Mrz 20
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Die Venenverweilkanüle – Aufbau und Verwendung

Die Venenverweilkanüle, auch peripherer Venenkatheter genannt, wird zur Punktion von Venen verwendet und dient der intravenösen Gabe von Medikamenten oder der Flüssigkeitssubstitution. Eine Venenverweilkanüle kann durchaus mehrere Tage in der Vene verbleiben und verhindert so ein mehrmaliges Stechen des Patienten. Mit speziellen Pflastern kann die Venenverweilkanüle problemlos am Arm des Patienten fixiert werden, so dass die Kanüle nicht zwangsläufig entfernt werden muss, wenn der Patient die Arztpraxis verlässt. Das Legen einer Venenverweilkanüle bietet sich besonders auch bei Infusionstherapien an, die über mehrere aufeinanderfolgende Tage erfolgen.

Venenverweilkanüle Die Venenverweilkanüle besteht aus einer Stahlkanüle, die von einem Kunststoffkatheter umschlossen ist. Nach erfolgreicher Punktion einer Vene wird die Stahlkanüle entfernt, so dass nur noch der Katheter in der Vene zurückbleibt. Dieser ist flexibel und passt sich bis zu einem gewissen Grad den Bewegungen des Patienten an. Die Venenverweilkanüle ist immer mit einem Luer-Lock-Ansatz ausgestattet, so dass Infusionen sicher angelegt werden können. Bei Nicht-Verwendung der Venenverweilkanüle kann diese mit einem so genannten Mandrin verschlossen werden. Dieses Mandrin ist ein Blindverschluss aus Kunststoff, das ein Verstopfen der Venenverweilkanüle verhindern soll.

Durch die farbliche Codierung der Venenverweilkanüle sind die unterschiedlichen Durchmesser leicht voneinander zu unterscheiden. Der Arzt kann in Hinsicht auf Venenverhältnisse und Durchflussrate zwischen Venenverweilkanülen unterschiedlicher Größe wählen.

Mittlerweile sind Venenverweilkanülen auch mit Sicherheitssystemen erhältlich, die den Anwender zuverlässig vor Nadelstichverletzungen schützen sollen. Wegen der Kontamination mit Blut sollte die leicht zu entfernende Venenverweilkanüle in einem Kanülensammler entsorgt werden.

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