Mai 16

 

Arzttaschen: Arzttasche Sheffield

Arzttaschen: "Arzttasche Sheffield"

Tierärzte sind, je nach Art ihrer Patienten, viel mobil unterwegs. Großtierpraktiker fahren zu Untersuchungen und Behandlungen in den Stall oder auf die Weide des Landwirts, Zootierärzte fahren von Gehege zu Gehege und Tierheime werden meist von einem mobil arbeitenden Tierarzt aus der Gegend betreut. Um eine fachmännische Betreuung ausserhalb der Praxis zu gewährleisten, muss der Tierarzt die wichtigsten Utensilien, wie Verbrauchsmaterialien, Medikamente, transportable Diagnostika und Instrumente mit sich führen. Um diese Utensilien sicher, trocken und komfortabel an den Ort des Geschehens zu bringen, verwenden Tierärzte sogenannte Arzttaschen

 

Arzttaschen gibt es in großer Auswahl: Arzttaschen mit Griff zum Tragen, Arzttaschen als Rucksack oder Trolly sowie Arztkoffer. Für gewöhnlich werden Arzttaschen aus schickem Leder oder aus einem wasserabweisenden, leicht zu reinigenden Gewebe hergestellt, damit sie nach jedem Einsatz desinfiziert und gut gereinigt werden können und Kreuzkontaminationen vermieden werden. 

 

Wichtig ist die Unterteilung der Arzttaschen. Da viele kleine Dinge transportiert werden müssen und der Überblick trotzdem erhalten bleiben muss, werden Arzttaschen mit verschieden großen Taschen, Fächern und Reißverschlüssen hergestellt. Gut durchdachte Arzttaschen verfügen ausserdem über herausnehmbare Bodenschalen, die Medikamentenflaschen stehend aufnehmen können und auswaschbar sind. Damit der Tierarzt beide Hände frei hat und eventuell schwerere Arzttaschen besser tragen kann, besitzen manche Arzttaschen auch Schultergurte, oder werden gleich als Rucksack hergestellt. 

 

Arzttaschen: Arzttasche Sheffield innenUm den Inhalt vor Schutz und Feuchtigkeit zu schützen, werden Arzttaschen aus einem wasserabweisenden Stoff gefertigt, der je nach Geschmack unauffällig und gediegen oder modern – z.B. im Marilyn Monroe-Design – entworfen wurde. Zur Sicherheit des Inhalts werden Arzttaschen generell mit einem Schloss versehen. Je nach Modell wird das Schloss mit einer Zahlenkombination oder einem Schlüssel versehen. 

 

Arzttaschen gibt es in derart großer Auswahl, dass für jeden Bedarf, jede Art Inhalt und jeden Geschmack etwas dabei ist – optimieren Sie Ihre Hausbesuche – mit passenden Arzttaschen für Ihre Bedürfnisse! 

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Mai 02

Stuhlprobenröhrchen mit VersandgefäßStuhlprobenröhrchen werden in jedem tierärztlichen Labor verwendet, denn die Untersuchung des Kots von Tieren gehört zur täglichen, diagnostischen Arbeit eines Tierarztes. Kot kann auf viele Erkrankungen untersucht werden – die Untersuchung auf Endoparasiten ist jedoch besonders häufig und wird oft „auf Verdacht – statt routinemäßiger Wurmkur“ durchgeführt. Viele Tierärzte geben ihren Kunden pro forma immer mal wieder Stuhlprobenröhrchen mit nach Hause – damit der Patientenbesitzer bei einer Erkrankung sofort eine Kotprobe im geeigneten Gefäß mit in die Tierarztpraxis bringen kann. Das Stuhlprobenröhrchen erleichtert dem Laborteam die Untersuchung des Inhalts, denn der Aufbau wurde unter Berücksichtigung der aktuellen Hygienestandards entwickelt. 

