Feb 03

Die deutschen Rettungsdienste müssen täglich tausende Male ausrücken, um Patienten in Notsituationen zu behandeln und in ein Krankenhaus zu transportieren. Dabei ist es besonders wichtig, dass schon vor Ort eine professionelle Erstversorgung durchgeführt wird. Da der Rettungsdienst in der Regel nicht genau weiß, was ihn am Einsatzort erwartet, ist es wichtig, eine umfassende Ausrüstung mitzuführen, um auf alle Eventualitäten vorbereitet zu sein. Die Notfallausrüstung muss besonders kompakt und geschützt untergebracht sein, da es sich bei den Einsätzen häufig um Außeneinsätze, manchmal bei schlechten Witterungsverhältnissen oder an schwer zugänglichen Orten, handelt. Für den Transport der Notfallausrüstung stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. Im folgenden bieten wir Ihnen einen Überblick über die drei gängigsten und häufigst verwendeten Transportmöglichkeiten für die Notfallausrüstung im Überblick.

Der Notfallkoffer

NotfallkofferDer Notfallkoffer ist der Klassiker und kommt besonders häufig zum Einsatz. Der große Vorteil am Notfallkoffer ist seine Übersichtlichkeit. Der Inhalt befindet sich nämlich in beiden Deckelhälften und wird in der Regel durch eine Klarsichtabdeckung an Ort und Stelle gehalten. Notfallkoffer bestehen entweder aus Kunststoff oder Metall. Dadurch wird nicht nur eine hohe Stabilität gewährleistet – es wird auch eine Durchnässung des Inhalts beim Abstellen auf feuchtem Untergrund oder beim Transport im Regen verhindert. Notfallkoffer haben meist eine variable Fächeraufteilung, die dafür sorgt, dass der Koffer nach den Bedürfnissen des Anwenders individuell bestückt werden kann. Um eine Verwechslung auszuschließen, sind Notfallkoffer deutlich als solche gekennzeichnet. Entweder durch eine auffällige (in der Regel orange) Färbung und/oder durch die Aufschrift Notfallkoffer. Notfallkoffer sind entweder leer oder in kompletter Befüllung erhältlich.

Der Notfallrucksack

NotfallrucksackDer Notfallrucksack ist immer häufiger im Rettungsdienst anzutreffen. Seine Verwendung bietet sich vor allem dann an, wenn die Einsätze häufig in schlecht zugänglichem Gelände stattfinden. Durch die Verwendung eines Notfallrucksacks hat der Anwender die Hände frei, z.B. um sich abzustützen, Türen zu öffnen oder die Krankentrage zu halten. Der Notfallrucksack ist mit einem gut gepolsterten Rückenteil und gepolsterten Gurten ausgestattet, so dass der  Transport besonders angenehm ist. Notfallrucksäcke bestehen in der Regel aus wasserabweisenden Stoffen oder aus einer Art Planenmaterial. Dies ist wichtig, wenn der Notfallrucksack auf feuchtem Untergrund abgestellt werden muss oder durch den Regen getragen wird. Um eine bessere Übersichtlichkeit zu gewährleisten, sind Notfallrucksäcke häufig mit so genannten Modultaschen ausgestattet, in denen die Ausrüstung nach Themen geordnet untergebracht werden kann. Durch verschiedene Innen- und Außentaschen bietet ein Notfallrucksack viel Stauraum zur Unterbringung der Notfallausrüstung, eventuell sogar einer Sauerstoffflasche oder eines Defibrillators.

Die Notfalltasche

NotfalltascheDie Notfalltasche besteht, ähnlich wie der Notfallrucksack, normalerweise aus wasserabweisendem Stoff oder Planenmaterial. Auch sie ist mit vielen Innen- und Außenfächern ausgestattet, so dass die Unterbringung der Ausrüstung, auch nach Themen sortiert, problemlos möglich ist. Genau wie der Notfallrucksack ist auch die Notfalltasche in der Regel in einer auffälligen und leuchtenden Farbe, wie rot oder orange, gehalten. Notfalltaschen lassen sich entweder in der Hand tragen oder durch einen Schultergurt umhängen. Je nach Umfang der Ausrüstung sind Notfalltaschen in verschiedenen Größen erhältlich.

Egal ob Notfallkoffer, Notfallrucksack oder Notfalltasche – beim Kauf des richtigen Transportmittels sollte in jedem Fall darauf geachtet werden, dass das Material nicht nur strapazierfähig, sondern auch wasserabweisend ist, um zu verhindern, dass die Ausrüstung durchnässt oder anderweitig beschmutzt wird.

 

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