Aug 07

Endotrachealtubus_366222In der notfallmedizinischen und der anästhesiologischen Versorgung der Patienten mit Sauerstoff werden sowohl Endotrachealtuben als auch Larynxmasken in breitem Ausmaß genutzt. Die verschiedenen Intubations-Formen besitzen dabei unterschiedliche Hauptindikationen, wobei die supportiven Funktionen die Vorhaltung beider Tubusarten ratsam macht.

Notfallmedizinische, präklinische Atemwegssicherung

Die Intubation mittels laryngoskopischer Einbringung eines Endotrachealtubus bleibt der Gold-Standard in der notfallmedizinischen Versorgung von Patienten, da diese Form der Intubation den besten Aspirations-Schutz bietet. Dennoch ist die Vorhaltung von Larynxmasken empfohlen. In den Algorithmen der erwartet und unerwartet schwierigen Intubation nach zwei vergeblichen Intubationsversuchen ist die Larynxmaske ein mögliches Instrument.

Anästhesiologische Intubation larynxmaske_131801_1

Bei elektiven Eingriffen, welche eine zeitliche Spanne von cirka 2-3 Stunden nicht überschreiten, bietet die Intubation mittels Larynxmaske gegenüber dem Endotrachealtubus einige Vorteile. Verletzungen im Larynx und Pharynx, welche meist bei der Einbringung des  Endotracheal-Tubus verursacht werden, treten seltener auf wie auch postoperative Halsschmerzen und Heiserkeit. Zudem profitiert der Patient durch den Wegfall der medikamentösen Muskelrelaxation. Bei nüchternen Patienten spielt der in der Notfallmedizin bedeutende Faktor des Aspirationsschutzes keine herausragende Rolle und die Inzidenzen einer Aspiration sind ähnlich gering.

Laryngoskope, Beatmungsbeutel und Sauerstoffbrillen

Neben den Endotrachealtuben und Larynxmasken in vielen Größen für Säuglinge, Kinder und Erwachsene bietet Praxisdienst vielfältiges medizinisches Instrumentarium zur Sauerstoffversorgung. Laryngoskope zur Einbringung der Endotrachealtuben, Beatmungsbeutel für die Maskenbeatmung und Sauerstoffbrillen beispielsweise zur mobilen Sauerstoffversorgung finden Sie in großer Auswahl und zu günstigen Preisen.

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Mai 19

Auch in der Zahnarztpraxis kann ein Notfall eintreten. Sei es nur die Versorgung einer Stich- oder Schnittverletzung, eine zu reinigende Wunde oder ein ernstzunehmender Zwischenfall. Erste-Hilfe-KofferDer Erste-Hilfe-Koffer z. B. ist komplett nach DIN 13157 für Deutschland oder ÖNORM Z 1020 Typ I für Österreich befüllt und beinhaltet alles für die schnelle Erstversorgung von Stich- oder Schnittverletzungen oder Wunden. Der Koffer kann problemlos um weitere Artikel ergänzt werden und die variablen Trennstege ermöglichen eine individuelle Einteilung des Innenraums. Die mitgelieferte Wandbefestigung eignet sich zur platzsparenden Aufbewahrung an der Wand. Im Bedarfsfall kann der Koffer schnell aus der Halterung gelöst und nach Gebrauch wieder befestigt werden. Mit den Drehverschlüssen lässt sich der Erste-Hilfe-Koffer schnell öffnen, die transparenten Abdeckplatten im Inneren verhindern ein Herausfallen des Inhalts. Sollte es in der Praxis zu einem Notfall kommen, ist man erleichtert wenn alle benötigten Hilfsmittel schnell zur Hand sind.  Notfallkoffer ZahnarztSpeziell für die Zahnarztpraxis wurde z. B. der Notfallkoffer von Söhngen konzipiert. Der Koffer aus stabilem Kunststoff beinhaltet die Grundausstattung für die Einleitung lebensrettender Sofortmaßnahmen in der Zahnarztpraxis oder unterwegs. Für die Bereiche Beatmung, Absaugung, Sauerstoff ,Injektion, Infusion, Diagnostik und Wundversorgung haben Sie mit diesem Notfallkoffer alle erforderlichen Instrumente im Bedarfsfall zur Hand. Der Koffer ist zur Wandbefestigung vorgesehen und kann mit der Wandhalterung platzsparend und gut sichtbar an einer geeigneten Wand befestigt werden. Zudem verfügt der Notfallkoffer über sichere Drehverschlüsse und einen Tragegriff und ist mit Piktogrammen und Siebddruckbeschriftung gekennzeichnet.

