Mrz 22

Wundpflaster ermöglichen eine schnelle Versorgung von kleineren Verletzungen

WundpflasterVerletzungen werden im ärztlichen Alltag besonders häufig behandelt. Egal ob Schnittwunden, Schürfwunden oder Quetschungen – Patienten suchen häufig den Arzt auf, um Bagatellverletzungen untersuchen und versorgen zu lassen.

Je nach Tiefe, Verunreinigung und Größe der Verletzung entscheidet der Arzt individuell über die Art des Wundverbandes. Die einfachste Art der Wundversorgung ist die Verwendung eines Wundpflasters. Wundpflaster sind Verbandmittel, die aus einer Kombination aus Heftpflaster und Wundauflage bestehen. Mit einem Wundpflaster werden vor allem kleine, saubere Wunden versorgt. In erster Linie stellt das Wundpflaster einen Schutz für die Wunde dar. Das Pflaster soll verhindern, dass Schmutz in die Wunde eindringt und es zu einer Wundinfektion kommt. Auch bietet das Wundpflaster einen mechanischen Schutz, da es verhindert, dass z.B. die Kleidung des Patienten über die Wunde scheuert und so die Wundheilung verzögert.

Wundpflaster sind in vielen verschiedenen Ausführungen erhältlich. Zum einen unterscheiden sie sich in der Größe. Es gibt bereits vorgeschnittene Wundpflaster in unterschiedlichen Abmessungen, die sich z.B. zur Versorgung von Punktionswunden nach Blutentnahmen oder zur Abdeckung kleinerer Schürfwunden anbieten. Diese Wundpflaster sind in der Regel unsteril. Es gibt auch Wundpflaster von der Rolle, die passend zur jeweiligen Verletzung zugeschnitten werden können. Die vorgeschnittenen Pflaster ebenso wie die Wundpflaster von der Rolle sind auch in der sensitiven Ausführung erhältlich, die sich besonders für Allergiker und Patienten mit empfindlicher Haut eignen. Sterile Wundpflaster sind einzeln verpackt. In der Regel liegt bei sterilen Wundpflaster die Wundauflage in der Mitte und ist rundherum von einem klebenden Pflasterrand umgeben. Sterile Wundpflaster kommen bei der Versorgung infektionsgefährdeter Wunden, wie z.B. OP-Wunden, zum Einsatz.

WundpflasterEine Sonderform der Wundpflaster sind Pflaster mit Wirkstoff, wie z.B. Hühneraugenpflaster oder polsternde Pflaster, wie Blasenpflaster. Mittlerweile sind auch Wundpflaster erhältlich, deren Wundauflage bereits mit einer wundheilungsfördernden Salbe imprägniert ist.

Ein Wechsel des Wundpflasters erfolgt abhängig vom Zustand der Wunde und des Pflasters. Bei Wunden, die viel Exsudat produzieren sollte das Pflaster häufiger gewechselt werden, auf trockenen Wunden kann das Wundpflaster länger verbleiben. Selbstverständlich ist ein Pflaster-Wechsel angezeigt wenn sich das Wundpflaster löst oder wenn es verschmutzt ist.

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Okt 13

Schnelle und einfache Wundversorgung mit dem Wundpflaster

WundpflasterBei den meisten Wunden handelt es sich um Bagatellverletzungen, die keiner besonderen ärztlichen Behandlung bedürfen und mit einfachen Mitteln behandelt werden können. Für kleinere Verletzungen, wie z.B. Schürfwunden, kleinere Schnittwunden und Punktionswunden, stehen spezielle Pflaster, die so genannten Wundpflaster, zur Verfügung. Wundpflaster bestehen aus einer Kombination von Heftpflaster und Wundauflage. Die Wundauflage fängt dabei austretendes Blut oder Wundflüssigkeit auf, während das Heftpflaster die Wundauflage fixiert und dafür sorgt, dass kein Schmutz in die Wunde gelangt. Wundpflaster sind in vielen verschiedenen Formen erhältlich. Je nachdem wo sich die Verletzung befindet, stehen runde, längliche und ovale Wundpflaster ebenso wie spezielle Fingerpflaster, die selbst eine Fixierung auf der Fingerkuppe ermöglichen, zur Verfügung.

Wundpflaster können aus verschiedenen Materialien bestehen. So gibt es wasserfeste Wundpflaster, die sich besonders für die Verwendung an exponierten Stellen, wie den Händen eignen, ebenso wie sensitive Wundpflaster, die für Patienten mit Allergien verwendet werden können. Darüber hinaus stehen für die lebensmittelverarbeitende Industrie detektierbare Wundpflaster zur Verfügung, die nicht nur durch ihre auffällige Farbe gut erkennbar, sondern zusätzlich mit einem Metallstreifen versehen sind, so dass die Wundpflaster auch mit einem Metalldetektor nachgewiesen werden können. Für Kinder gibt es Wundpflaster mit kindgerechten Prints, so dass auch die kleinen Patienten die Pflaster gut tolerieren.

Neben Wundpflastern als Rollenware, die passend zugeschnitten werden können, gibt es auch vorgeschnittene Wundpflaster, die vor allem für den privaten Gebrauch oder für die Verwendung im Labor gedacht sind. Die Wundpflaster für das Labor sind als so genannte Injektionspflaster erhältlich und werden verwendet, um Injektionswunden zu versorgen.

Wundpflaster können, je nach Art der Wunde, nach Menge des Wundsekrets und nach Abnutzungsgrad bis zu einigen Tagen auf der Wunde verbleiben. Es empfiehlt sich jedoch grundsätzlich das Wundpflaster spätestens nach 2-3 Tagen zu wechseln, wenn es sich nicht um ein steriles Wundpflaster handelt. Sterile Wundpflaster werden zur Versorgung von kleineren Operationswunden oder infektionsgefährdeten Wunden verwendet. Die Wundauflage befindet sich bei sterilen Wundpflastern in der Mitte und ist von einem breiten Heftpflasterstreifen umgeben.

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