Jul 06
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Untersuchungshandschuhe schützen das Personal

Viele Tätikeiten im medizinschen Bereich, wie z.B. Blutentnahmen, Verbandwechsel und Injektionen, gehen mit einem gewissen Infektionsrisiko einher. Deswegen ist es für das Personal wichtig, sich so gut wie möglich zu schützen. Hier bietet sich die konsequente Verwendung von Untersuchungshandschuhen an. Untersuchungshandschuhe sind dünne Handschuhe, die aus verschiedenen Materialien bestehen können, und dazu dienen, die Hände des Personals vor dem direkten Kontakt mit potentiell infektiösen Stoffen zu schützen. Da es besonders wichtig ist, dass Untersuchungshandschuhe gut sitzen, sind sie in verschiedenen Größen erhältlich. Gängig sind die Größen S bis L. Untersuchungshandschuhe sollten auf jeden Fall dehnbar und reißfest sein, damit sie sich gut anziehen lassen und währenddessen nicht zerreißen. Außerdem ist es wichtig, dass das Tastempfinden trotz der Untersuchungshandschuhe gut erhalten bleibt, damit mit Ihnen auch präzise Tätigkeiten ausgeführt werden können. Die Passform ist ein weiteres Kriterium für gute Untersuchungshandschuhe – diese muss nämlich für beide Hände gleich gut sein, da unsterile Untersuchungshandschuhe beidhändig getragen werden können.

Untersuchungshandschuhe Untersuchungshandschuhe bestehen meist aus Latex, Vinyl oder Nitril. Es sind auch Untersuchungshandschuhe aus Copolymer erhältlich, diese werden allerdings eher selten verwendet. Latex-Untersuchungshandschuhe zeichnen sich durch ein besonders gutes Tastempfinden und einen sehr guten Sitz aus. Allerdings können viele Anwender Latex-Untersuchungshandschuhe aufgrund einer Latexallergie nicht tragen, ohne allergische Reaktionen zu provozieren. In solchen Fällen können Vinyl- oder Nitril-Untersuchungshandschuhe problemlos getragen werden, denn sie sind latexfrei und lösen keinen Allergieschub aus. Vinyl-Untersuchungshandschuhe sind für den Patienten bei der Untersuchung sehr angenehm, allerdings ist das Tastempfinden nicht so gut wie bei Latex-Untersuchungshandschuhen und sie sind weniger gut dehnbar. Nitril-Untersuchungshandschuhe haben den Latexhandschuhen sehr ähnliche Produkteigenschaften und sind zudem sehr beständig gegen eine Vielzahl von Chemikalien. Außerdem sind Nitril-Untersuchungshandschuhe mittlerweile auch preislich in etwa gleich mit Latexhandschuhen anzusiedeln. Untersuchungshandschuhe können gepudert oder puderfrei sein. Mittlerweile werden eigentlich nur noch puderfreie Untersuchungshandschuhe verwendet, da der Puder Rückstände hinterlässt, die die Haut austrocknen können und außerdem in Verbindung mit Latexhandschuhen allergiefördernd wirken kann. Viele Untersuchungshandschuhe sind aus diesem Grund mit einer speziellen Innenbeschichtung versehen, die den gleichen Zweck wie der Puder erfüllt – nämlich dass sich die Handschuhe besonders leicht anziehen lassen.

Untersuchungshandschuhe sind selbstverständlich Einmalartikel und werden nach der Verwendung fachgerecht entsorgt.

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