Betriebsverbandkästen, befüllte Erste-Hilfe-Koffer, Notfalltaschen sowie komplett ausgestattete Notfallkoffer für die Zahnarztpraxis finden Sie in großer Auswahl bei Praxisdienst-DENTAL.

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Nov 28

Der neue Notfalltaschen-Konfigurator von Praxisdienst bietet Ihnen die Möglichkeit, sich Ihre eigene Notfalltasche individuell zusammenzustellen.

Im Notfall muss alles schnell gehen – jede Sekunde zählt. In solchen Situationen ist es besonders wichtig, dass jeder Handgriff sitzt. Um dies zu unterstützen, sollte die Notfalltasche mit Produkten bestückt sein, die bereits bekannt sind und deren Handhabung vertraut ist. Am sinnvollsten ist deswegen, die Notfalltasche selbst zu bestücken, um eine genaue Kontrolle über die enthaltenen Produkte zu haben. Es gibt zwar auch fertig befüllte Notfalltaschen, aber der Inhalt bei diesen Taschen ist nicht immer klar ausgewiesen und so kann es sein, dass anstelle der vertrauten Produkte Artikel anderer Hersteller und Marken enthalten sind.

Um Rettungsdienstlern und Notärzten die Zusammenstellung der individuellen Notfalltasche zu erleichtern, hat Praxisdienst eine ganz neue Funktion in seinen Online-Shop integriert: den Notfall-Konfigurator.

Dieser bislang einzigartige Konfigurator ermöglicht es Ihnen, sich Ihre Notfalltasche selbstständig zusammenzustellen – und das in nur wenigen Schritten. Dabei kann nicht nur der Inhalt der Tasche frei gewählt werden – es stehen auch diverse Notfalltaschen, -rucksäcke und -koffer in unterschiedlichen Größen zur Verfügung, die befüllt werden können.

Der Link zu diesem Konfigurator ist unter jeder befüllbaren Notfalltasche zu finden. Außerdem kann der Notfall-Konfigurator auch von der Startseite geöffnet werden.

Der Inhalt, mit dem Sie Ihre Notfalltasche befüllen können, ist übersichtlich in verschiedene Kategorien, wie z.B. „Notfalltechnik“ oder „Verbandstoffe“ sortiert. Der Notfall-Konfigurator zeigt Ihnen mit einer Füllstandsanzeige, wieviel Platz noch in der von Ihnen gewählten Tasche verbleibt. So können Sie direkt online sehen, ob alle ausgewählten Produkte in Ihrer Notfalltasche Platz finden.

Auf Wunsch und gegen einen geringen Aufpreis packt Praxisdienst Ihnen Ihre frisch konfigurierte Notfalltasche so, dass sie sofort einsatzbereit ist.

Probieren Sie es aus und konfigurieren Sie Ihre eigene, individuelle Notfalltasche im Praxisdienst Notfall-Konfigurator.

