Aug 17

Untersuchungshandschuhe schützen den Anwender

Für viele medizinische Tätigkeiten ist das Tragen von Untersuchungshandschuhen zwingend notwendig. Vor allem bei Verbandwechseln, Blutentnahmen, Injektionen und Untersuchungen, bei denen der Arzt in Kontakt mit potentiell infektiösen Stoffen, wie z.B. Blut, kommen kann, sollten in jedem Fall Untersuchungshandschuhe getragen werden, um einen direkten Kontakt mit diesen Stoffen zu vermeiden.

Untersuchungshandschuhe Untersuchungshandschuhe sind dünne Einmalhandschuhe, die meist aus Latex, Nitril oder Vinyl bestehen. Die meisten Untersuchungshandschuhe sind in den gängigen Größen S, M und L erhältlich. Aber nicht nur die Wahl der richtigen Größe ist für einen guten Sitz entscheidend, die Untersuchungshandschuhe müssen auch eine gute Passform haben, die ein Tragen sowohl an der rechten als auch an der linken Hand ermöglicht. Untersuchungshandschuhe sollten in jedem Fall dehnbar und reißfest sein, damit sie sich gut anziehen lassen und weder beim Anziehen noch während des Tragens reißen. Je dünner die Untersuchungshandschuhe sind, desto besser ist normalerweise das Tastempfinden. Das Tastempfinden ist besonders wichtig, wenn mit den Untersuchungshandschuhen feinere Tätigkeiten, wie z.B. Verbandswechsel oder Blutentnahmen, ausgeführt werden.

Latex-Untersuchungshandschuhe verfügen über sämtliche positiven Eigenschaften – sie haben ein gutes Tastempfinden, sind dehnbar und reißfest und lassen sich sowohl rechts als auch links angenehm tragen. Allerdings sind Latex-Untersuchungshandschuhe potentiell allergieauslösend und können deswegen von Latexallergikern nicht getragen werden. Als Alternative zu den Untersuchungshandschuhen aus Latex können Handschuhe aus Nitril oder Vinyl verwendet werden. Vinyl-Untersuchungshandschuhe sind zwar nicht so dehnbar wie Latexhandschuhe, werden aber vom Patienten bei der Untersuchung als angenehmer empfunden. Außerdem ist das Tastempfinden bei Untersuchungshandschuhen aus Vinyl weniger gut ausgeprägt.

Nitril-Untersuchungshandschuhe hingegen sind besoders dünn und bieten ein hervorragendes Tastempfinden. Darüber hinaus sind Nitril-Untersuchungshandschuhe sehr reißfest und dehnbar und bieten eine sehr gute Passform. Außerdem sind Nitril-Untersuchungshandschuhe beständig gegen eine Vielzahl von Chemikalien.

Gepuderte Untersuchungshandschuhe sind, zumindest bei Latexhandschuhen, potentiell allergieauslösend, weswegen heute meist auf eine puderfreie Innenbeschichtung der Handschuhe zurückgegriffen wird. Denn der Puder trocknet nicht nur die Haut aus, sondern hinterlässt auch Rückstände auf den Händen und mitunter auch auf der Kleidung.

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