Stuhlprobenröhrchen werden aus transparentem Kunststoff hergestellt, um eine makroskopische Untersuchung des Inhalts auch ohne Öffnen des Kotröhrchens durchführen zu können. Bei hochwertigen Stuhlprobenröhrchen ist dem gut schließenden Deckel ein Entnahmelöffel angehängt, mit dem das zu untersuchende Material eingefüllt und entnommen werden kann. Stuhlprobenröhrchen verfügen zudem über einen standfesten Boden – einige Modelle, zB das Stuhlprobenröhrchen mit Versandgefäß können in den Versandgefäß-Deckel eingeclipst werden, was ein Umfallen deutlich erschwert. Stuhlprobenröhrchen werden generell in hoher Stückzahl von 100 – 250 Stück pro Packung vertrieben, um günstig an die Patientenbesitzer weitergegeben werden zu können.

Sorgen Sie für eine stetige Bevorratung mit Stuhlprobenröhrchen und erleichtern Sie Ihrem Team, sowie Ihren Patientenbesitzern die routinemäßige Kotuntersuchung!

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Apr 24

EinmalspritzenFür das tägliche Spritzen und zur Punktion werden in der Tiermedizin Einmalspritzen verwendet, die aus hygienischen Gründen gleich nach der einmaligen Verwendung entsorgt werden. Einmalspritzen sind 2-3 teilige Spritzen aus Kunststoff, die nach der Herstellung einzeln steril eingesiegelt werden, um eine sterile Injektion zu gewährleisten. 2-teilige Einmalspritzen bestehen aus einem Kolben und einem Zylinder. 3-teilige Einmalspritzen besitzen zusätzlich noch einen Gummistopfen am Kolben, der den Kolbenlauf bremst und die Injektion kleiner Mengen noch genauer werden lässt. Der Zylinder der Einmalspritzen sollte hochtransparent und mit wischfester Skala versehen sein. Je nach Größe der Einmalspritzne passt sich die Skala mit ihren Teilungen an – so haben 1 ml-Spritzen meist eine 0,01 ml-Teilung, während Einmalspritzen mit einem Volumen von 10 ml mit einer Teilung von 1 ml gut angepasst sind. 

Einmalspritzen verfügen über einen genormten Luer-Ansatz, sodass alle Kanülen oder Katheter, etc aufgesteckt werden können. Ausnahmen bilden hier z.B. spezielle Einmalspritzen mit Luer-Lock-Ansatz. Der Ansatz bei Einmalspritzen, ausser bei den Wund- und Blasenspritzen nicht zentral, sondern am unteren Rand des Kolbens angebracht. Auf diese Weise bleibt möglichst wenig Medikament in den Einmalspritzen zurück. 

Einmalspritzen werden in 1, 2, 5, 10, 20 und sogar bis 100 ml mit oder ohne Kanüle hergestellt. 

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Apr 20

PfotenverbandEine häufige Ursache für den Tierarztbesuch ist bei Hunden eine Verletzung der Pfote. Durch Müll auf den Spazierwegen oder im Flussbett, zu wildes Spiel oder ungeeignete Spazierwege reißen Krallen ab, schneiden Ballen ein oder wird die Zwischenzehen-Haut verletzt. Auch Parasitenbefall (z.B. Herbstgrasmilben) und darauffolgendes Belecken des Zwischenzehenbereichs erfordert einen Pfotenverband

Der Pfotenverband gehört zwar zur täglichen Aufgabe in der Tierarztpraxis, dennoch sind bestimmte Techniken zu beachten und Wert auf die Qualität der verwendeten Materialien zu legen!

 

Die Wundversorgung

 

Je nach Grund für den Verband wird die Wunde versorgt. Abgerissene Krallen werden verödet, offene Wunden mit einem Wundgel, wie z.B. Octenivet von Schülke behandelt. Zum Schutz der Wunde wird sie mit einer Mullkompresse bedeckt.