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Mai 17

Die wichtigsten Fakten rund um den AED

Der AED, kurz für automatisierter, externer Defibrillator, ist ein medizinisches Gerät, das verwendet wird, um Kammerflimmern oder Kammerflattern mit Hilfe eines gezielten Stromstoßes zu behandeln. Das Besondere an einem AED: er kann nicht nur von medizinischem Fachpersonal, sondern auch von Laien verwendet werden. Der AED ist darauf ausgelegt, von jedem bedient werden zu können. Möglich ist dies durch die Sprachanweisungen, die der AED dem Helfer während des gesamten Defibrillationsvorgangs gibt. Der AED ist im Prinzip eine Mischung aus EKG-Gerät und Defibrillator, der in der Lage ist, selbstständig zu erkennen, ob eine Defibrillation notwendig ist oder nicht. Ähnlich wie bei einem EKG-Gerät wird auch der AED mit Elektroden verbunden, die auf die Brust des Patienten aufgeklebt werden. Durch Abbildungen auf den Elektroden kann der Anwender genau erkennen, wo diese befestigt werden müssen. Um sicherzustellen, dass der AED stets einsatzbereit ist, ist er mit Spezialbatterien versehen, die eine Stand-By-Zeit von mehreren Jahren garantieren. Zusätzlich geben AEDs Alarm, wenn die Batterie leer wird, um die Einsatzbereitschaft des Gerätes aufrecht zu erhalten.

AED LifeLineDer AED kann prinzipiell sowohl für die Defibrillation von Erwachsenen als auch von Kindern verwendet werden. Allerdings müssen unterschiedliche Elektroden verwendet werden, da für Kinder die Intensität des Stromstoßes nicht so hoch sein darf. Häufig ist ein AED dort zu finden, wo viele Menschen zusammekommen, z.B. an Bahnhöfen, Flughäfen oder in öffentlichen Gebäuden. Das Vorhandensein eines AEDs wird durch ein spezielles Schild angezeigt, auf dem ein Kreuz und ein Herz mit einem Blitz zu sehen sind. Die weißen Symbole befinden sich auf einem grünen Untergrund. Aber nicht nur Laienhelfer können mit einem AED reanimieren – auch im professionellen Rettungsdienst, in Feuerwehr- und anderen Einsatzfahrzeugen ist der AED häufig zu finden. Das kompakte Gerät bietet eine Reihe von Vorteilen – sowohl für den Anwender als auch für den Patienten. So schützt der AED den Patienten vor einer unnötigen Abgabe eines Stromstoßes und unterstützt den Anwender in optimalem Maße durch gezielte Sprachanweisungen.

Die Reanimation mit einem AED

Kommt es bei einem Menschen zu einem Kreislaufstillstand, zählt jede Minute. Je länger derjenige nicht behandelt wird, desto geringer ist die Überlebenschance. Deswegen kann das untätige Warten auf die Rettungskräfte das Todesurteil für den Betroffenen sein. Steht an dem Ort, an dem es zu dem Kreislaufstillstand kommt ein AED zur Verfügung, sollte dieser umgehend zur Anwendung kommen.

Um die Elektroden des AED anbringen zu können, muss der Oberkörper des Patienten zunächst entkleidet werden. Die Elektroden (meist handelt es sich um 2 Stück) werden nach den Piktogrammen, die sich auf den Elektroden befinden, angebracht. Der AED wird vor dem Anbringen der Elektroden eingeschaltet. Zunächst wird der AED ein EKG ableiten, um zu prüfen, ob eine sofortige Defibrillation notwendig ist. In dieser Phase darf der Patient nicht berührt werden. Stellt der AED ein Kammerflimmern oder ein Kammerflattern fest, wird er die Anweisung geben, die Defibrillation durch Drücken eines bestimmten Knopfes auszulösen. Ist hingegen keine Defibrillation notwendig, so fordert der AED den Helfer auf, mit der Herzdruckmassage zu beginnen. Häufig gibt der AED dem Ersthelfer dabei eine Hilfestellung, indem er den Rhythmus der Herzmassage vorgibt. In bestimmten Abständen wird der AED den Helfer immer wieder auffordern, vom Patienten zurückzutreten und zu warten, während der AED erneut ein EKG schreibt. Ist eine Defibrillation notwendig, darf der Patient nicht berührt werden, wenn der Stromstoß ausgelöst wird. Je nachdem ob es sich bei dem Betroffenen um einen Erwachsenen oder ein Kind handelt, müssen die passenden Elektroden ausgewählt werden.

