Jan 22
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Nicht nur in Zahnarztpraxen, sondern auch in Operationssälen gehört er zur üblichen Berufsbekleidung: der Mundschutz. Der Mundschutz hat die Aufgabe, Sekrettröpfchen aufzufangen, die mit der Atemluft des Trägers an die Umgebung abgegeben werden. Besonders bei Operationen ist dies wichtig, um zu verhindern, dass die Operationswunde mit Keimen aus der Atemluft infiziert wird. Auch in Reinräumen wird ein Mundschutz getragen, um zu verhindern dass das Inventar mit Sekrettröpfchen kontaminiert wird. Der Mundschutz schützt aber nicht nur den Patienten, sondern auch den Träger vor Infektionen. Zu diesem Zweck sind hochwertige Mundschutze so aufgebaut, dass sie in der Lage sind, Bakterien aus der Umgebungsluft zu filtern. Der Mundschutz müsste korrekterweise eigentlich Mund- und Nasenschutz heißen, da er sowohl Mund als auch Nase vollständig bedeckt.

MundschutzDer Mundschutz kann auf 2 Arten befestigt werden. Entweder ist er mit Ohrbändern versehen, die um die Ohrmuscheln geschlungen werden und so den Mundschutz an Ort und Stelle halten; die Befestigung kann aber auch mit Bindebändern erfolgen, die hinter dem Kopf individuell angepasst zusammengebunden werden können. Um einen noch besseren Sitz zu gewährleisten sind viele Mundschutze darüber hinaus mit einem so genannten Nasenbügel versehen, der an die Form der Nase angepasst werden kann. So wird das Vorbeiströmen der Luft noch weiter reduziert. Einen 100%igen Schutz kann der Mundschutz jedoch niemals bieten, weil Luft immer an den Seiten sowie unten und oben vorbeiströmen kann.

Der Mundschutz ist ein Einmalartikel, der nach der Verwendung vorschriftsgemäß entsorgt werden muss. Dies ist wichtig um Kreuzkontaminationen zu verhindern, die auftreten könnten, wenn der gleiche Mundschutz von verschiedenen Personen getragen wird.

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