Nov 28

Der neue Notfalltaschen-Konfigurator von Praxisdienst bietet Ihnen die Möglichkeit, sich Ihre eigene Notfalltasche individuell zusammenzustellen.

Im Notfall muss alles schnell gehen – jede Sekunde zählt. In solchen Situationen ist es besonders wichtig, dass jeder Handgriff sitzt. Um dies zu unterstützen, sollte die Notfalltasche mit Produkten bestückt sein, die bereits bekannt sind und deren Handhabung vertraut ist. Am sinnvollsten ist deswegen, die Notfalltasche selbst zu bestücken, um eine genaue Kontrolle über die enthaltenen Produkte zu haben. Es gibt zwar auch fertig befüllte Notfalltaschen, aber der Inhalt bei diesen Taschen ist nicht immer klar ausgewiesen und so kann es sein, dass anstelle der vertrauten Produkte Artikel anderer Hersteller und Marken enthalten sind.

Um Rettungsdienstlern und Notärzten die Zusammenstellung der individuellen Notfalltasche zu erleichtern, hat Praxisdienst eine ganz neue Funktion in seinen Online-Shop integriert: den Notfall-Konfigurator.

Dieser bislang einzigartige Konfigurator ermöglicht es Ihnen, sich Ihre Notfalltasche selbstständig zusammenzustellen – und das in nur wenigen Schritten. Dabei kann nicht nur der Inhalt der Tasche frei gewählt werden – es stehen auch diverse Notfalltaschen, -rucksäcke und -koffer in unterschiedlichen Größen zur Verfügung, die befüllt werden können.

Der Link zu diesem Konfigurator ist unter jeder befüllbaren Notfalltasche zu finden. Außerdem kann der Notfall-Konfigurator auch von der Startseite geöffnet werden.

Der Inhalt, mit dem Sie Ihre Notfalltasche befüllen können, ist übersichtlich in verschiedene Kategorien, wie z.B. “Notfalltechnik” oder “Verbandstoffe” sortiert. Der Notfall-Konfigurator zeigt Ihnen mit einer Füllstandsanzeige, wieviel Platz noch in der von Ihnen gewählten Tasche verbleibt. So können Sie direkt online sehen, ob alle ausgewählten Produkte in Ihrer Notfalltasche Platz finden.

Auf Wunsch und gegen einen geringen Aufpreis packt Praxisdienst Ihnen Ihre frisch konfigurierte Notfalltasche so, dass sie sofort einsatzbereit ist.

Probieren Sie es aus und konfigurieren Sie Ihre eigene, individuelle Notfalltasche im Praxisdienst Notfall-Konfigurator.

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Sep 20

Im Notfall bleibt keine Zeit

… vor allem nicht für das Zusammensuchen der Notfallausrüstung. Mit einem Handgriff muss alles dabei sein. Dabei dürfen auch Eventualitäten nicht außer Acht gelassen werden. Je umfangreicher also die Notfallausrüstung, desto besser. Doch ist es natürlich auch eine Frage der Übersichtlichkeit. Ab einer bestimmten Anzahl an Ausrüstungsgegenständen ist ein Ordnungssystem absolut unausweichlich.

Der neue Profi Notfallrucksack von Sandter1953 bietet die optimale Praxislösung. Der Notfallrucksack wird mit kompletter Befüllung geliefert, welche in einzeln entnehmbaren Modultaschen übersichtlich geordnet werden kann.

 

Der Notfallrucksack im Detail

Der Profi Notfallrucksack Modell “Brüssel” besteht aus wasserabweisendem Nylonmaterial und ist mit regengeschützten Reißverschlüssen versehen. Der Boden des Notfallrucksacks besteht aus wasserdichtem Planenmaterial, das das Eindringen von Feuchtigkeit zuverlässig verhindert. Durch diese Materialkombination kann der Notfallrucksack problemlos für Außeneinsätze verwendet werden. Reflexstreifen in eis-weiß sorgen dafür, dass der Träger des Rucksacks schon bei geringem Lichteinfall gut gesehen wird. 4 Modultaschen und eine große, entnehmbare Innentasche sorgen zum einen für ein hohes Maß an Übersichtlichkeit, schützen den Inhalt aber zum anderen zusätzlich vor Schmutz und Nässe. Sowohl vorne als auch an der Seite befinden sich zusätzliche, aufgesetzte Taschen, die wichtigen Stauraum bieten. Die weich gepolsterten Schulterriemen und die griffigen Tragegriffe sorgen für einen angenehmen Transport. Der Notfallrucksack kann mit einem Bauchgurt mit Clipverschluss bei längerem Transport gesichert werden.