Um nach einem Defibrillationsvorgang nachvollziehen zu können, wie die Reanimation abgelaufen ist, sind manche AEDs mit einem Mikrofon ausgestattet, dass die Gespräche aufzeichnet, die während der Betriebszeit des AED geführt werden. Neben den herkömmlichen AEDs, die den Anwender durch Sprachanweisungen bei der Durchführung der Defibrillation unterstützen, gibt es auch AEDs mit interaktivem Display, die den Anwender mit Videosequenzen unterstützen. Diese AEDs geben dem Anwender ein Gefühl der Sicherheit, denn sie zeigen ihm in Bildern wie genau er vorzugehen hat. Ein solcher AED ist z.B. der AED LifeLine View von Defibtech.

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Apr 15

Notfallbedarf für Rettungsdienst und Arztpraxen

Die Notfallversorgung von Patienten macht einen großen Teil der ärztlichen Versorgung aus. Die Behandlung von Notfallpatienten erfolgt nicht nur im Rettungsdienst, sondern zum Teil auch in Arztpraxen oder im Notdienst von Krankenhäusern. Bei der Behandlung von Notfallpatienten kommt es vor allem auf Schnelligkeit und gezieltes Handeln an. Da die Versorgung von Notfallpatienten nicht immer in einer medizinischen Einrichtung erfolgen kann, ist es vor allem für den Rettungsdienst und die Notdienstzentralen wichtig, die wichtigste Notfallausrüstung immer griffbereit zu haben. Unter Notfallbedarf werden alle Produkte zusammengefasst, die traditionell im Rettungsdienst bzw. bei der Notfallversorgung von Patienten zum Einsatz kommen.

Nachfolgend finden Sie einen Überblick über einige wichtige Produkte, die zum Notfallbedarf gehören: 

NotfallkofferDer Notfallkoffer

Ein Notfallkoffer ist ein Koffer aus Kunststoff oder Metall, in dem die wichtigste Notfallausrüstung nicht nur übersichtlich, sondern vor allem geschützt untergebracht werden kann. In der Regel ist ein Notfallkoffer so aufgeteilt, dass der Inhalt auf die beiden Kofferhälften verteilt werden kann, die beide mit einer transparenten Abdeckung gesichert werden können. So wird der Inhalt des Notfallkoffers beim Öffnen und Schließen an Ort und Stelle gehalten. Notfallkoffer sind durch entsprechende Symbole als solche gekennzeichnet und somit leicht zu erkennen. Es gibt sowohl befüllte als auch leere Notfallkoffer zu kaufen. Der Vorteil von leeren Notfallkoffern liegt darin, dass der Anwender den Notfallkoffer nach seinen eigenen Bedürfnissen individuell befüllen kann. Vorbefüllte Notfallkoffer hingegen sind so konzipiert, dass sie für alle gängigen Notfälle ausgerüstet sind.

NotfallrucksackDer Notfallrucksack

Im Gegensatz zum Notfallkoffer kann der Notfallrucksack auf dem Rücken getragen werden und bietet dadurch den entscheidenden Vorteil, dass der Anwender während des Tragens die Hände frei hat. Dadurch ist es dem Träger nicht nur möglich, sich in unwegsamem Gelände besser fortzubewegen, er kann z.B. auch gleichzeitig den Notfallrucksack und eine Krankentrage tragen. Notfallrucksäcke sind in der Regel leichter als Notfallkoffer und häufig mit so genannten Modultaschen ausgestattet. Diese Modultaschen ermöglichen dem Anwender eine einzelne Entnahme von themenspezifischer Ausrüstung.

