienten vor einer unnötigen Abgabe eines Stromstoßes und unterstützt den Anwender in optimalem Maße durch gezielte Sprachanweisungen.

Die Reanimation mit einem AED

Kommt es bei einem Menschen zu einem Kreislaufstillstand, zählt jede Minute. Je länger derjenige nicht behandelt wird, desto geringer ist die Überlebenschance. Deswegen kann das untätige Warten auf die Rettungskräfte das Todesurteil für den Betroffenen sein. Steht an dem Ort, an dem es zu dem Kreislaufstillstand kommt ein AED zur Verfügung, sollte dieser umgehend zur Anwendung kommen.

Um die Elektroden des AED anbringen zu können, muss der Oberkörper des Patienten zunächst entkleidet werden. Die Elektroden (meist handelt es sich um 2 Stück) werden nach den Piktogrammen, die sich auf den Elektroden befinden, angebracht. Der AED wird vor dem Anbringen der Elektroden eingeschaltet. Zunächst wird der AED ein EKG ableiten, um zu prüfen, ob eine sofortige Defibrillation notwendig ist. In dieser Phase darf der Patient nicht berührt werden. Stellt der AED ein Kammerflimmern oder ein Kammerflattern fest, wird er die Anweisung geben, die Defibrillation durch Drücken eines bestimmten Knopfes auszulösen. Ist hingegen keine Defibrillation notwendig, so fordert der AED den Helfer auf, mit der Herzdruckmassage zu beginnen. Häufig gibt der AED dem Ersthelfer dabei eine Hilfestellung, indem er den Rhythmus der Herzmassage vorgibt. In bestimmten Abständen wird der AED den Helfer immer wieder auffordern, vom Patienten zurückzutreten und zu warten, während der AED erneut ein EKG schreibt. Ist eine Defibrillation notwendig, darf der Patient nicht berührt werden, wenn der Stromstoß ausgelöst wird. Je nachdem ob es sich bei dem Betroffenen um einen Erwachsenen oder ein Kind handelt, müssen die passenden Elektroden ausgewählt werden.

Um nach einem Defibrillationsvorgang nachvollziehen zu können, wie die Reanimation abgelaufen ist, sind manche AEDs mit einem Mikrofon ausgestattet, dass die Gespräche aufzeichnet, die während der Betriebszeit des AED geführt werden. Neben den herkömmlichen AEDs, die den Anwender durch Sprachanweisungen bei der Durchführung der Defibrillation unterstützen, gibt es auch AEDs mit interaktivem Display, die den Anwender mit Videosequenzen unterstützen. Diese AEDs geben dem Anwender ein Gefühl der Sicherheit, denn sie zeigen ihm in Bildern wie genau er vorzugehen hat. Ein solcher AED ist z.B. der AED LifeLine View von Defibtech.

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