 

Die Befüllung des Notfallrucksacks

Der Notfallrucksack von Sandter1953 ist mit über 70 Produkten aus den Bereichen

  • Beatmung 
  • Sauerstoff 
  • CPR/Reanimation 
  • Absaugung 
  • Diagnostik 
  • Intubation 
  • Injektion 
  • Infusion 
  • Verbandstoffe/Wundversorgung 
  • Hygiene/Eigen

bestückt. Vom Stethoskop über verschiedene Infusionslösungen bis hin zu Braunülen und einer Sauerstoffflasche ist der Profi Notfallrucksack mit allem ausgestattet, was Sie zur Diagnostik, Reanimation, Wundversorgung und Stabilisierung vor Ort benötigen.

 

Der Profi-Notfallrucksack kann natürlich problemlos immer wieder aufgefüllt werden. Dank der Modultaschen ist das Kontrollieren des Inhalts schnell erledigt.

Den Profi Notfallrucksack mit Komplett-Ausrüstung erhalten Sie bei Praxisdienst zum besonders günstigen Preis.

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Aug 09

Wasserdichtes Planenmaterial schützt die empfindliche Notfallausrüstung

Rettungsdienst-Einsätze finden nicht selten im Freien, bei Regen und Wind statt. Um zu verhindern, dass die Notfallausrüstung während des Einsatzes Schaden durch Feuchtigkeit oder Schmutz nimmt, ist es wichtig, sie in speziellen Taschen zu transportieren. Sandter1953 bietet ab sofort neue Notfalltaschen und Notfallrucksäcke, die aus einem wasserdichtem Planenmaterial bestehen. Das Planenmaterial ist nicht nur wasserdicht und schmutzabweisend, sondern auch äußerst robust. Dadurch können die neuen Notfalltaschen und Notfallrucksäcke auch auf spitzen oder scharfen Untergründen (wie z.B. Steinen oder Scherben) abgestellt werden. Der Inhalt ist zuverlässig geschützt – auch unter extremsten Bedingungen.

Sowohl der Notfallrucksack als auch die Notfalltaschen sind in der Signalfarbe rot gehalten und mit Reflektorstreifen in eis-weiß versehen. Durch die gepolsterten Tragegriffe und Gurte lassen sich die Notfalltaschen und der Notfallrucksack bequem transportieren. Diverse Außenfächer sorgen für ausreichend Stauraum zur Unterbringung der gesamten Notfallausrüstung.

Der Profi-Notfallrucksack “Brüssel” ist mit 4 Modultaschen ausgestattet, die eine thematisch sortierte Unterbringung der Ausrüstung ermöglichen. Je nach Bedarf können die Modultaschen einzeln entnommen werden. So muss nicht der ganze Inhalt des Notfallrucksacks aus- und wieder eingeräumt werden. Zudem ist die Ausrüstung durch die Unterbringung in den Modultaschen doppelt geschützt.

Die Notfalltasche “Lüttich” ist in 2 Größen erhältlich. Die Tasche bietet im Inneren ein geräumiges Hauptfach, das durch Trennstege variabel unterteilt werden kann. Im Deckel der kleinen Notfalltasche befindet sich ein Netzfach – im Deckel der großen Tasche eine zusätzliche Modultasche.

Die wasserdichten Notfalltaschen und Notfallrucksäcke von Sandter1953 kaufen Sie besonders günstig bei Praxisdienst.

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Mai 17

Die wichtigsten Fakten rund um den AED

Der AED, kurz für automatisierter, externer Defibrillator, ist ein medizinisches Gerät, das verwendet wird, um Kammerflimmern oder Kammerflattern mit Hilfe eines gezielten Stromstoßes zu behandeln. Das Besondere an einem AED: er kann nicht nur von medizinischem Fachpersonal, sondern auch von Laien verwendet werden. Der AED ist darauf ausgelegt, von jedem bedient werden zu können. Möglich ist dies durch die Sprachanweisungen, die der AED dem Helfer während des gesamten Defibrillationsvorgangs gibt. Der AED ist im Prinzip eine Mischung aus EKG-Gerät und Defibrillator, der in der Lage ist, selbstständig zu erkennen, ob eine Defibrillation notwendig ist oder nicht. Ähnlich wie bei einem EKG-Gerät wird auch der AED mit Elektroden verbunden, die auf die Brust des Patienten aufgeklebt werden. Durch Abbildungen auf den Elektroden kann der Anwender genau erkennen, wo diese befestigt werden müssen. Um sicherzustellen, dass der AED stets einsatzbereit ist, ist er mit Spezialbatterien versehen, die eine Stand-By-Zeit von mehreren Jahren garantieren. Zusätzlich geben AEDs Alarm, wenn die Batterie leer wird, um die Einsatzbereitschaft des Gerätes aufrecht zu erhalten.