Beatmungsbeutel Der Beatmungsbeutel

Auch der Beatmungsbeutel gehört zum Notfallbedarf, denn er erlaubt dem Arzt eine professionelle und effektive Beatmung des Patienten. Es gibt sowohl Einmal-Beatmungsbeutel als auch wiederverwendbare Beatmungsbeutel. Je nach anatomischen Gegebenheiten und Alter des Patienten werden für den Beatmungsbeutel unterschiedliche Beatmungsmasken verwendet. Der Beatmungsbeutel kann alternativ auch in Verbindung mit einem Tubus verwendet werden.

PulsoximeterDas Pulsoximeter

Um sowohl die Pulsfrequenz als auch die Sauerstoffsättigung des Patienten zu kontrollieren wird in der Regel ein so genanntes Pulsoximeter verwendet. Das Pulsoximeter ist ein diagnostisches Gerät, das durch einen Sensor in der Lage ist, auf nicht-invasive Art die Sauerstoffsättigung des arteriellen Blutes sowie die Pulsfrequenz zu bestimmen. Alternativ zu einem Pulsoximeter kann auch ein Patientenmonitor eingesetzt werden, der allerdings in der Regel dann weitere Werte, wie z.B. den Blutdruck oder das EKG ableitet. Pulsoximeter sind als handliche Finger-Pulsoximeter und als hygienische handgehaltene Pulsoximeter mit auswechselbarem Sensor erhältlich. Für den Rettungsdienst bietet sich besonders das kompakte Finger-Pulsoximeter an.

LaryngoskopDas Laryngoskop und der Endotrachealtubus

Das Laryngoskop ermöglicht die Intubation des Patienten, z.B. um eine Beatmung mit Hilfe eines Beatmungsbeutels einzuleiten. Ein Laryngoskop besteht aus einem Griff und einem Spatel. Im Griff befindet sich eine Lichtquelle, durch die eine bessere Sicht in den Rachen des Patienten möglich ist. Mit Hilfe des Laryngoskops wird ein Endotrachealtubus in die Luftröhre des Patienten eingebracht. Dieser Tubus wird mit dem Beatmungsbeutel verbunden, wodurch eine effektive Beatmung gesichert wird.

Der Notfallbedarf umfasst darüber hinaus ein großes Sortiment an Spritzen, Kanülen, Venenverweilkanülen und diversen Verbandstoffen. Auch verschiedene Medikamente können zum Notfallbedarf gerechnet werden. Bei Praxisdienst finden Sie eine große Auswahl an Notfallbedarf für die verschiedensten Fachrichtungen von namhaften Herstellern wie Söhngen, B.Braun oder Ambu, zu besonders günstigen Preisen.

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Apr 01

Sichere Beatmung mit dem Ambu LifeKey

RettungsdienstNeben der Herzdruckmassage ist die Beatmung die wichtigste Maßnahme zur Wiederbelebung, die von Laienhelfern durchgeführt werden kann. Viele Laienhelfer haben Angst, die Beatmung durchzuführen, weil sie befürchten sich dabei mit einer Krankheit anzustecken. Aus diesem Grund wurden Hilfsmittel entwickelt, die einen direkten Kontakt des Ersthelfers mit dem Bewusstlosen verhindern und somit den Ersthelfer vor einer Ansteckung schützen. Ein solches Hilfsmittel ist der LifeKey von Ambu®. Der Ambu® LifeKey besteht aus einer Folie, die über den Mund oder die Nase des Patienten gelegt wird. In der Mitte der Folie befindet sich ein Einwegeventil, das verhindert, dass Luft vom Patienten zum Ersthelfer zurückströmen kann. Der Ambu® LifeKey erlaubt lediglich, dass Luft vom Ersthelfer zum Patienten gelangen kann. Durch 2 Gummischlaufen kann der Ambu® LifeKey an den Ohren des Patienten fixiert werden. So ist sichergestellt, dass die Beatmungsfolie während der Herzdruckmassage nicht verrutscht und sofort mit der Beatmung weitergemacht werden kann.