 

Die Polsterung

 

Um die Pfote vor zuviel Druck zu schützen und um Wundsekret bei infizierten Wunden aufzufangen, besteht die erste Schicht des Pfotenverbandes aus einer Lage Polsterwatte. Ein kleiner Teil der Polsterwatte wird in kleine Stücke gezupft, welche zwischen die Zehen gelegt werden, um den empfindlichen Zwischenzehenraum vor Druckstellen oder starken Reibungen zu schützen. 

Bitte niemals die Zehenschoner vergessen!

Ausgehend von der Pfotenoberseite wird die Polsterwatte mit sachtem Zug um die Pfote abgewickelt, ohne dass Areale ausgespart werden. Die Polsterwatte sollte bis über das „Handgelenk“ des Hundes gerollt werden, da ein Abrutschen des Pfotenverbandes sonst kaum abzuwenden wäre. 

Polsterwatte besteht aus Synthetik oder Baumwolle und ist als Rolle in verschiedenen Breiten in Anlehnung an die Breiten der Fixierbinden erhältlich. Meist wird die Polsterwatte zwar unsteril hergestellt und vertrieben, kann aber problemlos sterilisiert werden. Binden aus Polsterwatte sind von Hand abreißbar und in einer Größe erhältlich, die ein einhändiges Abwickeln ermöglicht. 

 

kohäsive Fixierbinden f. PfotenverbandDas Obermaterial 

 

Als Obermaterial des Pfotenverbandes wird bei Wundverbänden die Mull- oder Fixierbinde verwendet. Die Mull- oder Fixierbinde wird ebenso wie die Polsterwatte mit moderatem Zug bis mindestens über das Handgelenkt gerollt. Fixierbinden sind  meist elastische, oft selbsthaftende Binden in bunten Farben, mit oder ohne Muster und in verschiedenen Breiten. Kohäsive (selbsthaftende) Fixierbinden verfügen über eine Oberflächenstruktur, aus der eine Lagenhaftung resultiert. Die Fixierbinde haftet also Lage auf Lage aufeinander, nicht jedoch an Fell oder Haut. Die Stabilität und der Halt des Pfotenverbandes werden durch die Fixierbinde enorm erhöht, während die mittlerweile in den Schatten getretene Mullbinde  längst nicht so stabil sitzt. 

Kohäsive Fixierbinden müssen nicht mehr fixiert werden, das Verbandende haftet sicher auf dem übrigen Verband. Fixierbinden sind von Hand abreißbar, leicht abzurollen und als Highlight für empfindliche Hunde zusätzlich mit einem Bitterstoff versehen erhältlich. Die Bitterstoff- Fixierbinden hindern Hunde daran, den Verband durch Belecken und Benagen zu entfernen. 

 

Je nach Verbandart wird der Pfotenverband zusätzlich durch Krepppapier, Cast, Schienen oder Salbenkompressen ergänzt. Wichtig ist, den Pfotenverband vor Nässe zu schützen und ihn bei Durchfeuchtung sofort auszuwechseln. Die üblichen Wechselintervalle werden von dem behandelnden Tierarzt festgelegt. 

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Apr 12

Einmalkanülen AnellDie Kanüle besteht aus einer Hohlnadel geringen Durchmessers und einem Kanülenansatz. Je nach Verwendungszweck unterscheiden sich Kanülen stark: 

 