AED LifeLineDer AED kann prinzipiell sowohl für die Defibrillation von Erwachsenen als auch von Kindern verwendet werden. Allerdings müssen unterschiedliche Elektroden verwendet werden, da für Kinder die Intensität des Stromstoßes nicht so hoch sein darf. Häufig ist ein AED dort zu finden, wo viele Menschen zusammekommen, z.B. an Bahnhöfen, Flughäfen oder in öffentlichen Gebäuden. Das Vorhandensein eines AEDs wird durch ein spezielles Schild angezeigt, auf dem ein Kreuz und ein Herz mit einem Blitz zu sehen sind. Die weißen Symbole befinden sich auf einem grünen Untergrund. Aber nicht nur Laienhelfer können mit einem AED reanimieren – auch im professionellen Rettungsdienst, in Feuerwehr- und anderen Einsatzfahrzeugen ist der AED häufig zu finden. Das kompakte Gerät bietet eine Reihe von Vorteilen – sowohl für den Anwender als auch für den Patienten. So schützt der AED den Patienten vor einer unnötigen Abgabe eines Stromstoßes und unterstützt den Anwender in optimalem Maße durch gezielte Sprachanweisungen.

Die Reanimation mit einem AED

Kommt es bei einem Menschen zu einem Kreislaufstillstand, zählt jede Minute. Je länger derjenige nicht behandelt wird, desto geringer ist die Überlebenschance. Deswegen kann das untätige Warten auf die Rettungskräfte das Todesurteil für den Betroffenen sein. Steht an dem Ort, an dem es zu dem Kreislaufstillstand kommt ein AED zur Verfügung, sollte dieser umgehend zur Anwendung kommen.

Um die Elektroden des AED anbringen zu können, muss der Oberkörper des Patienten zunächst entkleidet werden. Die Elektroden (meist handelt es sich um 2 Stück) werden nach den Piktogrammen, die sich auf den Elektroden befinden, angebracht. Der AED wird vor dem Anbringen der Elektroden eingeschaltet. Zunächst wird der AED ein EKG ableiten, um zu prüfen, ob eine sofortige Defibrillation notwendig ist. In dieser Phase darf der Patient nicht berührt werden. Stellt der AED ein Kammerflimmern oder ein Kammerflattern fest, wird er die Anweisung geben, die Defibrillation durch Drücken eines bestimmten Knopfes auszulösen. Ist hingegen keine Defibrillation notwendig, so fordert der AED den Helfer auf, mit der Herzdruckmassage zu beginnen. Häufig gibt der AED dem Ersthelfer dabei eine Hilfestellung, indem er den Rhythmus der Herzmassage vorgibt. In bestimmten Abständen wird der AED den Helfer immer wieder auffordern, vom Patienten zurückzutreten und zu warten, während der AED erneut ein EKG schreibt. Ist eine Defibrillation notwendig, darf der Patient nicht berührt werden, wenn der Stromstoß ausgelöst wird. Je nachdem ob es sich bei dem Betroffenen um einen Erwachsenen oder ein Kind handelt, müssen die passenden Elektroden ausgewählt werden.

Um nach einem Defibrillationsvorgang nachvollziehen zu können, wie die Reanimation abgelaufen ist, sind manche AEDs mit einem Mikrofon ausgestattet, dass die Gespräche aufzeichnet, die während der Betriebszeit des AED geführt werden. Neben den herkömmlichen AEDs, die den Anwender durch Sprachanweisungen bei der Durchführung der Defibrillation unterstützen, gibt es auch AEDs mit interaktivem Display, die den Anwender mit Videosequenzen unterstützen. Diese AEDs geben dem Anwender ein Gefühl der Sicherheit, denn sie zeigen ihm in Bildern wie genau er vorzugehen hat. Ein solcher AED ist z.B. der AED LifeLine View von Defibtech.