Ambu® LifekeyDer Ambu® LifeKey wird in einem praktischen Nylon-Softcase geliefert, der z.B. am Schlüsselanhänger befestigt werden kann. Beim Ambu® LifeKey handelt es sich um einen Einweg-Artikel, der nach dem Gebrauch entsorgt werden muss. Der Vorteil des Ambu® LifeKey liegt darin, dass er eine für den Ersthelfer sichere Beatmung ermöglicht und ihn vor dem direkten Kontakt mit dem Patienten schützt. Der Ambu® LifeKey ist innerhalb weniger Sekunden einsatzbereit und kann durch den praktischen Schlüsselanhänger stets mitgeführt werden.

Den Ambu® LifeKey erhalten Sie z.B. bei Praxisdienst mit einem Softcase in den Farben rot, gelb, blau, grün, orange und schwarz.

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Mrz 04

Der Stauschlauch in der Tiermedizin

 

Prämeta Stauschlauch

Der Stauschlauch wird in der Tiermedizin zum Stauen der Blutgefäße vor einer Blutentnahme oder einer intravenösen Injektion verwendet. Der Stauschlauch bewirkt durch die Stauung des Blutes ein Anschwellen des Blutgefäßes, wodurch das Einstechen der Kanüle in die unter dem Fell liegende Vene vereinfacht wird und der Rückfluss des Blutes verhindert wird. Bei Hunden und Katzen findet die Blutentnahme bevorzugt am Vorderarm statt, der Stauschlauch wird hierfür über dem Ellenbogen angelegt. 

 

Aufbau

Der Stauschlauch besteht meist aus einem 1-2 cm breiten Band und einem Kunststoffverschluss. Im Optimalfall ist der Stauschlauch nach der erfolgten Blutentnahme mit einer Hand zu lösen und leicht abzustreifen. Bei der Blutentnahme ist der Stauschlauch bereits vor der Entfernung der Kanüle zu lösen, da sonst durch den vorhanden Druck bei Herausziehen der Kanüle eine Blutung, sowie die Entstehung eines Hämtoms einsetzt. Bei der intravenösen Injektion ist der Stau zu lösen, sobald die Kanüle richtig sitzt, denn eine Injektion gegen den Stauschlauch ist nicht möglich. Den Stauschlauch gibt es zur Auflockerung des Patientenbesitzers in vielen bunten Farben, sowie mit fröhlichen Mustern. 

 

Stauchschlauch für Großtiere: StauketteMaterialien

In der Kleintiermedizin werden als Stauschlauch elastische Stoffbänder in Verbindung mit einem leicht bedienbaren Kunststoffverschluss bevorzugt. Eine weitere Variante Stauschlauch ist der Stripp-Quick Stauschlauch: der Stripp-Quick Stauschlauch besteht aus einer runden Gummikordel, verbunden mit einer Metallschließe. Die etwas dünnere Gummikordel eignet sich auch zur Stauung der Blutgefäße kleinerer Tiere. 

In der Großtiermedizin hingegen werden als Stauschlauch die stabilen Stauketten verwendet. Die Kette verfügt über ausreichend Kraft, um bei Tieren wie Pferden oder Kühen angelegt zu werden. 

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Feb 28

Laryngoskop SetDas Laryngoskop ist ein Gerät zur Betrachtung des Kehlkopfes. In der Tiermedizin wird das Laryngoskop (Larynx = Kehlkopf, skopein = betrachten) hauptsächlich in Spatelform als Intubationslaryngsokop verwendet. 

Intubation bedeutet, etwas in eine Körperhöhle einzuführen – in der Tiermedizin wird darunter verstanden, eine Hohlsonde – auch Endotrachealtubus genannt – über ein Laryngoskop in die Luftröhre einzuführen, um diese zu stabilisieren und die Möglichkeit einzuräumen, Luft, Sauerstoff, gasförmiges Narkosemittel oder Notfallmedikamente in flüssiger Form direkt in die Lunge zu geben. 

