Okt 31
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Mit Akupunktur ohne Nebenwirkungen therapieren

AkupunkturnadelnSchon seit über 2000 Jahren kommt sie zur Anwendung – die Akupunktur. Doch was hat es mit diesem Heilverfahren auf sich? Wie wirkt sie und bei welchen Beschwerden kommt sie zur Anwendung?

Die Akupunktur ist eine Behandlung, die in der traditionellen chinesischen Medizin begründet ist. Der Name Akupunktur kommt aus dem Lateinischen und bedeutet wörtlich übersetzt „Nadel stechen“. Die Akupunktur beinhaltet 3 Verfahren: die Punktion verschiedener Körperpunkte mit dünnen Nadeln, das Erwärmen dieser speziellen Punkte und eine Druckpunktmassage.

Die Punktion der speziellen Punkte mit dünnen Nadeln ist den meisten Menschen bekannt und wird im Allgemeinen als Akupunktur bezeichnet. Die Erwärmung der Punkte ist weniger bekannt – man bezeichnet dieses Verfahren als Moxibustion. Dafür wird ein ganz bestimmtes Kraut, das Moxakraut, verwendet. In speziellen Verfahren wird das Moxakraut über ganz bestimmten Bereichen des Körpers verbrannt, wodurch Wärmereize gesetzt werden. Die Moxibustion kann auf verschiedene Arten erfolgen. Es werden unter anderem Moxa-Zigarren, Moxa-Nadeln und Moxa-Kegel verwendet. Die Druckpunktmassage, die zur Akupunktur zählt, wird als Akupressur bezeichnet. Auch diese Behandlungsmethode ist vielen bekannt und die meisten Menschen wenden sie instinktiv an, beispielsweise, wenn sie sich bei Kopfschmerzen die Schläfen oder die Nasenwurzel massieren.

Die in der Akupunktur behandelten Körperpunkte werden auch Akupunkturpunkte genannt. Von ihnen sind ca. 400 Stück wichtig und werden für Akupunktursitzungen verwendet. Akupunkturpunkte sind immer auf den Meridianen, den Energiebahnen des Körpers, angesiedelt. Sind Meridiane blockiert, kann nach der Vorstellung der TCM die Lebensenergie nicht mehr richtig fließen und Krankheiten sind die Folge. Die Akupunktur soll die Energie auf den Meridianen wieder zum Fließen bringen und dadurch zur Heilung der Krankheit beitragen.

AkupunkturEine Akupunktursitzung dauert ca. 20-30 Minuten. Das eigentliche Setzen der Akupunkturnadeln nimmt dabei nicht viel Zeit in Anspruch, die meiste Zeit ruht der Patient und lässt die Akupunktur wirken. Je nachdem welche Akupunkturpunkte behandelt werden, sollte der Patienten während der Akupunktur eher sitzen oder liegen. Wichtig ist auf jeden Fall eine entspannte Lagerung des Patienten, damit die Behandlung für ihn auch erholsam ist.

Der Therapeut wählt die Akupunkturpunkte je nach Beschwerdebild des Patienten aus. Vor dem Einstechen der Akupunkturnadel wird die Punktionsstelle leicht massiert. Es dürfen nur sterile Nadeln zur Akupunktur verwendet werden, um eine Infektion der Punktionsstelle zu vermeiden. Die Akupunkturnadeln bestehen meist aus Edelstahl, können aber auch mit Silber, Gold oder Silikon beschichtet sein. Akupunkturnadeln unterscheiden sich auch in den Griffen. Neben Kunststoffgriffen gibt es auch Kupfer- und Silbergriffe, so dass die Akupunkturnadeln auch für die Elektro-Akupunktur oder die Moxibustion verwendet werden können.

Die Akupunktur lässt sich für die unterschiedlichsten Beschwerden einsetzten. In Deutschland ist sie vor allem für die Behandlung von chronischen Knie- und Rückenschmerzen sowie zur Behandlung von Schwangerschaftsbeschwerden anerkannt. Allerdings können auch Schlafstörungen, gastrointestinale Störungen, neurologische Störungen sowie Erkältungskrankheiten, Augenerkrankungen, gynäkologische Beschwerden und viele weitere Erkrankungen mit Akupunktur behandelt werden.

Akupunkturnadel mit KunststoffgriffNeben der klassischen Akupunktur mit Akupunkturnadeln gibt es mittlerweile auch nadelfreie Akupunktur-Behandlungen, wie z.B. mit dem Akupunkturgerät, dass mit elektrischen Strömen arbeitet. Diese Art der Akupunktur eignet sich z.B. für Menschen mit Nadelphobie oder für Kinder.

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