Einmalkanülen

Die Einmalkanüle ist die wohl gebräuchlichste Kanüle und dient der Injektion oder Punktion von Flüssigkeiten. Um die Haut durchdringen zu können werden Einmalkanülen mit einem besonderen Schliff versehen. Der Facetten-Schliff ermöglicht eine nahezu schmerzfreies Eindringen der Einmalkanülen in die Haut und verursacht ein minimales Trauma. Der Luer-Lock-Ansatz der Einmalkanülen ist farblich codiert, was die Unterscheidung in der Praxis stark vereinfacht. Je nach Verwendungszweck – Tier- und Medikamentenart – wählt man zwischen den unterschiedlichen Standard- und Sondergrößen der Einmalkanülen während des Praxisbetriebes meist anhand der Anschlussfarbe. Einmalkanülen werden in den verschiedenen Größen sortenrein in Packungen zu 100 Stück hergestellt. Aus hygienischen Gründen und zur Eliminierung der Gefahr von Krankheitsübertragungen werden Einmalkanülen nach der Herstellung sterilisiert und einzeln steril eingesiegelt. Nach der einmaligen Verwendung sind die Einmalkanülen über einen Kanülensammler zu entsorgen. Eine Sonderform der Einmalkanüle ist die Sicherheitskanüle, mit der Nadelstichverletzungen des Praxispersonals verhindert werden sollen. Die Sicherheitskanüle verfügt über einen Sicherheitsclip, der sich nach der Injektion über die Nadel legt und so eine Verletzung verhindert. 

 

Mehrweg- Injektionskanülen

In der Veterinärmedizin gibt es weiterhin die Mehrwegkanüle. Ähnlich der Einmalkanülen, sind Mehrwegkanülen jedoch stärker und auch der Anschluss ist aus Stahl. Mehrwegkanülen werden hauptsächlich in der Großtierhaltung verwendet und haben einen stärkeren Aufbau, um die feste Haut der Großtiere zu durchdringen. Die Stahlkanülen sind sterilisierbar, werden jedoch oft für Massenimpfungen verwendet. Die Verwendung von Mehrweg-Injektionskanülen wird aufgrund der Möglichkeit zur Krankheitsübertragung nur für die einmalige Injektion empfohlen. Mehrwegkanülen werden in verschiedenen Längen/Durchmessern in Packungen zu 10 Stück hergestellt. 

 

KnopfkanüleKnopfkanülen

Knopfkanülen sind Mehrwegkanülen aus Stahl, die statt einer geschliffenen Spitze, ein Knopfende besitzen, mit dem eine Verletzung der Haut verhindert wird. Die Knopfkanüle ist entweder gerade oder gebogen erhältlich und dient dem Spülen von Abszessen, der Zwangsernährung kleiner Tiere oder dem Einbringen von Flüssigkeiten in Körperhöhlen. Knopfkanülen werden unsteril geliefert und können im Autoklav sterilisiert werden. Knopfkanülen sind einzeln erhältlich.

 

Sonderkanülen

Zu den Sonderkanülen zählen zB die Anell-Kanülen. Anell-Kanülen sind Ultradünnwandkanülen, die für die Augen- und Dentalmedizin verwendet werden. Anell-Kanülen sind ungeschliffen und werden gerade oder gebogen hergestellt. Spinalkanülen sind besonders stabile, lange Kanülen, die zur Injektion von Medikamenten in den Liquor oder zur Entnahme von Nervenwasser aus der Wirbelsäule dienen. 

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Apr 08

 

Wissenswertes über das Otoskop und die Erkrankungen der Ohren von Hund und Katze 

 

Otoskop SetDie Ohren sind bei Hunden und Katzen sehr empfindliche und für Krankheiten oder Parasitenbefall anfällige Körperteile. Die Otoskopie – die Untersuchung der Ohren mit einem Otoskop – gehört deshalb zur routinemäßigen Untersuchung bei Vorstellung des Tieres in der Tierarztpraxis. 