Das Laryngoskop wird bei der Intubation verwendet, um den Zungengrund hinunter zu drücken, und die Trachea vom Kehldeckel zu befreien. Der Kehldeckel dient dazu, beim Atmen die Speiseröhre, und beim Essen die Luftröhre zu verschliessen, damit keine Flüssigkeiten oder Essensreste in die Luftröhre und im weiteren Verlauf eventuell in die Lunge gelangen. Laryngoskope sind meist batteriebetrieben oder aufladbar und verfügen über eine Beleuchtung, die den Rachenraum erhellt. Der Spatel des Laryngoskops ermöglicht über eine Schiene ein Hineingleiten des Tubus in die Trachea. Nach dem Einschieben des Tubus wird die Manschette zur Sicherung des Sitzes noch auf dem Laryngoskop mit einer Einwegspritze aufgeblasen. Die Manschette verhindert ein Aushusten oder Herausfallen des Tubus. Um sicherzustellen, dass der Tubus in der Trachea und nicht versehentlich im Ösophagus sitzt, wird die Auskultation mit einem Stethoskop angewendet. Sitzt der Tubus richtig, wird er mit einer Mullbinde am Maulkeil zusätzlich fixiert und das Laryngoskop entfernt. Wird mit einem Laryngoskop intubiert, sitzt der Tubus meist automatisch richtig. Bei der Intubation ohne Laryngoskop werden durch Fehlversuche Kehldeckel und Trachea stark gereizt, was eine korrekte Intubation verhindern kann. 

Intubiert werden Tiere bei jeder längerandauernden Narkose, um bei einem eventuellen Narkosezwischenfall beatmen zu können, oder um notfalls Medikamente, wie Adrenalin bei einem Herzstillstand, über den Tubus in die Lunge geben zu können. Bei längeren Narkosen wird nach der injizierten Einleitungsnarkose, das Inhalationsnarkosegerät zur Weiterführung der Narkose mit Gas, an den Konnektor des Tubus angeschlossen.  Brachycephale Rassen neigen gerade in der Narkose durch die Fehlbildungen des gesamten Kopfes zu einem Kehlkopf- oder Trachealkollaps. Um diesen Zwischenfall zu vermeiden, sollte die Trachea eines narkotisierten Brachycephalen (Kurzköpfigen, wie Mops oder Perserkatze) in jeder Narkose durch einen Tubus gestützt werden. 

Das Laryngoskop gibt es in vielen Ausführungen – Laryngoskope aus Metall oder Kunststoff, sowie Laryngoskope für den Einmal- oder Dauergebrauch. Das Laryngoskop muss in jeder Praxis in unterschiedlichen Größen vorhanden sein. Speziell für Notfälle – zur Mitnahme im Rettungswagen oder im Auto des mobilen Veterinärs – gibt es fertiggestellte Laryngoskop -Sets. 

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Feb 28

Praxisdienst bietet Ihnen die nächste große Geschenk-Aktion. Vom 01.03. bis einschließlich 18.03.2012 erhalten Sie beim Kauf des H100B Pulsoximeters von EDAN die passende Tischladestation gratis zu Ihrem Einkauf dazu.

Praxisdienst Geschenk-AktionDas EDAN H100B ist ein hochwertiges, handgehaltenes Pulsoximeter, das zur Stichprobenmessung ebenso wie zur kontinuierlichen Messung verwendet werden kann. Dadurch eignet sich das mobile Pulsoximeter hervorragend zur Verwendung im Rettungsdienst ebenso wie zur Überwachung von stationären Patienten. Für das EDAN H100B sind verschiedene Sensoren erhältlich, mit denen das Pulsoximeter auch zur Überprüfung der Sauerstoffsättigung bei Kindern und Neugeborenen verwendet werden kann. Das leistungsstarke Pulsoximeter hat einstellbare Alarmgrenzen und gibt bei Unterschreitung der Grenzen einen akustischen Alarm. Durch den großen internen Speicher ist das Aufzeichnen von 300 Stunden Messwerten möglich.