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Apr 15

Notfallbedarf für Rettungsdienst und Arztpraxen

Die Notfallversorgung von Patienten macht einen großen Teil der ärztlichen Versorgung aus. Die Behandlung von Notfallpatienten erfolgt nicht nur im Rettungsdienst, sondern zum Teil auch in Arztpraxen oder im Notdienst von Krankenhäusern. Bei der Behandlung von Notfallpatienten kommt es vor allem auf Schnelligkeit und gezieltes Handeln an. Da die Versorgung von Notfallpatienten nicht immer in einer medizinischen Einrichtung erfolgen kann, ist es vor allem für den Rettungsdienst und die Notdienstzentralen wichtig, die wichtigste Notfallausrüstung immer griffbereit zu haben. Unter Notfallbedarf werden alle Produkte zusammengefasst, die traditionell im Rettungsdienst bzw. bei der Notfallversorgung von Patienten zum Einsatz kommen.

Nachfolgend finden Sie einen Überblick über einige wichtige Produkte, die zum Notfallbedarf gehören: 

NotfallkofferDer Notfallkoffer

Ein Notfallkoffer ist ein Koffer aus Kunststoff oder Metall, in dem die wichtigste Notfallausrüstung nicht nur übersichtlich, sondern vor allem geschützt untergebracht werden kann. In der Regel ist ein Notfallkoffer so aufgeteilt, dass der Inhalt auf die beiden Kofferhälften verteilt werden kann, die beide mit einer transparenten Abdeckung gesichert werden können. So wird der Inhalt des Notfallkoffers beim Öffnen und Schließen an Ort und Stelle gehalten. Notfallkoffer sind durch entsprechende Symbole als solche gekennzeichnet und somit leicht zu erkennen. Es gibt sowohl befüllte als auch leere Notfallkoffer zu kaufen. Der Vorteil von leeren Notfallkoffern liegt darin, dass der Anwender den Notfallkoffer nach seinen eigenen Bedürfnissen individuell befüllen kann. Vorbefüllte Notfallkoffer hingegen sind so konzipiert, dass sie für alle gängigen Notfälle ausgerüstet sind.

NotfallrucksackDer Notfallrucksack

Im Gegensatz zum Notfallkoffer kann der Notfallrucksack auf dem Rücken getragen werden und bietet dadurch den entscheidenden Vorteil, dass der Anwender während des Tragens die Hände frei hat. Dadurch ist es dem Träger nicht nur möglich, sich in unwegsamem Gelände besser fortzubewegen, er kann z.B. auch gleichzeitig den Notfallrucksack und eine Krankentrage tragen. Notfallrucksäcke sind in der Regel leichter als Notfallkoffer und häufig mit so genannten Modultaschen ausgestattet. Diese Modultaschen ermöglichen dem Anwender eine einzelne Entnahme von themenspezifischer Ausrüstung.

Beatmungsbeutel Der Beatmungsbeutel

Auch der Beatmungsbeutel gehört zum Notfallbedarf, denn er erlaubt dem Arzt eine professionelle und effektive Beatmung des Patienten. Es gibt sowohl Einmal-Beatmungsbeutel als auch wiederverwendbare Beatmungsbeutel. Je nach anatomischen Gegebenheiten und Alter des Patienten werden für den Beatmungsbeutel unterschiedliche Beatmungsmasken verwendet. Der Beatmungsbeutel kann alternativ auch in Verbindung mit einem Tubus verwendet werden.

PulsoximeterDas Pulsoximeter

Um sowohl die Pulsfrequenz als auch die Sauerstoffsättigung des Patienten zu kontrollieren wird in der Regel ein so genanntes Pulsoximeter verwendet. Das Pulsoximeter ist ein diagnostisches Gerät, das durch einen Sensor in der Lage ist, auf nicht-invasive Art die Sauerstoffsättigung des arteriellen Blutes sowie die Pulsfrequenz zu bestimmen. Alternativ zu einem Pulsoximeter kann auch ein Patientenmonitor eingesetzt werden, der allerdings in der Regel dann weitere Werte, wie z.B. den Blutdruck oder das EKG ableitet. Pulsoximeter sind als handliche Finger-Pulsoximeter und als hygienische handgehaltene Pulsoximeter mit auswechselbarem Sensor erhältlich. Für den Rettungsdienst bietet sich besonders das kompakte Finger-Pulsoximeter an.

