Mai 19
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Einfache und schnelle Augenhintergrunduntersuchung mit dem Ophthalmoskop

OphthalmoskopDie Untersuchung des Augenhintergrundes, auch Augenspiegelung genannt, kann direkt oder indirekt erfolgen. Für die direkte Augenspiegelung wird ein sogenannter Augenspiegel, ein Ophthalmoskop, verwendet. Das Ophthalmoskop besteht aus mehreren Komponenten, die insgesamt dazu beitragen, dem Arzt einen guten und vergrößerten Blick auf den Augenhintergrund des Patienten zu ermöglichen. Ein Ophthalmoskop enthält immer eine Lichtquelle, die so in das Auge einstrahlen muss, dass der Arzt den Augenhintergrund sehen kann, aber selbst nicht geblendet wird. Neben Halogenlampen werden mittlerweile auch häufig LED-Lampen verwendet, da diese die Farbtemperatur bei Dimmung nicht verändern und nur eine sehr geringe Wärmeabstrahlung haben. Da das Ophthalmoskop für die Augenspiegelung zwischen das Auge des Patienten und das des Arztes gebracht werden muss, ist der Untersuchungsabstand sehr gering. Dies empfinden viele Patienten als unangenehm. Ophthalmoskope mit speziellem Aufbau, wie z.B. das PanOptic Ophthalmoskop von Welch Allyn sorgen für einen größeren Untersuchungsabstand und machen die Untersuchung für den Patienten dadurch angenehmer. Durch verschiedene Linsen wird das Bild des Augenhintergrundes für den Arzt vergrößert sichtbar. Oft verfügt ein Ophthalmoskop darüber hinaus auch über Blenden, die für verschiedene Untersuchungen, wie z.B. den Fixationstest oder die Spalt-Ophthalmoskopie, benötigt werden. Außerdem kann das Ophthalmoskop mit einem Rotfrei-Filter versehen sein. Die Untersuchung mit einem Ophthalmoskop ist einfach und für den Patienten schmerzfrei und wird von vielen Augenärzten routinemäßig durchgeführt.

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