EDAN H100B Pulsoximeter in LadestationMit der praktischen Tischladestation kann das EDAN H100B innerhalb von 4 Stunden vollständig geladen werden. Wenn das Pulsoximeter dauerhaft in der Ladeschale gelagert wird, ist eine stete Einsatzbereitschaft gewährleistet.

Und so funktioniert’s:

Wenn Sie das EDAN H100B Pulsoximeter in den Warenkorb legen, wird die Tischladestation Ihrem Warenkorb automatisch und kostenlos hinzugefügt. Das Angebot gilt vom 01.03. bis einschließlich 18.03.2012 ausschließlich für den Online-Kauf des Artikels.

 

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Feb 19

Handgehaltene und Finger-Pulsoximeter

Finger-PulsoximeterEin besonders wichtiger Wert bei der Überwachung von Notfallpatienten ist die Sauerstoffsättigung des Blutes, der sO2-Wert. Dieser Wert gibt an, wieviel Prozent des im Blut enthaltenen Hämoglobins mit Sauerstoff beladen sind. Durch die Messung der Sauerstoffsättigung im Blut kann eine Aussage über die Atmung getroffen werden. Normalwerte liegen zwischen 95 und 99%. Die Sauerstoffsättigung im Blut kann auf 2 Arten bestimmt werden – invasiv durch Entnahme einer Blutprobe und Durchführung einer Blutgasanalyse oder nicht-invasiv mit einem Pulsoximeter.

Ein Pulsoximeter ist ein kleines, diagnostisches Gerät, das aufgrund der Lichtabsorption bei Durchleutung der Haut in der Lage ist, die Sauerstoffsättigung zu ermitteln. Pulsoximeter können prinzipiell bei jedem Patient verwendet werden – die Untersuchung mit einem Pulsoximeter ist nicht schmerzhaft und hat keinerlei Nebenwirkungen. Störfaktoren bei der Bestimmung der Sauerstoffsättigung mit einem Pulsoximeter sind z.B. Nagellack oder künstliche Fingernägel. Auch bei Patienten, die einen Schock oder eine Unterkühlung erlitten haben, kann die Bestimmung der Sauerstoffsättigung mit einem Pulsoximeter gestört sein.

Beim Pulsoximeter unterscheidet man 2 Typen – zum einen das kleine mobile Finger-Pulsoximeter und zum anderen das handgehaltene Pulsoximeter. Das Finger-Pulsoximeter ist wie eine Klammer aufgebaut. In seinem Inneren befindet sich nicht nur der Sensor, sondern auch die restliche Elektronik. Das Finger-Pulsoximeter wird auf einen Finger, eine Zehe oder an das Ohrläppchen geklippt und gibt die erhobenen Werte auf einem integrierten Bildschirm aus. Da das Finger-Pulsoximeter so klein ist, findet es problemlos in jedem Arztkoffer und jeder Notfalltasche Platz. Der Nachteil beim Finger-Pulsoximeter ist die im Gegensatz zum handgehaltenen Pulsoximeter schlechtere Hygiene.

Pulsoximeter von EDANEin handgehaltenes Pulsoximeter kann mit auswechselbaren Einweg-Sensoren betrieben werden. Dadurch ist eine perfekte Hygiene gewährleistet. Der Sensor ist durch ein Kabel mit dem eigentlichen Pulsoximeter verbunden, dadurch kann das Pulsoximeter z.B. auch auf dem Beistelltisch abgelegt werden. Handgehaltene Pulsoximeter verfügen in der Regel über einen größeren internen Speicher, wodurch auch über eine längere Zeit hinweg die erhobenen Werte aufgezeichnet und später wiedergegeben werden können.

Pulsoximeter bestimmen neben der Sauerstoffsättigung einen weiteren wichtigen Wert – die Pulsfrequenz. Somit können mit einem Pulsoximeter 2 wichtige Vitalparameter bestimmt werden.

Pulsoximeter sind von verschiedenen Anbietern erhältlich – besonders beliebt sind jedoch die Pulsoximeter der amerikanischen Firma Nonin.

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