Apr 28

Nicht-invasive, bildgebende Diagnostik mit dem Ultraschallgerät

UltraschallgerätViele Erkrankungen lassen sich nur mit Hilfe von bildgebenden Verfahren diagnostizieren. Bildgebende Verfahren stellen Körperstrukturen, wie z.B. Gewebe oder Knochen, als zwei- oder dreidimensionale Bilder dar. Zu den bildgebenden Verfahren zählt z.B. das Röntgen, das MRT oder der Ultraschall. Der Vorteil einer Untersuchung mit dem Ultraschallgerät liegt darin, dass die Ultraschallstrahlung im Gegensatz zur Röntgenstrahlung so unschädlich ist, dass sie sogar zur Untersuchung von Föten im Mutterleib verwendet werden darf. Das Ultraschallgerät ist zudem ein relativ günstiges medizinisch-diagnostisches Gerät, das häufig auch mobil eingesetzt werden kann.

Das Ultraschallgerät kann z.B. zur Untersuchung der Schilddrüse, des Abdomens oder des Herzens eingesetzt werden. Für die Durchführung der Ultraschalluntersuchung wird eine so genannte Sonde benötigt. Die Ultraschallsonde sendet Ultraschallwellen aus, die vom Gewebe in unterschiedlicher Weise reflektiert werden. Die zurückkommenden Strahlen werden von der Ultraschallsonde wieder aufgefangen und die Daten an das Ultraschallgerät weitergeleitet. Auf dem Monitor werden die Daten dann als zwei- oder dreidimensionales Bild gezeigt. Mit dem Ultraschallgerät können die Bilder häufig gespeichert und sogar ausgedruckt werden. Eine Vermessung der Bilddaten ist, je nach Ultraschallgerät, in der Regel ebenfalls möglich. Meist ist das vom Ultraschallgerät dargestellte Bild schwarz-weiß, es gibt allerdings auch Farb-Ultraschallgeräte oder Ultraschallgeräte mit Pseudo-Farbfunktion, bei denen z.B. das fließende Blut farblich dargestellt ist. Zu den Ultraschallgeräten gehören auch die Doppler, die in der Angiologie zum Einsatz kommen, um Gefäßuntersuchungen durchzuführen.

Um bestmögliche Untersuchungsergebnisse zu erhalten, wird die Untersuchung mit dem Ultraschallgerät immer mit Ultraschallgel durchgeführt. Dieses Kontaktgel wird auf die zu untersuchende Stelle aufgetragen und stellt sicher, dass die Ultraschallwellen nicht reflektiert werden, sondern die Haut wirklich durchdringen. Für die Anzahl der Untersuchungen mit einem Ultraschallgerät gibt es keine Beschränkungen – da die Ultraschallwellen unschädlich sind, können beliebig viele Ultraschalluntersuchungen durchgeführt werden.

Neben den stationären Ultraschallgeräten gibt es auch mobile Ultraschallgeräte, die besonders kompakte Abmessungen und ein geringes Gewicht haben. Der Vorteil bei einem mobilen Ultraschallgerät liegt darin, dass z.B. ältere Menschen nicht für eine Ultraschalluntersuchung die Praxis aufsuchen müssen, sondern auch zu Hause gründlich untersucht werden können.

Bekannte Hersteller von Ultraschallgeräten sind z.B. MINDRAY und Edan. Ultraschallgeräte und passendes Zubehör kaufen Sie z.B. günstig bei Praxisdienst.

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