Mrz 26
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Einmalinstrumente: De Bakey PinzetteIn der Tierarztpraxis wird im Laufe der Zeit ein gesteigerter Wert auf den Einsatz von Einmalinstrumenten gelegt. Einmalinstrumente haben für den Eigentümer der Tierarztpraxis oder Tierklinik weitreichende Vorteile.

Einmalinstrumente werden aus Kunststoff oder Metall hergestellt und sind den bisher üblichen Mehrweginstrumenten bezüglich Haptik, Funktionalität und Präzision möglichst ähnlich. Die Einmalinstrumente aus Metall sind beidseitig als Einweginstrument gekennzeichnet, da sonst die Gefahr einer Verwechselung bestünde. Einmalinstrumente werden nach dem Herstellungsprozess sterilisiert und einzeln steril eingesiegelt. In dieser Umverpackung sind die Einmalinstrumente 5 Jahre steril lagerfähig. Die Einzelverpackung ermöglicht eine schnelle, spontane Entnahme des sterilen Instruments aus dem praktischen Dispenser, ohne dass danach Instrumentenbehälter oder gar weitere Instrumente erneut sterilisiert werden müssten. Die Einmalinstrumente sind auf diese Weise für den Tierarzt besonders wirtschaftlich – da sie nicht nach einiger Zeit der Nicht-Nutzung nachsterilisiert werden müssen, und weil sie sich bestens für die Befüllung selten genutzter Arzt- oder Notfallkoffer eignen. Eine Neu-Bestückung ist dann im Zweifelsfall erst nach 5 Jahren notwendig. 

Einmalinstrumente: Wundhaken nach Kilner

Einmalinstrumente – und das ist der stärkste Vorteil – werden nach der einmaligen Nutzung über einen durchstichsicheren Behälter entsorgt. Einmalinstrumente können dem Recycling zugeführt werden und müssen vom Praxispersonal nicht aufbereitet werden. Der Aufbereitungsprozess ist ein zeit-, energie- und damit kostenintensiver Prozess für die Tierarzpraxis. Durch die Nutzung der Einmalinstrumente müssen weder teure Reiniger, noch Desinfektionsbäder oder Sterilisatoren angeschafft werden – gerade bei kleineren Praxen für die die Anschaffung großer Geräte ein Hindernis darstellt, oder bei den sehr großen, wo durch viele Operationen der Aufwand besonders hoch ist, ist die Anschaffung der Einmalinstrumente eine besonders wirtschaftliche Alternative. 

Die Angst ein minderwertiges Instrument zu erhalten ist völlig unbegründet: Einmalinstrumente, z.B. die Peha® Einmalinstrumente aus gebürstetem Stahl von Hartmann, sind keinerlei Verschleiß unterlegen – der Tierarzt bekommt bei jeder Operation ein völlig neuwertiges Instrument, das die Möglichkeit der Kreuzkontamination von Patient zu Patient vollkommen ausschließt. Einmalinstrumente sind absolut keimfrei und mit besten mechanischen Eigenschaften, gleichzusetzen mit denen der Mehrweginstrumente, versehen. 

Einmalinstrumente finden sich in großer Vielfalt am Markt: Wundspreizer, scharfe Löffel, chirurgische Scheren, Pinzetten, Nadelhalter oder Zangen – all diese Instrumente finden Sie als Einmalinstrumente!

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