LaryngoskopDas Laryngoskop und der Endotrachealtubus

Das Laryngoskop ermöglicht die Intubation des Patienten, z.B. um eine Beatmung mit Hilfe eines Beatmungsbeutels einzuleiten. Ein Laryngoskop besteht aus einem Griff und einem Spatel. Im Griff befindet sich eine Lichtquelle, durch die eine bessere Sicht in den Rachen des Patienten möglich ist. Mit Hilfe des Laryngoskops wird ein Endotrachealtubus in die Luftröhre des Patienten eingebracht. Dieser Tubus wird mit dem Beatmungsbeutel verbunden, wodurch eine effektive Beatmung gesichert wird.

Der Notfallbedarf umfasst darüber hinaus ein großes Sortiment an Spritzen, Kanülen, Venenverweilkanülen und diversen Verbandstoffen. Auch verschiedene Medikamente können zum Notfallbedarf gerechnet werden. Bei Praxisdienst finden Sie eine große Auswahl an Notfallbedarf für die verschiedensten Fachrichtungen von namhaften Herstellern wie Söhngen, B.Braun oder Ambu, zu besonders günstigen Preisen.

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Apr 01

Sichere Beatmung mit dem Ambu LifeKey

RettungsdienstNeben der Herzdruckmassage ist die Beatmung die wichtigste Maßnahme zur Wiederbelebung, die von Laienhelfern durchgeführt werden kann. Viele Laienhelfer haben Angst, die Beatmung durchzuführen, weil sie befürchten sich dabei mit einer Krankheit anzustecken. Aus diesem Grund wurden Hilfsmittel entwickelt, die einen direkten Kontakt des Ersthelfers mit dem Bewusstlosen verhindern und somit den Ersthelfer vor einer Ansteckung schützen. Ein solches Hilfsmittel ist der LifeKey von Ambu®. Der Ambu® LifeKey besteht aus einer Folie, die über den Mund oder die Nase des Patienten gelegt wird. In der Mitte der Folie befindet sich ein Einwegeventil, das verhindert, dass Luft vom Patienten zum Ersthelfer zurückströmen kann. Der Ambu® LifeKey erlaubt lediglich, dass Luft vom Ersthelfer zum Patienten gelangen kann. Durch 2 Gummischlaufen kann der Ambu® LifeKey an den Ohren des Patienten fixiert werden. So ist sichergestellt, dass die Beatmungsfolie während der Herzdruckmassage nicht verrutscht und sofort mit der Beatmung weitergemacht werden kann.

Ambu® LifekeyDer Ambu® LifeKey wird in einem praktischen Nylon-Softcase geliefert, der z.B. am Schlüsselanhänger befestigt werden kann. Beim Ambu® LifeKey handelt es sich um einen Einweg-Artikel, der nach dem Gebrauch entsorgt werden muss. Der Vorteil des Ambu® LifeKey liegt darin, dass er eine für den Ersthelfer sichere Beatmung ermöglicht und ihn vor dem direkten Kontakt mit dem Patienten schützt. Der Ambu® LifeKey ist innerhalb weniger Sekunden einsatzbereit und kann durch den praktischen Schlüsselanhänger stets mitgeführt werden.

Den Ambu® LifeKey erhalten Sie z.B. bei Praxisdienst mit einem Softcase in den Farben rot, gelb, blau, grün, orange und schwarz.

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Mrz 04

Der Stauschlauch in der Tiermedizin

 

Prämeta Stauschlauch

Der Stauschlauch wird in der Tiermedizin zum Stauen der Blutgefäße vor einer Blutentnahme oder einer intravenösen Injektion verwendet. Der Stauschlauch bewirkt durch die Stauung des Blutes ein Anschwellen des Blutgefäßes, wodurch das Einstechen der Kanüle in die unter dem Fell liegende Vene vereinfacht wird und der Rückfluss des Blutes verhindert wird. Bei Hunden und Katzen findet die Blutentnahme bevorzugt am Vorderarm statt, der Stauschlauch wird hierfür über dem Ellenbogen angelegt. 

 

Aufbau

Der Stauschlauch besteht meist aus einem 1-2 cm breiten Band und einem Kunststoffverschluss. Im Optimalfall ist der Stauschlauch nach der erfolgten Blutentnahme mit einer Hand zu lösen und leicht abzustreifen. Bei der Blutentnahme ist der Stauschlauch bereits vor der Entfernung der Kanüle zu lösen, da sonst durch den vorhanden Druck bei Herausziehen der Kanüle eine Blutung, sowie die Entstehung eines Hämtoms einsetzt. Bei der intravenösen Injektion ist der Stau zu lösen, sobald die Kanüle richtig sitzt, denn eine Injektion gegen den Stauschlauch ist nicht möglich. Den Stauschlauch gibt es zur Auflockerung des Patientenbesitzers in vielen bunten Farben, sowie mit fröhlichen Mustern. 