Tierohren können viele Erkrankungen davon tragen, die immer zuerst mit einem Otoskop untersucht werden. Häufig ist gerade bei jungen Katzen oder Hunden der Befall mit Ohrmilben. Ohrmilben sind sehr klein und können hauptsächlich durch ihre Ausscheidungen mit bloßem Auge erkannt werden. Die Ohrmilbe selbst kann nur mit dem Otoskop diagnostiziert werden. Hefepilze im Ohr führen auch zu unterschiedlichen Symptomen, die Tierbesitzer in die Tierarztpraxis treiben. Hefepilze sind zwar nicht mit bloßem Auge erkennbar und müssen per Mikroskopie diagnostiziert werden, der Film im äußeren Gehörgang legt jedoch Vermutungen auf die ein oder andere Krankheit nahe. Gerade im Herbst werden Hunde oft mit starken Schmerzen im Ohr in der Praxis vorgestellt – Grund für diesen plötzlich auftretenden Schmerz sind immerwieder Grannen, die sich beim Spaziergang in den Feldern in den Gehörgang des Hundes schieben und aufgrund ihrer Widerhaken nicht von selbst wieder heraus kommen. Der Tierarzt entfernt diesen Fremdkörper – je nach Schmerzgrad unter Narkose – mit einem Operation- Otoskop und einer Fremdkörperzange. 

Näheres zum Otoskop: 

Otoskopkopf mit Ohrtrichter

Otoskopkopf mit Ohrtrichter

Das Otoskop selbst besteht entweder aus einem Handgriff und einem Instrumentenkopf, oder ist ein einteiliges Gerät. Die Basis des Otoskop besteht aus einer Lichtquelle und einem Sichtfenster mit Vergrößerung. Um das Licht in die richtigen Bahnen zu lenken und den schmalen Gehörgang trotz Fell gut einsehen zu können – und nicht zuletzt aus hygienischen Gründen – wird auf das Otoskop ein abnehmbarer Ohrtrichter aufgesetzt. Dieser Trichter bündelt das Licht des Otoskops auf die anvisierte Stelle und hält die Sicht auf den Gehörgang frei. 

Das Otoskop gibt es in vielen verschiedenen Varianten. Das Operations- Otoskop (ohne Ohrtrichter) verfügt über eine schwenkbare Lupe, damit Instrumente im Lichtkegel in das Ohr eingeführt werden können. Das Operations- Otoskop wird oft zur Entfernung von Fremdkörpern im Ohr angewendet. Das Otoskop spendet Licht und durch die Lupe kann der Fremdkörper genau lokalisiert werden. Zur Entfernung des Fremdkörpers wird die Lupe umgeschwenkt und die Fremdkörperzange über das Otoskop in den Gehörgang eingeführt. 

Unterschieden werden die Otoskope zudem in ihren Funktionen. Erhältlich sind Otoskope mit Gebläse-Anschluss. Diese Otoskope dienen pneumatischen Tests, die das Trommelfell auf Unversehrtheit prüfen. Die Lichttechnik unterscheidet die Otoskope ebenfalls. Das Otoskop ist erhältlich mit moderner XHL-Xenon-Halogen-Technologie für weißes, besonders helles Licht oder mit einer Fiber-Optik-Beleuchtung. 

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Mrz 26

Einmalinstrumente: De Bakey PinzetteIn der Tierarztpraxis wird im Laufe der Zeit ein gesteigerter Wert auf den Einsatz von Einmalinstrumenten gelegt. Einmalinstrumente haben für den Eigentümer der Tierarztpraxis oder Tierklinik weitreichende Vorteile.

Einmalinstrumente werden aus Kunststoff oder Metall hergestellt und sind den bisher üblichen Mehrweginstrumenten bezüglich Haptik, Funktionalität und Präzision möglichst ähnlich. Die Einmalinstrumente aus Metall sind beidseitig als Einweginstrument gekennzeichnet, da sonst die Gefahr einer Verwechselung bestünde. Einmalinstrumente werden nach dem Herstellungsprozess sterilisiert und einzeln steril eingesiegelt. In dieser Umverpackung sind die Einmalinstrumente 5 Jahre steril lagerfähig. Die Einzelverpackung ermöglicht eine schnelle, spontane Entnahme des sterilen Instruments aus dem praktischen Dispenser, ohne dass danach Instrumentenbehälter oder gar weitere Instrumente erneut sterilisiert werden müssten. Die Einmalinstrumente sind auf diese Weise für den Tierarzt besonders wirtschaftlich – da sie nicht nach einiger Zeit der Nicht-Nutzung nachsterilisiert werden müssen, und weil sie sich bestens für die Befüllung selten genutzter Arzt- oder Notfallkoffer eignen. Eine Neu-Bestückung ist dann im Zweifelsfall erst nach 5 Jahren notwendig. 

