Apr 15
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Das Stethoskop – ein wichtiger Begleiter im Praxisalltag

Elektronisches Stethoskop von LittmannWer kennt es nicht – es begleitet den Arzt meist auf Schritt und Tritt, denn es wird für viele Untersuchungen benötigt – das Stethoskop ist aus dem Praxisalltag nicht mehr wegzudenken. Die meisten Arztpraxen besitzen mehrere dieser diagnostischen Instrumente, denn auch für Untersuchungen, die von Arzthelferinnen durchgeführt werden, wie z.B. Blutdruckmessen, wird ein Stethoskop benötigt.

Das Stethoskop ist in vielen unterschiedlichen Ausführungen erhältlich, die 2 größten Gruppen bilden aber die akustischen und die elektronischen Stethoskope. Das Stethoskop ist im Grunde immer gleich aufgebaut – es besteht aus einem Bruststück, einem Schlauch und einem Ohrbügel mit Ohroliven. Das Bruststück kann eine Membran haben oder einen Trichter. Die Membran wird durch die akustischen Wellen in Schwingung versetzt und gibt die Schallwellen an den Schlauch und somit an den Ohrbügel weiter. Die Ohroliven sollen die Gehörgänge abdichten, so dass die vom Stethoskop übertragenen Signale nicht durch störende Nebengeräusche verfälscht werden. Wenn das Stethoskop mit einem Bruststück mit Trichter ausgestattet ist, können niedrige Frequenzen besser auskultiert werden.

Akustisches Stethoskop von Littmann Das elektronische Stethoskop kann den Schall verstärken und ist meist in der Lage störende Nebengeräusche abzuschwächen. Dadurch können selbst schwache Körpergeräusche gut gehört und das Stethoskop auch bei lauter Umgebung problemlos verwendet werden. Das Stethoskop kommt nicht nur in der Allgemeinmedizin, sondern auch in vielen anderen Fachrichtungen, wie z.B. der Kardiologie, zum Einsatz. Das Stethoskop wird unter anderem zum Abhören der Herz- und Lungentöne, zur manuellen Blutdruckmessung und zum Abhören der Darmgeräusche verwendet.

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