 

Stauchschlauch für Großtiere: StauketteMaterialien

In der Kleintiermedizin werden als Stauschlauch elastische Stoffbänder in Verbindung mit einem leicht bedienbaren Kunststoffverschluss bevorzugt. Eine weitere Variante Stauschlauch ist der Stripp-Quick Stauschlauch: der Stripp-Quick Stauschlauch besteht aus einer runden Gummikordel, verbunden mit einer Metallschließe. Die etwas dünnere Gummikordel eignet sich auch zur Stauung der Blutgefäße kleinerer Tiere. 

In der Großtiermedizin hingegen werden als Stauschlauch die stabilen Stauketten verwendet. Die Kette verfügt über ausreichend Kraft, um bei Tieren wie Pferden oder Kühen angelegt zu werden. 

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Mrz 01

Sandter1953 EinwegspritzenEinwegspritzen sind, wie der Name schon sagt, Spritzen, die nur ein einziges Mal für Injektionen oder das Abziehen von Sekreten verwendet werden. Injektionen, Punktionen oder das Ab- und Aufziehen von Körperflüssigkeiten erfordert absolute Sterilität, um Proben bei ihrer Sammlung nicht zu verfälschen und um bei Injektionen keine Keime in die Einstichwunde zu bringen. Unter dem Begriff “Spritzenabszess” kennt man im allgemeinen eine Erkrankung, ausgelöst durch die Injektion von Medikamenten über keimbelastete Einwegspritzen oder Einmalkanülen. Diese Abszesse sind je nach Erkrankungsgrad schwierig zu behandeln und können durch hygienisches Arbeiten und die einmalige Verwendung von Einwegspritzen verhindert werden. 

Um jedem Bedarf gerecht zu werden, gibt es Einwegspritzen in verschiedenen Volumina. Speziell für Diabetiker sind Diabetesspritzen – Einwegspritzen mit einem Volumen von nur einem ml und unterteilt in Einheiten oder sehr kleine Teilungen erhältlich. Diese werden meist mit Kanüle hergestellt – 1 ml Einwegspritzen gibt es jedoch auch ohne Kanülen und eignen sich besonders zur Nachdosierung von Narkosen oder der Injektion von Medikamenten bei sehr kleinen Tieren. Die gebräuchlichste unter den Einwegspritzen ist die 2 ml-Spritze. Da sie für fast alle Tierarten einer Kleintierpraxis ausreichend ist, wird sie mit der 5 ml-Spritze am häufigsten verwendet. Für Euthanasien, Infusionen per Spritze oder die Behandlung von Großtieren werden Einwegspritzen auch in 10, 20 und teilweise mehr ml hergestellt.

Einwegspritzen unterscheidet man unter anderem nach ihrem Aufbau. 2-teilige Einwegspritzen besitzen einen Kolben, sowie einen Zylinder. Sie sind etwas günstiger und reichen für einen Großteil der Injektionen aus. 3-teilige Einwegspritzen besitzen zusätzlich noch einen Gummistopfen am Kolben, der diesen bremst und für eine langsame, genau dosierte Injektion, zum Beispiel bei intravenösen Injektionen, sorgt. 

Sandter1953 EinwegspritzenZur Wahrung der Hygienevorschriften einer Tierarztpraxis wurden alle Einwegspritzen nach der Herstellung sterilisiert und einzeln steril eingesiegelt. Dies ermöglicht ihre Verwendung bei Operationen – zB zum Absaugen kleiner Flüssigkeitsmengen oder zum Benetzen des OP-Feldes mit physiologischer Kochsalzlösung. Bei Punktionen des Bauchraumes, so zB zur Diagnose von FIP bei der Katze, punktieren Einwegspritzen von außen die Bauchhöhle – möglichst keimfreies Arbeiten ist hier ein Muss!

Ein letztes Auswahlkriterium zur Wahl geeigneter Einwegspritzen ist der Zylinder. Für eine objektive Beurteilung und Kontrolle des Inhalts der Einwegspritze muss der Zylinder hochdurchsichtig sein und eine wischfeste, gut lesbare Skala aufweisen. 

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