Einmalinstrumente: Wundhaken nach Kilner

Einmalinstrumente – und das ist der stärkste Vorteil – werden nach der einmaligen Nutzung über einen durchstichsicheren Behälter entsorgt. Einmalinstrumente können dem Recycling zugeführt werden und müssen vom Praxispersonal nicht aufbereitet werden. Der Aufbereitungsprozess ist ein zeit-, energie- und damit kostenintensiver Prozess für die Tierarzpraxis. Durch die Nutzung der Einmalinstrumente müssen weder teure Reiniger, noch Desinfektionsbäder oder Sterilisatoren angeschafft werden – gerade bei kleineren Praxen für die die Anschaffung großer Geräte ein Hindernis darstellt, oder bei den sehr großen, wo durch viele Operationen der Aufwand besonders hoch ist, ist die Anschaffung der Einmalinstrumente eine besonders wirtschaftliche Alternative. 

Die Angst ein minderwertiges Instrument zu erhalten ist völlig unbegründet: Einmalinstrumente, z.B. die Peha® Einmalinstrumente aus gebürstetem Stahl von Hartmann, sind keinerlei Verschleiß unterlegen – der Tierarzt bekommt bei jeder Operation ein völlig neuwertiges Instrument, das die Möglichkeit der Kreuzkontamination von Patient zu Patient vollkommen ausschließt. Einmalinstrumente sind absolut keimfrei und mit besten mechanischen Eigenschaften, gleichzusetzen mit denen der Mehrweginstrumente, versehen. 

Einmalinstrumente finden sich in großer Vielfalt am Markt: Wundspreizer, scharfe Löffel, chirurgische Scheren, Pinzetten, Nadelhalter oder Zangen – all diese Instrumente finden Sie als Einmalinstrumente!

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Mrz 22

EKGDie Elektrokardiographie ist die graphische Darstellung der Herzaktivität. Das EKG stellt die elektrischen Herzströme in einer Kurve dar – die Schwankungen dieser Kurve entsprechenden den unterschiedlichen Phasen des Herzschlags. In der Veterinärmedizin wird das EKG hauptsächlich zur Diagnose von Herzrhythmusstörungen verwendet, da hier anders als in der Humanmedizin der Herzinfakt kaum von Bedeutung ist. Eine weitere Anwendungsmöglichkeit des EKG-Geräts ist die Narkoseüberwachung durch das EKG während Operationen.

Zur Durchführung des EKGs liegt das Tier auf der rechten Körperseite mit den Extremitäten im rechten Winkel zum Körper. Die Akzeptanz dieser Prozedur ist mit ein wenig Zuspruch sehr hoch – eine Narkose ist nicht notwendig. Großtiere werden im Stehen an das EKG-Gerät angeschlossen, sollten dann jedoch auf einem nicht-leitfähigen Untergrund, wie Asphalt stehen. Um das EKG aufzuzeichnen, klemmt der Tierarzt 4 Elektroden in die Haut der Achselhöhlen – eine optionale 5. Elektrode wird in die Haut der Brustwand geklemmt. Die Elektroden müssen die Haut direkt berühren und werden zur besseren Leitfähigkeit mit ein wenig Alkohol befeuchtet. Ab dem Start dauert ein EKG dieser Art nur wenige Minuten – die Aufzeichnung der verschiedenen Ableitungen wird danach durch den Tierarzt oder eine Software ausgewertet. 

