Aug 10

Wundverschluss mit chirurgischem Nahtmaterial

Um bei klaffenden Wunden eine optimale Wundheilung zu erzielen sollte die Wunde so versorgt werden, dass die Wundränder spannungsfrei aufeinander liegen. Dafür können, je nach Lokalisation, Tiefe und Art der Wunde z.B. Wundnahtstreifen, Wundklammern oder chirurgisches Nahtmaterial verwendet werden. Die Wundversorgung mit Nadel und Faden wird in der Medizin als Nähen bezeichnet. Nahtmaterial gibt es in den verschiedensten Ausführungen. Man unterscheidet zunächst resorbierbares von nicht resorbierbarem chirurgischem Nahtmaterial. Resorbierbares Nahtmaterial muss nicht entfernt werden, denn es löst sich nach einer bestimmten Zeit durch das Vorhandensein von Körperwasser allmählich auf. Dieser Vorgang kann unterschiedlich lange dauern, es sind sowohl relativ schnell als auch langsam resorbierbare Fäden erhältlich. Nicht resorbierbares chirurgisches Nahtmaterial hingegen löst sich nicht auf und muss nach einer bestimmten Zeit vom Arzt entfernt werden. Das nicht resorbierbare Nahtmaterial kommt vorzugsweise an Stellen zur Anwendung, an den ein Ziehen der Fäden einfach durchführbar ist.

Chirurgisches Nahtmaterial Weiterhin kann man monofiles und polyfiles Nahtmaterial unterscheiden. Monofiles Nahtmaterial besteht aus nur einem Faden. Dies garantiert einen leichten Gewebedurchzug, allerdings ist ein monofiler Faden nicht sehr anschmiegsam und die Knoteneigenschaften sind ebenfalls eher schlecht. Polyfiles Nahtmaterial bietet den Vorteil guter Knoteneigenschaften und größerer Geschmeidigkeit, weist dafür beim Gewebedurchzug einen höheren Sägeeffekt auf und kann mitunter das Eindrigen von Keimen in die Wunde durch seine Dochtwirkung begünstigen. Die Mischung dieser beiden Fadenarten ist der pseudomonofile Faden, der zwar polyfil, aber mit einer Ummantelung versehen ist, die dem Sägeeffekt und der Dochtwirkung entgegenwirkt. Das pseudomonofile Nahtmaterial hat sehr gute Knoteneigenschaften und ist auch sehr anschmiegsam.

Selbstverständlich sind die verschiedenen Arten von chirurgischem Nahtmaterial in unterschiedlichen Stärken erhältlich. Je nach Lokalisation und Größe der Wunde kann der Arzt zwischen verschieden dicken Fäden wählen.

Chirurgisches Nahtmaterial ist fast ausschließlich als Nadel-Faden-Kombination erhältlich. Der Faden ist fest mit der Nadel verbunden und steril verpackt. So kann stets eine frische, gebrauchsfertige Nadel-Faden-Kombination verwendet werden. Chirurgisches Nahtmaterial in verschiedenen Ausführungen erhalten Sie z.B. günstig bei Praxisdienst.

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Mrz 13

Nahtmaterial Nahtmaterial, also Nadel und Faden, wird in der Medizin verwendet um Gewebe zu vereinigen und damit eine schnellere und komplikationslosere Wundheilung herbeizuführen. Die chirurgische Naht soll dabei die Zeit überbrücken, die der Körper braucht, um Narbengewebe zu bilden und die Wunde somit selber zu schließen. Es gibt verschiedene Arten von Nahtmaterial, das je nach Art und Lokalisation der Wunde ausgewählt wird. Das Nahtmaterial unterscheidet sich nicht nur in der Fadenstärke, sondern auch in der Resorbierbarkeit und in der Art des Fadens selbst. In der Veterinärmedizin wird bis heute gerne Nahtmaterial von der Spule verwendet, dass dann auf eine Nadel aufgezogen wird, in der Humanmedizin kommen jedoch fast ausschließlich Naht-Sets zum Einsatz, die aus einer Nadel und einem fest mit der Nadel verbundenen Faden bestehen.

Resorbierbares Nahtmaterial

Das resorbierbare Nahtmaterial verbleibt in der Wunde und wird vom Körper nach einer gewissen Zeit resorbiert. Dabei unterscheidet sich das Nahtmaterial vor allem in der Zeit, die der Körper braucht um das Nahtmaterial vollkommen aufzulösen und in der Reißfestigkeit nach einer bestimmten Zeitspanne.

Nicht resorbierbares Nahtmaterial

Das nicht resorbierbare Nahtmaterial wird nicht vom Körper aufgelöst und muss nach einer bestimmten Zeit entfernt werden. Der Zeitpunkt des Fäden ziehens richtet sich nach der Art der Wunde und nach dem individuellen Heilungsverlauf.

Monifiles Nahtmaterial

Das monofile Nahtmaterial besteht aus lediglich einem Filament, dadurch ist das Gewebetrauma geringer und es besteht auch kein Kapillareffekt. Allerdings ist das monofile Nahtmaterial steifer und die Oberfläche glatter als bei polyfilen Fäden und die Festigkeit der Knoten kann beeinträchtigt sein.

Polyfiles Nahtmaterial

Das polyfile Nahtmaterial besteht aus mehreren, geflochtenen Fäden, die durch die raue Oberfläche einen besseren Knotensitz bieten. Dieses Nahtmaterial hat allerdings einen gewissen Sägeeffekt beim Gewebedurchzug und kann Infektionen begünstigen, da die Oberfläche wie ein Docht wirkt und dadurch Keime in die Wunde gelangen können. Oft ist polyfiles Nahtmaterial entsprechend antibakteriell beschichtet.

Fadenstärke

Nahtmaterial ist in unterschiedlichen Fadenstärken erhältlich. So hat der Arzt je nach Art der Wunde und den jeweiligen Umständen die Wahl zwischen unterschiedlich dicken Fäden. Dickes Nahtmaterial hält einer größeren Zugspannung stand, hinterlässt aber entsprechend große Stichkanäle.

Nahtmaterial Bei Naht-Sets sind außerdem noch verschiedene Nadeltypen erhältlich, die Auswahl ist hier sehr groß. Es gibt kleinere und größere Nadeln, runde und eckige, außerdem können noch gerade und gebogene Nadeln unterschieden werden. Genau wie bei der Dicke des Fadens entscheidet hier der Arzt welche Nadel er in welcher Situation für geeignet erachtet.

Bei Praxisdienst finden Sie eine große Auswahl an monofilem, polyfilem, resorbierbarem und nicht resorbierbarem Nahtmaterial zu besonders günstigen Preisen.

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