Das EKG-Gerät wird als selbstständiges Gerät, oder als EKG-Modul zum Anschluss an den PC hergestellt. EKG-Geräte sind nicht sehr groß und können in den meisten Fällen an den Praxiscomputer angeschlossen werden. Das 3-Kanal-EKG VET 300 von EDAN ist ein EKG-Gerät speziell für die Verwendung in der Veterinärmedizin und kann mobil – also auch im Stall für die Großtiermedizin verwendet werden. Das 3-Kanal-EKG VET 300 ist jedoch so empfindlich, dass es ebenso bei sehr schwachen Signalen von erkrankten Katzen angewendet werden kann. 

3-Kanal EKG-Gerät Vet 300

3-Kanal EKG-Gerät Vet 300

Das EKG-Gerät hat viele praktische Funktionen: es speichert bis zu 120 EKGs, verfügt über einen integrierten Thermodrucker, ein hochauflösendes LCD-Display und kann mit optionaler Software EKGs auf dem PC abspielen. EDAN ist ein führender Hersteller hochwertiger EKG-Geräte und auch dieses EKG-Gerät bildet hier keine Ausnahme: das EKG-Gerät VET 300 alarmiert den Tierarzt bei losen oder abgerutschten Klemmen, bietet eine große Auswahl an Speicherformaten für die geschriebenen EKGs und überzeugt ausserdem durch die automatische Filterung von Störungen. 

Das 3-Kanal-EKG VET 300 ist mit einem großen Lieferumfang ausgestattet: EKG-Gerät, Patientenkabel mit Krokodil-Klemmen, Elektrodencreme, Papierrolle, Netz-/Ladekabel und Bedienungsanleitung. 

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Mrz 04

Der Stauschlauch in der Tiermedizin

 

Prämeta Stauschlauch

Der Stauschlauch wird in der Tiermedizin zum Stauen der Blutgefäße vor einer Blutentnahme oder einer intravenösen Injektion verwendet. Der Stauschlauch bewirkt durch die Stauung des Blutes ein Anschwellen des Blutgefäßes, wodurch das Einstechen der Kanüle in die unter dem Fell liegende Vene vereinfacht wird und der Rückfluss des Blutes verhindert wird. Bei Hunden und Katzen findet die Blutentnahme bevorzugt am Vorderarm statt, der Stauschlauch wird hierfür über dem Ellenbogen angelegt. 

 

Aufbau

Der Stauschlauch besteht meist aus einem 1-2 cm breiten Band und einem Kunststoffverschluss. Im Optimalfall ist der Stauschlauch nach der erfolgten Blutentnahme mit einer Hand zu lösen und leicht abzustreifen. Bei der Blutentnahme ist der Stauschlauch bereits vor der Entfernung der Kanüle zu lösen, da sonst durch den vorhanden Druck bei Herausziehen der Kanüle eine Blutung, sowie die Entstehung eines Hämtoms einsetzt. Bei der intravenösen Injektion ist der Stau zu lösen, sobald die Kanüle richtig sitzt, denn eine Injektion gegen den Stauschlauch ist nicht möglich. Den Stauschlauch gibt es zur Auflockerung des Patientenbesitzers in vielen bunten Farben, sowie mit fröhlichen Mustern. 

 

Stauchschlauch für Großtiere: StauketteMaterialien

In der Kleintiermedizin werden als Stauschlauch elastische Stoffbänder in Verbindung mit einem leicht bedienbaren Kunststoffverschluss bevorzugt. Eine weitere Variante Stauschlauch ist der Stripp-Quick Stauschlauch: der Stripp-Quick Stauschlauch besteht aus einer runden Gummikordel, verbunden mit einer Metallschließe. Die etwas dünnere Gummikordel eignet sich auch zur Stauung der Blutgefäße kleinerer Tiere. 

In der Großtiermedizin hingegen werden als Stauschlauch die stabilen Stauketten verwendet. Die Kette verfügt über ausreichend Kraft, um bei Tieren wie Pferden oder Kühen angelegt zu werden. 

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Feb 28

Laryngoskop SetDas Laryngoskop ist ein Gerät zur Betrachtung des Kehlkopfes. In der Tiermedizin wird das Laryngoskop (Larynx = Kehlkopf, skopein = betrachten) hauptsächlich in Spatelform als Intubationslaryngsokop verwendet. 

Intubation bedeutet, etwas in eine Körperhöhle einzuführen – in der Tiermedizin wird darunter verstanden, eine Hohlsonde – auch Endotrachealtubus genannt – über ein Laryngoskop in die Luftröhre einzuführen, um diese zu stabilisieren und die Möglichkeit einzuräumen, Luft, Sauerstoff, gasförmiges Narkosemittel oder Notfallmedikamente in flüssiger Form direkt in die Lunge zu geben. 

Das Laryngoskop wird bei der Intubation verwendet, um den Zungengrund hinunter zu drücken, und die Trachea vom Kehldeckel zu befreien. Der Kehldeckel dient dazu, beim Atmen die Speiseröhre, und beim Essen die Luftröhre zu verschliessen, damit keine Flüssigkeiten oder Essensreste in die Luftröhre und im weiteren Verlauf eventuell in die Lunge gelangen. Laryngoskope sind meist batteriebetrieben oder aufladbar und verfügen über eine Beleuchtung, die den Rachenraum erhellt. Der Spatel des Laryngoskops ermöglicht über eine Schiene ein Hineingleiten des Tubus in die Trachea. Nach dem Einschieben des Tubus wird die Manschette zur Sicherung des Sitzes noch auf dem Laryngoskop mit einer Einwegspritze aufgeblasen. Die Manschette verhindert ein Aushusten oder Herausfallen des Tubus. Um sicherzustellen, dass der Tubus in der Trachea und nicht versehentlich im Ösophagus sitzt, wird die Auskultation mit einem Stethoskop angewendet. Sitzt der Tubus richtig, wird er mit einer Mullbinde am Maulkeil zusätzlich fixiert und das Laryngoskop entfernt. Wird mit einem Laryngoskop intubiert, sitzt der Tubus meist automatisch richtig. Bei der Intubation ohne Laryngoskop werden durch Fehlversuche Kehldeckel und Trachea stark gereizt, was eine korrekte Intubation verhindern kann. 

Intubiert werden Tiere bei jeder längerandauernden Narkose, um bei einem eventuellen Narkosezwischenfall beatmen zu können, oder um notfalls Medikamente, wie Adrenalin bei einem Herzstillstand, über den Tubus in die Lunge geben zu können. Bei längeren Narkosen wird nach der injizierten Einleitungsnarkose, das Inhalationsnarkosegerät zur Weiterführung der Narkose mit Gas, an den Konnektor des Tubus angeschlossen.  Brachycephale Rassen neigen gerade in der Narkose durch die Fehlbildungen des gesamten Kopfes zu einem Kehlkopf- oder Trachealkollaps. Um diesen Zwischenfall zu vermeiden, sollte die Trachea eines narkotisierten Brachycephalen (Kurzköpfigen, wie Mops oder Perserkatze) in jeder Narkose durch einen Tubus gestützt werden. 

Das Laryngoskop gibt es in vielen Ausführungen – Laryngoskope aus Metall oder Kunststoff, sowie Laryngoskope für den Einmal- oder Dauergebrauch. Das Laryngoskop muss in jeder Praxis in unterschiedlichen Größen vorhanden sein. Speziell für Notfälle – zur Mitnahme im Rettungswagen oder im Auto des mobilen Veterinärs – gibt es fertiggestellte Laryngoskop -Sets. 

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